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Polnische Geschichten

Leopold Sacher-Masoch: Polnische Geschichten - Kapitel 10
Quellenangabe
typefiction
authorLeopold von Sacher-Masoch
titlePolnische Geschichten
created20011108
senderh.guhl@bluewin.ch
firstpub1886
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Lidwina

Das war ein trauriger Tag in Okna, als der alte Herr Glubowski die Augen geschlossen hatte, um sie nicht wieder zu öffnen, und doch war es so natürlich, dass ein alter Mann von nahe an neunzig Jahren eines Nachmittags, die Meerschaumpfeife in der Hand, in seinem Lehnstuhl einschlief, um nicht wieder zu erwachen. Trotzdem weinte der alte Woschni gleich einem Kinde. Er war mit Glubowski aufgewachsen, er hatte ihn 1831 in den Krieg gegen die Russen über die Weichsel begleitet, und war ihm sechzig Jahre lang ein treuer Diener gewesen. Der brave Glubowski hatte zeitlebens keine Pfeife geraucht, die ihm Woschni nicht gestopft hatte und kein Gewehr abgeschossen, das ihm dieser nicht beladen hatte, und jetzt lag er still da, die Hände gefaltet, und der treue Diener kniete bei ihn und weinte und er weinte auch, als die Schollen auf seinen Sarg fielen, ja da weinte er am meisten.

Aber es kam auch wieder ein heiterer Tag für den alten Woschni, an dem er von ganzem Herzen lachte, das war, als eines Morgens eine Britschka rasch in den Hof hineinfuhr und ein junger Mann von dreissig Jahren leicht und anmuthig aus derselben sprang und den alten Diener, der ihm die Hand küssen wollte, in seine Arme schloss. Dieser hübsche junge Mann war Wladislaw, der Sohn Glubowskis, der bisher Offizier gewesen war und jetzt heimkehrte, um die Wirthschaft in Okna selbst zu übernehmen. Woschni hatte ihn auf seinen Armen herumgetragen und auf seinen Knien geschaukelt, er war es, der ihn zuerst auf ein Pferd gesetzt und ihn das wehmüthige Lied vom verlorenen Vaterlande gelehrt hatte, das jedes polnische Herz si tief bewegt, und jetzt war er da, der kleine Wladislaw, als ein grosser Offizier und der Alte setzte ihn sorgsam in einen Stuhl und betrachtete und bewunderte ihn und sorgte für ihn, wie es nur eine Mutter thun kann, deren Kind nach Jahren zurückkehrt.

Und doch geschah es, und noch dazu gleich am ersten Abend, dass der alte Woschni in den Keller hinabstieg, für seinen jungen Herrn den besten Wein heraufzubringen, und das dieser die Glocke zog, und er nicht da war. Wladislaw, der bei dem Waschtisch stand mit eingeseiften Händen, bemerkte es indess nicht, und als die Thüre ging, rief er, ohne den Kopf zu wenden: »Komm und schütte mir Wasser über die Hände,« und erst als dies geschah, sah er, nicht wenig überrascht, dass nicht der Alte mit der Kanne neben ihm stand, sondern ein junges und sehr hübsches Mädchen.

»Wie kommst Du hierher?« fragte Wladislaw.

»Sie haben doch geklingelt,« erwiderte das Mädchen artig, aber ohne jedes Zeichen von Scheu.

»Du bist also hier im Hause,« fuhr Wladislaw fort, während er sich die Hände trocknete, »und wer sind Deine Eltern?«

»Ich bin die Tochter des alten Woschni,« sagte das Mädchen, »und halte die Zimmer in Ordnung, wozu sollten wir etwa ein Stubenmädchen haben, solange ich da bin?«

»Bist Du so brav wie Dein Vater?«

»Ich weiss es nicht, gnädiger Herr, ich werde mir alle Mühe geben, damit Sie mit mir zufrieden sind.«

»Und wie nennst Du Dich?«

»Lidwina.« Sie wollte ihm die Hand küssen, aber Wladislaw gab es nicht zu. Während sie das Lavoir hinaustrug und wieder brachte, den Krug mit Wasser füllte und ein frisches Handtuch aus dem Kasten holte, hatte Wladislaw, der sich indess mit seinen Nägeln beschäftigte, Zeit, sie zu betrachten. Lidwina machte ihm den pikanten Eindruck einer hübschen Schauspielerin, welche auf der Bühne eine Bäuerin spielt. Sie war bäuerisch gekleidet, aber mit einer gewissen Koketterie, und ihre Erscheinung, ja ihr ganzes Wesen, trug eine anmuthige Feinheit an sich, welche mit ihrem Anzug und ihrer Stellung in Widerspruch stand; vor Allem sprach aber aus ihren hellen Augen eine nicht gewöhnliche Intelligenz.

Nachdem sie noch ein Glas gebracht hatte, verliess sie das Zimmer und liess sich nicht wieder blicken, weder an diesem Abend noch in den nächsten Tagen.

Wladislaw nahm sich sofort ernstlich um sein ziemlich ausgedehntes Gut an, aber trotzdem er den ganzen Tag auf dem Felde war und keine Zeit hatte, sich zu langweilen, fühlte er dich etwas wie Heimweh nach der grossen Stadt, in der er zuletzt in Garnison gewesen war, nach den hübschen galanten Frauen, bei denen er sehr in Gunst gestanden war, und seinen Kameraden, vielleicht auch nach dem Tabaksqualm des Kaffeehauses, den Karten und dem Billardqueue, und in Folge dessen war er stets verdriesslich und Niemand war im Stande, ihm etwas recht zu machen, weder die Schnitter auf dem Felde, noch die Hirten, noch der alte Woschni. Am meisten ärgerte er sich aber über Lidwina. Er ärgerte sich, wenn er sie den ganzen Tag nicht sah, und wenn sie ihm das Frühstück brachte oder Abends, wenn er die Zeitung las, in sein Zimmer kam, um das Bett abzudecken, ärgerte er sich auch. Sobald sie nur einmal ein- und ausging, sich in den Hüften wiegend, und er ihre Zöpfe hin- und herschaukeln sah oder sie ein Lied singen hörte, befand er sich bereits in einer gereizten Stimmung.

Es geschah einmal, dass Lidwina ihm die Pfeife anzünden wollte und das Zündhölzchen verlöschte. »Nimm doch ein Stück Papier,« schrie sie Wladislaw an. Lidwina machte einen Fidibus, aber auch dieser wollte nicht brennen. »Der Teufel soll Dich holen!« rief er zornig.

»Sobald Sie es befehlen, wird er mich auf der Stelle holen,« entgegnete Lidwina und wollte zur Thür hinaus.

»Wirst Du da bleiben.«

Sie blieb, die Klinke in der Hand, stehen.

»Was stehst Du denn wieder dort, Du dumme Gans, zünde mir doch die Pfeife an.«

»Wenn ich eine Gans bin,« antwortete Lidwina, »kann ich auch keine Pfeife anzünden. Gute Nacht.«

»Ich glaube, Du willst Schläge haben?«

Lidwina war blutroth geworden, sie ging rasch auf ihren Herrn zu und blieb, den linken Arm in die Hüfte gestemmt, vor ihm stehen. »Mich hat noch Niemand geschlagen,« rief sie, »nicht einmal mein Vater, der doch ein Recht dazu hätte, Sie aber haben kein Recht, nur davon zu sprechen; es ist eine Rohheit, ein Weib zu schlagen, es ist genug, dass Sie mir damit gedroht haben, aber warten Sie nur, ich werde mich schon an Ihnen rächen.«

Drei Tage später stand Lidwina im Thore, als Wladislaw Abends zu Pferde vom Felde heimkehrte. Sie hatte sich besonders hübsch gemacht, oder schien es ihm nur so, Alles leuchtete an ihr, die blutrothen Stiefel an den kleinen Füssen, die weisse Schürze über dem kurzen bunten Rock, das weisse reichgestickte Hemd, das aus dem hellblauen Mieder hervorquoll, die Korallen, die von ihrem Halse bis auf die Brust herabfielen, und mehr als Alles leuchtete ihr hübsches weiss und rothes Gesicht aus dem hellbraunen Haar hervor und in ihren grossen schönen hellen Augen leuchtete es wie Triumph.

»Bist Du noch böse auf mich?« fragte Wladislaw.

»Wozu sollte ich böse auf Sie sein,« erwiderte das Mädchen mit einem mitleidigen Lächeln, »Sie sind ja jetzt genug gestraft.«

»Ich? wieso?«

»Ich habe einen Liebeszauber gemacht,« gab Lidwina ernst und ruhig zur Antwort, »Sie werden sich in mich verlieben und ich werde Sie auslachen. Das ist meine Rache.«

Wladislaw begann laut zu lachen, lachend stieg er vom Pferde und er lachte noch, während ihm der Kosak die hohen Stiefel von den Füssen zog. Aber er lachte nicht mehr lange. Die fatalistische Ruhe und Bestimmtheit, mit der ihm Lidwina sein Schicksal, wie einen Orakelspruch, angekündigt hatte, hatte auf ihn wider Willen einen tiefen Eindruck gemacht, der mindestens ebenso räthselhaft war wie das Gebahren des schönen Mädchens. Wladislaw träumte Nachts von ihr, er musste an sie denken, wo er auch war, und wenn sie in seine Nähe kam, war er unfähig, die Augen von ihr zu wenden, und doch that sie nichts, auch nicht das Mindeste, um seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, ja sie ging ihm sogar auffallend aus dem Wege; wenn sie ihm aber doch im Hofe oder im Hause begegnete, da konnte er es ihr an dem reizenden schmollenden Gesichtchen ablesen, wie sicher sie ihrer Sache war, wie niemals auch nur der leiseste Zweifel in ihr aufkam, dass er sterblich in sie verliebt sei.

Einmal rief sie Wladislaw und verlangte von ihr, sie möge ihm den Knopf an den Handschuh nähen. Sie ging in die Backstube und kam nicht wieder. Er rief sie wieder, einmal, zweimal, endlich ging er ihr nach, mit dem Handschuh in der Hand. »Weshalb kommst Du nicht, wenn ich Dich rufe?« fragte er ärgerlich.

»Wozu sollte ich denn Ihnen nachlaufen,« gab sie zur Antwort, »da Sie mir nachlaufen, sobald ich nur will.«

»Ich glaube, Du bist verrückt,« rief Wladislaw.

Lidwina zuckte verächtlich die Achseln. »Ich werde meinen Verstand nicht so bald verlieren,« entgegnete sie, »aber Sie werden bald ganz von Sinnen sein, aus Liebe zu mir.«

Den nächsten Tag klagte Wladislaw, er habe schlecht geschlafen. Lidwina warf ihm nur einen Blick zu, aber er verstand den Blick und kehrte ihr ärgerlich den Rücken.

Ein anderes Mal fand er das Essen schlecht und als der alte Woschni alle Heiligen des Himmels, zum Schutze der Köchin anrief, gab er zu, dass er vielleicht nicht bei Appetit sei. Kaum hatte ihr Vater das Zimmer verlassen, sagte Lidwina: »So ergeht es allen Verliebten, sie können weder schlafen noch essen, aber warten Sie nur, jetzt werde ich Ihnen etwas kochen und Sie werden sehen, wie Ihnen das schmecken wird.«

»Meinetwegen,« sprach Wladislaw, »aber bilde Dir nur nicht ein, dass Du mir gefällst, ich habe schon Hübschere gesehen.«

Sie sagte kein Wort, Jobbern ging hinaus in die Küche und brachte nach kurzer Zeit eine Eierspeise und eine Flasche Wein und wie durch ein Wunder ass und trank jetzt Wladislaw mit dem besten Appetit, obwohl die Eierspeise angeraucht und der Wein bereits sauer war.

Während sonst nur der alte Woschni seinen jungen Herrn bedient hatte, konnte ihm derselbe jetzt nichts mehr recht machen und er verlangte jedesmal nach seiner Tochter. Er hatte, sobald er zu Hause war, hundert Aufträge auf einmal für Lidwina und verlor sofort die Geduld, wenn sie aus irgend einem Grunde hinausging und nicht bald zurückkehrte. Kam er vom Felde zurück, war die erste Frage: wo ist Lidwina, ritt er davon, so suchte er sie vorher im ganzen Hause, Niemandem sonst wollte er seine Befehle ertheilen.

Ein- oder zweimal blieb er Nachts draussen bei den Arbeitern und schlief unter freiem Himmel. Wahrscheinlich fiel ein starker Thau und er holte sich eine Erkältung. Er erwachte einmal mitten in der Nacht, von einem Frost geschüttelt, und das Fieber wollte auch in den nächsten Tagen nicht weichen. Wladislaw wurde bleich und mager, er ass nicht, er schief nicht, endlich befahl er Lidwina, den Kosaken nach dem Städtchen um den Arzt zu senden.

»Sie können das Geld ersparen,« sagte Lidwina, »Ihnen kann kein Arzt helfen, ich allein könnte Ihnen helfen, aber ich will nicht.«

Wladislaw versank in Gedanken. »Sollte sie mich wirklich bezaubert haben?« sagte er zu sich. »Kein vernünftiger Mensch wird daran glauben, und doch giebt es geheimnisvolle Kräfte in der Natur und es ist gewiss, dass es Frauen giebt unter unserem Volke, die dieselben kennen. Bin ich denn aber wirklich in Lidwina verliebt? Ja, ich bin es, bis über die Ohren bin ich in sie verliebt, was ist da zu machen?«

Als das Fieber nicht nachliess, sagte eines Tages Lidwina zu ihm: »Wenn Sie mich schön darum bitten, werde ich Sie kuriren.«

»Ich bitte Dich darum,« sprach Wladislaw, »ich gehe sonst wirklich zu Grunde.«

Lidwina ging hierauf in den Wald, kehrte mit verschiedenen Kräutern zurück und kochte unter allerhand räthselhaften Handlungen und Sprüchen einen Trank. Als sie Wladislaw denselben brachte, fragte er: »Hilft das gegen die Liebe?«

»Nicht gegen die Liebe,« sprach sie, »aber gegen das Fieber.« Und es half wirklich.

Es wurde Herbst. Wladislaw blieb viel zu Hause und da Lidwina doch nicht immer in den Zimmern zu thun hatte, kam er oft in die Küche oder Backstube, rauchte seine Cigarre und sah ihr bei der Arbeit zu. »Gehen Sie mir doch nicht auf Schritt und Tritt nach,« sagte Lidwina, als sie einmal allein waren, »das schickt sich ja nicht.«

»Schickt es sich vielleicht, dass ich in Dich verliebt bin, wie Du behauptest?« gab er zur Antwort.

»Das ist etwas Anderes, das macht mir Vergnügen,« sagte Lidwina, »aber ich will nicht, dass die Leute sich über Sie lustig machen. Sie dürfen nicht mehr in die Küche kommen, aber Sie können mir ein Paar Ohrgehänge kaufen, wenn Sie wollen.«

Richtig fuhr Wladislaw in die Stadt und brachte Lidwina ein Paar schöne Ohrgehänge und überdies noch einen bunten Seidenstoff zu einem Rock und Bänder. Sie bedankte sich nicht einmal, aber sie lächelte zufrieden und als der erste Schnee fiel, ging sie eines Tages in ihren rothen Stiefeln, dem seidenen Rock und einem neuen Schafspelz zur Kirche.

»Zu dem seidenen Rock,« sagte Wladislaw, »passt der Schafspelz ganz und gar nicht, auch verbreitet er einen fatalen Geruch.«

»So kaufen Sie mir einen anderen,« gab Lidwina ruhig zur Antwort.

Wladislaw liess auf der Stelle einen jüdischen Schneider aus dem Städtchen kommen und ehe acht Tage vergingen, bekam Lidwina zwei Pelze, eine lange Sukmana von weissem Tuch mit Fuchspelz zum Ausgehen und eine kurze Kazabaika von grünem Sammt mit Fehrücken besetzt und gefüttert für das Haus, die sie jetzt immer trug, und mit der Kazabaika bekam sie auch das Gefühl der Herrin. Sie liess sich jetzt von Wladislaw bedienen wie eine echte Dame. Sie war es, die ihn jetzt rief, wenn sie etwas benöthigte. Er musste ihr die Tiegel mit dem Eingesottenen vom Kasten herabreichen, seine Sache war es, Späne zu machen, wenn sie die Öfen heizte, und als sie zu Weihnachten allerhand Backwerk machte und er zu ihr in die Küche kam, musste er ihr die Rosinen aussuchen, die Mandeln schälen und den Schnee schlagen.

Am Christtage kam einer seiner Nachbarn, ein junger Graf, zum Diner. Lidwina gefiel ihm, er begann damit, ihr Schmeicheleien zu sagen, und endete damit, dass er sie im Corridor draussen küsste. Als er fort war, gab Wladislaw ihr hierüber einen ernsten Verweis.

»Sie sind eifersüchtig,« sagte sie mit einem grausamen Lachen, »wenn Sie nur wüssten, wie mich das freut.«

»Ja, ich bin eifersüchtig,« rief Wladislaw, »denn ich bin rasend in Dich verliebt, und ich ermorde Dich, wenn Du Dich noch einmal von einem Anderen küssen lässt.«

Lidwina zuckte die Achseln.

»Hast Du denn kein Mitleid mit mir?«

Sie setzte sich auf einen Stuhl und strich lächelnd über den Pelz ihrer Kazabaika, langsam erhob sie die schönen, verständigen Augen zu ihm und lächelte wieder:

»Was soll ich also thun, falls ich Mitleid mit Ihnen habe?«

»Mich lieben.«

»Und dann?«

»Was weiss ich.«

»Aber ich weiss es,« gab sie ruhig zur Antwort, »Sie heirathen.«

Wladislaw sah sie überrascht an.

»Besinnen Sie sich nur nicht lange,« fuhr sie fort, »weil ich etwa ein armes Mädchen bin, Sie werden mich am Ende doch heirathen, denn Sie sind ja wie ein Narr in mich verliebt, und dann wird es Ihnen nur um si ärger ergehen. Sie haben mich schlagen wollen, dafür werden Sie mich jetzt heirathen. Das wird Ihre Strafe sein.«

Wladislaw warf sich vor ihr auf die Knie nieder und schlang seine Arme leidenschaftlich um ihren schlanken jungfräulichen Leib.

»Du hast mich bezaubert,« murmelte er, »und so kannst Du mit mir machen, was Du willst.«

Vier Wochen später war Lidwina seine Frau und Wladislaw ebenso süss als grausam bestraft, denn das schöne junge Weib mir den hellen verständigen Augen, in eine purpursammtene Hermelinkazabaika geschmiegt, regierte ihn und das ganze Haus so despotisch, wie es nur eine echte Sarmatin vermag.

 

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