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Politische Betrachtungen über die alte und die italienische Geschichte

Niccolò Machiavelli: Politische Betrachtungen über die alte und die italienische Geschichte - Kapitel 72
Quellenangabe
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typetractate
authorNiccolò Machiavelli
titlePolitische Betrachtungen über die alte und die italienische Geschichte
publisherWestdeutscher Verlag
editorErwin Faul
year1965
translatorFriedrich von Oppeln-Bronikowski
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20121212
projectid6cca8d22
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Siebtes Kapitel

Wieviel Land die Römer jedem Kolonisten gaben.

Wieviel Land die Römer jedem Kolonisten zuteilten, scheint mir schwer zu ermitteln. Denn ich glaube, sie gaben mehr oder weniger, je nach der Gegend, wohin sie die Kolonien sandten. Ich meine jedoch, daß sie in jedem Fall und in jeder Gegend sparsam waren, erstens, um mehr Menschen hinschicken zu können, da diese ja zur Bedeckung des Landes dienten, und zweitens, weil es bei ihrer kargen Lebensweise zu Hause nicht vernünftig gewesen wäre, ihren Bürgern draußen zuviel Überfluß zu erlauben. Livius sagt, nach der Einnahme von Veji sei eine Kolonie dorthin gesandt worden, und ein jeder hätte drei Morgen Der Morgen zu 2500 qm. und sieben Unzen Land erhalten. Außer den oben angeführten Gründen glaubten sie auch, daß es nicht auf die Größe der Äcker, sondern auf die gute Bebauung ankäme. Allerdings muß jede Kolonie auch öffentliche Fluren zur Viehweide und Wälder zum Schlagen von Brennholz haben. Ohne dies beides kann keine Kolonie auskommen.

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