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Politische Betrachtungen über die alte und die italienische Geschichte

Niccolò Machiavelli: Politische Betrachtungen über die alte und die italienische Geschichte - Kapitel 52
Quellenangabe
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typetractate
authorNiccolò Machiavelli
titlePolitische Betrachtungen über die alte und die italienische Geschichte
publisherWestdeutscher Verlag
editorErwin Faul
year1965
translatorFriedrich von Oppeln-Bronikowski
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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projectid6cca8d22
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Achtundvierzigstes Kapitel

Wenn man nicht wünscht, daß ein Amt an einen gemeinen oder schlechten Menschen fällt, lasse man entweder einen ganz gemeinen und schlechten oder einen ganz edlen und guten sich darum bewerben.

Fürchtete der Senat, die Tribunen mit konsularischer Gewalt möchten aus den Plebejern gewählt werden, so schlug er einen von zwei Wegen ein. Entweder er ließ die angesehensten Männer Roms sich darum bewerben, oder er bestach durch geeignete Mittel einen schmutzigen, ganz gemeinen Plebejer, der sich dann als Mitbewerber unter die besseren Plebejer mischte, die gewöhnlich als Bewerber auftraten. Dies letzte Mittel bewirkte, daß das Volk sich schämte, die Würde zu verleihen, das erste dagegen, daß es sich schämte, sie zu verweigern. Das alles spricht für den im vorigen Kapitel aufgestellten Satz, daß das Volk sich wohl im Ganzen, aber nicht im Einzelnen täuscht.

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