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Politische Betrachtungen über die alte und die italienische Geschichte

Niccolò Machiavelli: Politische Betrachtungen über die alte und die italienische Geschichte - Kapitel 46
Quellenangabe
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typetractate
authorNiccolò Machiavelli
titlePolitische Betrachtungen über die alte und die italienische Geschichte
publisherWestdeutscher Verlag
editorErwin Faul
year1965
translatorFriedrich von Oppeln-Bronikowski
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20121212
projectid6cca8d22
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Zweiundvierzigstes Kapitel

Wie leicht sich die Menschen verderben lassen.

Anläßlich der Dezemvirn ist noch zu bemerken, wie leicht sich die Menschen verderben lassen und einen entgegengesetzten Charakter annehmen, auch wenn sie gut und wohlerzogen sind. Man beachte, wie die Jünglinge, die Appius zu seiner Umgebung aussuchte, für ein bißchen Vorteil, den er ihnen gab, sich mit der Tyrannei befreundeten, und wie Quintus Fabius, einer der zweiten Dezemvirn, sonst der beste Mann, durch ein wenig Ehrgeiz verblendet und durch Appius' Tücke verführt, die schlechtesten Sitten annahm und ihm ähnlich wurde. Livius III, 41. Wird dies wohlerwogen, so wird es die Gesetzgeber der Republiken und Königreiche um so geneigter machen, die Begierden der Menschen zu zügeln und ihnen alle Hoffnung zu rauben, sich ungestraft zu vergehen.

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