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Philosophische Erzählungen

Theodor Herzl: Philosophische Erzählungen - Kapitel 12
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authorTheodor Herzl
titlePhilosophische Erzählungen
publisherB. Harz Verlag
year1919
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Die schöne Rosalinde.

1890.

Beim Ausgange trafen sie zusammen. Drin im Saale rauschte die triviale Freude der Festlichkeit, an welcher sie teilgenommen hatten, noch fort. Der Aeltere warf gähnend die Garderobe-Nummer hin und ließ sich in den Ueberzieher helfen. Der Andere brannte sich unterdessen eine Zigarette an, und als er sich zu gehen anschickte, war auch jener schon fertig. Sie traten gleichzeitig zum Tore hinaus.

»Adieu!« sagte der Aeltere. »Sie wollen doch nach Hause?«

»Ich weiß wirklich nicht. Die Nacht ist angenehm. Ich werde vielleicht noch ein bißchen bummeln.«

»Guter Gedanke! Nehmen Sie mich mit?«

Und sie gingen nebeneinander hin. Es verband sie die gewisse wertlose Vertraulichkeit Gleichgestellter, die mit der Erzählung einer pikanten Anekdote beginnt und beim ersten oder zweiten Versuche, sich Geld auszuborgen aufhört.

»Sie haben beim Bankett offenbar denselben Fehler begangen, wie ich«, meinte der Erste nach einer kurzen Pause; »Sie haben zu wenig getrunken!«

»Predigen Sie der Jugend Unmäßigkeit, verehrter Mann?«

»Ich sage bloß, daß es ungeschickt ist, nüchtern zu bleiben, wenn Andere sich berauschen. Was, ungeschickt? Unklug, unangenehm, entsetzlich!«

»Entsetzlich? Sie übertreiben!«

»Glauben Sie? Dann haben Sie sich nie über diesen sonderbaren Zustand Rechenschaft gegeben. Für mich gibt es nichts Peinlicheres. Ich weiß nur nicht, warum ich mich immer wieder herumkriegen lasse, an solchen Tafeln Platz zu nehmen. Wo ich mir doch vorher sagen kann, daß ich sie mit Schaudern erblicken werde, die schöne Rosalinde!«

»Rosalinde, Rosalinde? Kenn' ich nicht!«

»O das ist nur so ein Spezialwort von mir. Es bedeutet für mich eine Reihe von Erlebnissen, Stimmungen, Gedanken ... Wird Sie wohl nicht interessieren, junger Mann!«

»Im Gegenteile, riesig! Ich habe mich immer gefragt: hat denn dieser Mensch – ich meine damit Sie – gar keine Abenteuer? ... Denn Sie wissen Ihre Leidenschaften brillant zu verbergen ... Was wars also mit Ihrer schönen Rosalinde? Los! Erzählen Sie!« Der ältere Herr lachte leise: »Sie erwarten offenbar eine Liebesgeschichte. Werden Sie enttäuscht sein! Na, übrigens, Sie haben mich provoziert. Ihre Schuld ... Auch habe ich jetzt schon lange nicht davon gesprochen. Es drückt mich wieder einmal furchtbar. Es will heraus ... Die Sache beginnt mit einem Duell.«

»Sie schlugen sich für die schöne Rosalinde?«

»Sie vermuten ganz falsch ... Hören Sie mir ganz geduldig zu! Jener Zweikampf fand aus irgend einem albernen Anlaß statt. Aber es war ein anständiges Duell, nämlich der Eine nicht stärker oder geübter in den Waffen, als der Andere. Eine ganz gleiche Partie. Säbel, ohne alle Binden, bis zur Kampfunfähigkeit. Nicht meine erste Affaire und ich war deshalb nicht übermäßig aufgeregt. Unbehaglich bleibt ja so etwas doch. Mein Partner, ein sehr liebenswürdiger Mensch, und ich verabsäumten vor Beginn der Fechterei keine der kleinen Koketterien des Mutes. Wir scherzten leise mit unseren Sekundanten, lächelten so viel als ohne Verletzung des Anstandes möglich, und erhielten unsere Zigaretten immer in Brand. Mein Gegner blies mir sogar – um seine Seelenruhe anzudeuten – Rauchringe in die Luft. Ich bedauerte damals lebhaft, dieser Kunst nicht auch mächtig zu sein ... Die Zeugen taten mittlerweile geschäftig und wichtig. Endlich wurden wir einander gegenübergestellt, nachdem wir den Oberkörper entblößt hatten. Ich war vorzüglich disponiert. Er auch. Wir fochten beide mit fast schulmäßiger Ruhe, saßen keiner Finte auf und sahen jeden Hieb kommen. Es war ein elegantes Klirren und Glitzern der Klingen in der Luft, »bei dem aber nichts herausschaute«, wie sich einer meiner Sekundanten nach dem vierten oder fünften Gange bedauernd ausdrückte. Zugleich flüsterte er mir einige Ratschläge zu, die aus der Beobachtung der gegnerischen Gewohnheiten geschöpft waren. Ich befolgte sie im nächsten Gange und traf ihn richtig auf die Brust. Ein Haltruf. Mein Gegner lächelte freundlich und sagte: »Es ist nichts!« ... Der Arzt wischte mit dem Schwamm das Blut weg und bestätigte, daß es eine leichte Wunde sei. Der Hieb war halbflach gewesen. Dann fochten wir weiter. Abermals einige erfolglose Gänge. Von einer Pause zur andern öffneten sich jedoch die Ränder dieser länglichen, seichten Wunde, die ich ihm beigebracht, und Blut sickerte hervor. Der Arzt wusch es immer weg, aber nach ein paar heftigen Bewegungen war es wieder da. Ich konnte den Blick nicht von dem roten Streifen verwenden, der über die weiße Haut hinlief. Er war nämlich ein reizender blonder Mensch, und seine Brust bis an den sonnengebräunten Hals hinauf blütenweiß, wie die eines Mädchens. Ich empfand plötzlich eine unklare Sympathie für ihn. Warum schlugen wir uns eigentlich? Wegen einer Dummheit, die durch das geringste Entgegenkommen hätte können aus der Welt geschafft werden. Und jetzt mußten wir weiter bis zur Kampfunfähigkeit. Der hellste Blödsinn! Meine Aufmerksamkeit ließ nach. Ich wurde zerstreut und starrte wie gebannt nach der roten Linie auf dem weißen Grunde. Ich fing an, mir Blößen zu geben und bekam denn auch endlich eine unparierte Terz auf den Arm. Ich war kampfunfähig. Wir reichten einander gutmütig die Hände – ich ihm die linke. Die Sache war ausgeglichen.«

»Ihr Gegner war doch wohl kein verkleidetes Weib?«

»Hahaha! Was fällt Ihnen ein!«

»Ja, wozu erzählen Sie mir dann eigentlich eine so alltägliche Begebenheit?«

»Warten Sie!« ... Der Arzt versah meine Wunde. Sie war ganz anständig, Knochensplitter et caetera. Während des Verbindens saß ich zufällig vor einem Spiegel. Kein Handgriff des Doktors entging mir. Ich schaute ihm zu, wie er mit den blanken Instrumenten an mir herumarbeitete. Ein sonderbares Gefühl. Ich spreche nicht vom körperlichen Schmerz, sondern von dem andern ... Haben Sie schon jemals Ihr eigenes Skelett gesehen?«

»Brrr – ist das ein schauderhafter Spaß!«

»Nicht wahr brrr? ... Und Sie besitzen gewiß auch den vorschriftsmäßigen Mut, den Jeder von uns haben muß. Aber diese Vorstellung ist so entsetzlich – so entsetzlich! Finden Sie, daß dies eine zwecklose Grübelei ist? Möglich. Aber seit Jahr und Tag schleppe ich mich damit herum. Zuweilen wird der Schrecken dieser Vision so groß, daß ich mich mühsam zurückhalten muß, um nicht wie ein Irrsinniger aufzuschreien. Dann wieder malt es sich mir in sanften Farben, und ich denke fast behaglich darüber nach. Losgeworden bin ich diesen Gedanken keine Stunde mehr ... Und ich war doch von Haus aus kein Grübler, war gesund, jung, in guten Verhältnissen, nahm das Leben von der leichten Seite – bis zu jenem Augenblicke, wo ich der Behandlung meiner Hiebwunde zusah! Welch' sonderbare Gewebe da bloßgelegt wurden! Nervenstränge, Muskeln, der graue Knochen. Die jungen Studenten der Medizin pflegen bekanntlich bei der ersten Operation, die sie sehen, in Ohnmacht zu fallen. Ich fiel nicht in Ohnmacht. Ich sah ruhig, aufmerksam zu, wie wenn ich mir hätte etwas Teueres, das ich vielleicht nie wieder erblicken würde, tief ins Gedächtnis prägen wollen. Das ist mir gelungen. Da sitzt es, unvergeßlich, unvertilgbar! ... Meine Wunde heilte. Der Arm war eine Zeit lang steif, dann wurde er wieder beweglich; ordentlich gebrauchen werde ich ihn freilich nie können. In der Wundkrankheit wurde ich von Fiebern heimgesucht. Sie verflogen. Nur Einer blieb, der Fiebertraum von meinem eigenen Skelett. Als ich wieder ausging, erkannten mich meine leichtlebigen Freunde nicht mehr. Ich war ein nachdenklicher Mensch geworden.

Sie haben mir soeben vorgeworfen, daß ich Ihnen eine alltägliche Begebenheit erzähle. Ich glaube, es ist wirklich eine solche, aber in einem anderen Sinne. Auch werden die tausend Jahre alten Abgedroschenheiten des Lebens unendlich interessant, sobald sie uns selber widerfahren. Alles war schon da und alles passiert zum ersten Male, weil immer andere begleitende Umstände den Fall modifizieren. So bringt man an irgend einer vorhandenen Maschine ein neues Schräubchen oder Rädchen an und man hat eine ganz verschiedene Maschine – kriegt darauf sogar ein Patent. – Ich war bis zu jenem kritischen Augenblicke ein gewöhnlicher Vergnügungsmensch gewesen, sorglos, leichtsinnig, für alle Lebenslagen ausgestattet mit einem wohlfeilen Gassenjungen-Skeptizismus, und die Kenntnisse, die meine Lehrer mir einst so schwer eingetrichtert, hatte ich vollkommen verschwitzt. In der Knabenzeit, als wir Zoologie lernten, hat man uns bei der »ersten Gattung« natürlich auch das Skelett eines Homo sapiens gezeigt. Aber dieses machte uns jungen Gedankenlosen keinen viel größeren Eindruck, als das Gerippe eines Geiers oder Pferdes. Mein Standpunkt in dieser unklaren Epoche meines Lebens, die bis in mein Mannesalter reichte, dürfte beiläufig der gewesen sein: Das Skelett des Homo sapiens geht mich nichts an, ich bin jedoch jedenfalls etwas ganz anderes. Ich war daher eigentlich sehr überrascht, als ich unter der Pinzette des Duellarztes sekundenlang meinen Knochen schimmern sah. Klingt das albern? Vergessen Sie nicht: ich war ein Unwissender! ... Vielleicht wäre diese Sensation bald wieder verblaßt und verzogen, wenn ich den lustigen Wirbel meiner gewohnten Lebensweise hätte gleich fortsetzen können. Die Wundkrankheit kam aber dazwischen. Das Krankenlager hat schon Manchen zum Philosophen gemacht. In meiner Schwäche überfiel mich die sonderbare Skelettgrübelei, diese neue Gefährtin meiner Tage und Nächte, und als ich endlich genesen, da war sie schon so stark erwachsen, daß ich sie nicht mehr verjagen konnte. Ich litt schwer darunter. In meiner Unerfahrenheit wußte ich nicht, daß es nur die Geburtswehen der Erkenntnis waren. Es macht dieselben jeder durch, der sich entschließt, auf eigene Faust nachzudenken. ... Ich versuchte zunächst, mich selbständig zu heilen. Ging nach der Anatomie und kaufte mir ein schon präpariertes Skelett. Die Gewohnheit sollte mich gegen das Grauen abstumpfen. Oft und oft stand ich nun vor meinem großen Wandspiegel neben meinem beinernen Unbekannten und verglich und verglich. Wurde nicht müde an diesem poor Yorick aus der Anatomie mich selber zu studieren. Fortwährend sah ich meiner Zukunft in die leeren Augenhöhlen. Dabei hielt ich mich für einen Unglücklichen, den die Vorsehung schwerer belastet hatte, als jeden anderen. Täglich lernte ich mich genauer kennen und täglich wuchs mein Grauen vor mir selbst. Rastlos untersuchte und betastete ich mich und wußte endlich ganz genau, wie mein Skelett aussieht. Es ist ein wohlgebildetes männliches Gerüst, über Mittelgröße, vollständig normal, am linken Schlüsselbein befindet sich ein Bruch, den ich mir bei einem Sturze vom Pferde zugezogen und am rechten Oberarm ein Defekt, herrührend von jenem Hiebe.« »Es läuft mir über den Rücken. Sie scherzen wie ein Totengräber, Verehrtester!«

»Hören Sie mich zu Ende! ... Ich hatte geglaubt, die Gewohnheit werde mich nach und nach abstumpfen. Gefehlt! Da erfaßte mich die hilfloseste Wut, und in einer Nacht zertrümmerte ich meinen Yorick mit schweren Säbelhieben ... Dann wollte ich mir selbst entrinnen, verließ meine bisherige Umgebung, fuhr hinaus in die Welt. Zu spät. Der eine eiserne unerbittliche Gedanke war nicht mehr zu bannen. Er war bei mir, wenn ich im Zelte eines Beduinen lag und atemlos aufgeregt, mit stockendem Herzschlage in die nächtliche Wüste hinauslauschte nach dem Gebrüll ferner Löwen. Er war bei mir auf dem Opernballe zu Paris, wenn eine parfümierte und schamlose Schöne ihr rotes Haupt an meine Frackklappe lehnte. Immer war er da, dieser kleine Wahnsinn oder große Spleen – das Bewußtsein meiner selbst! ... So kam ich auf meinen Kreuz- und Querfahrten auch nach Brüssel, und da fand ich zufällig die schöne Rosalinde.«

»Endlich! ... War sie sehr schön?«

»Sehr! Es ist aber bloß ein Gemälde, hängt im Musée Wiertz. Dieser Maler Wiertz war ein großer Kerl. Das Bild, von dem ich spreche, trägt die Aufschrift: »Zwei junge Mädchen«. Es zeigt in rosiger Nacktheit ein junges Weib. Sie steht in Betrachtung versunken vor einem Skelett, auf dem ein Zettel klebt: »La belle Rosine«. Mir gefällt aber der Name Rosalinde besser, ich habe sie für mich umgetauft ... Beim ersten Anblicke dieses Bildes war ich halb bestürzt und halb erfreut, wie wir es sind, wenn ein Fremder unsere heimlichsten dunklen Gedanken unvermutet in Worte faßt. Das war für mich eine brüske Erleuchtung. Nicht, was er sagte, sondern daß er es sagte. Jeder Mensch denkt sich also genau das Gleiche; man ist aber stillschweigend übereingekommen, nicht viel davon zu reden. Und als ich dies weiter verfolgte, gelangte ich allmählich zu einem entgegengesetzten Irrtume.

Nachdem ich mich für den Ersten und Einzigen gehalten hatte, dem sein eigenes Skelett das Leben verdarb, meinte ich, das dies bei allen der Fall sei. Auch das ist nicht wahr. Die meisten Menschen verbringen ihr Dasein, ohne die schöne Rosalinde je erblickt zu haben, oder sie wenden feige das Auge von ihr weg. Ich verstehe jetzt die sonderbaren Heiligen der alten Zeit, die sich auf Säulen flüchteten, nur um die Lebensfreude und deren knöcherne Begleiterin nicht zu sehen. Ich verstehe das bequeme Mönchstum. Aber das taugt doch bloß für den, der glaubt. Andere flüchten in die Gelehrsamkeit, spiegeln sich vor, daß sie etwas wissen und gehen Abends würdevoll zum Bier. Was aber soll ein moderner Mensch, wie ich, tun, der an nichts glaubt und nichts weiß, dem keine Arbeit über den Tag und keine Schwelgerei über die Nacht hinweghilft? Ein Mensch, der bestimmt war, in den Boudoirs der Tänzerinnen herumzulungern und seine Zeit mit der Anschauung der schönen Rosalinde verbringt. ...«

Er hielt inne und fuhr sich mit der Hand über die Augen. Sein Gefährte ging stumm neben ihm her. Nach einer Weile sagte der Erste wieder mit gezwungenem Lachen:

»Zum Teufel! Wie bin ich eigentlich dazu gekommen, Ihnen das alles vorzuschwatzen? Wovon sprachen wir denn vorher? Revenons!

»Wir sprachen vom Bankett.«

»Richtig. Sie müssen mir noch sagen, warum Sie heute so nüchtern blieben. Das ist doch sonst nicht Ihre Gewohnheit.«

»Welch ein Vorwurf! Es ist ganz einfach; ich wurde abgerufen, und als ich nach einer Stunde zurückkehrte, fand ich mich in die vorgerückte Stimmung nicht mehr hinein.«

»Hm, ja ... Sehen Sie, junger Mann, das ist ein passendes Gleichnis für meinen Fall. Ich wurde auch vom Bankett des Lebens abgerufen, und als ich wiederkam, verstand ich die Lustigkeit der Anderen nicht mehr. ... Darum meide ich für gewöhnlich die Geselligkeit.«

»Nach dem, was Sie mir sagten, muß Ihnen das Alleinsein noch unerträglicher werden.«

»Nicht immer. Ich lese viel. Freilich geschieht das ebenso planlos und kavaliermäßig und querfeldein, wie ich ehedem reiste. Ich erfahre dabei aber die merkwürdigsten Dinge. Zum Beispiel, daß es zu allen Zeiten Menschen gegeben hat, die sich die schmerzlose Ruhe des Gemütes durch eigenes Nachdenken zerstörten. Wenn sie ihr Leid in sich hineinschweigen, so gehen sie spurlos vorüber, wie Nebelbilder auf der weißen Wand. Wenn sie es in die unverständlichen Worte einer selbsterfundenen Geheimsprache bringen, so nennt man sie Philosophen. Wenn sie aber dieses uralte Weh in lieblich gerundeter Rede vortragen, so daß es jeder verstehen mag, wenn sie einen duftenden Hauch von Melancholie oder das großartige Gelächter darüber breiten – dann nennt man sie Poeten. Erwäge ich es recht, so handelt alle Dichtung – die wahrhafte nämlich – von den beiden jungen Mädchen des Wiertz. Denn sie enthüllt das, was uns Allen gemeinsam, uns allen unsichtbar ist, das Skelett, den Menschen oder, wie ich sage, die schöne Rosalinde ...«

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