Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Peter Rosegger >

Peter Mayr der Wirt an der Mahr

Peter Rosegger: Peter Mayr der Wirt an der Mahr - Kapitel 28
Quellenangabe
typefiction
authorPeter Rosegger
titlePeter Mayr der Wirt an der Mahr
publisherVerlag von L. Staackmann
printrunZwanzigste Auflage
year1910
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080414
projectide70c8727
Schließen

Navigation:

Mein' Freud' ist auf der grünen Alm!

Auf dem Marktplatze zu Brixen hatte ein bayrischer Kommissär bekannt machen lassen: Keine Zusammenrottung! Nach fünf Uhr abends kein offenes Wirtshaus! Abzuliefern die letzten Waffen, nicht ausgenommen das Taschenmesser aus der Lederscheiden! –

Die Antwort darauf war, daß Kulber von der Anhöhe herab ein paar Kanonenkugeln knallen ließ auf das Haus, in welchem die bayrische Behörde war. Da schwieg diese und die Tiroler machten kein Geheimnis mehr.

Südtirol stand bereit zu neuem Kampfe. Bald bewegte sich Schar um Schar gegen die Engschluchten des oberen Eisack. Die Jungen voraus, die Alten hinterdrein. »Ein Eichtel richten wir auch noch was aus,« sagte von den letzteren einer, »wenn unser genug sind. Zwei Alte machen so viel wie ein Junger.«

In mehreren Gärten des Thales huben zu diesen späten Tagen die Sträucher an zu grünen, wie einst im Mai. Ein Lilienstamm stand auf und entfaltete seinen weißen Kelch. Gar seltsame Anzeichen, die Großes bedeuten konnten. Oben am Schlern in den Saiserfeldern huben die Glocken wieder an zu läuten; es waren die unterirdischen Glocken einer dort in alten Zeiten versunkenen Stadt, die allemal läuteten, wenn ein großes Ereignis bevorstand. Auf unzugänglichen Felsen hörte man Pferdegetrab und Gewieher. Vom Himmel fielen da und dort helle Blutstropfen herab. In einer Kirche auf dem Ritten sah man Heiligenbilder weinen. In einer Nacht stieg vom Kirchturm zum heiligen Jakob eine hohe bläuliche Flammensäule auf, sich oben spitzend wie ein riesiges Feuerschwert. Auf den Gräbern erschlagener Tiroler zuckten manchmal rote Flämmlein und im Walde bei Mühlbach wollte ein Hirte gesehen haben, wie aus Moos und Rasen fleischlose Arme mit krallenartigen Fingern hervorwühlten und sich ihm entgegenstreckten.

Derlei Erscheinungen und Gerüchte, die besonders Kulber mit Fleiß in Umlauf zu bringen wußte, versetzten die Bevölkerung in eine unbeschreibliche Aufregung und alles, was nur Waffen tragen konnte, kam hervor und stellte sich zum Streite. Und es zeigte sich wieder, wie dieses Land unerschöpflich war an Kämpfern und Waffen. Das klang und knarrte und schrillte wieder durch die Thäler und von den bayrischen Beamten und Landwächtern wagte sich keiner hervor.

Peter Mayr befehligte die seltsamen Truppen. Kein Wort war weiter darüber gesprochen worden, er gab Anordnungen und alles gehorche ihm – dem Sieger von Mühlbach.

»Schützen,« hatte er nun, als die Bewegung ins Rollen kam, gesagt, »Schützen werden wir vorderhand wenige brauchen, heißt das, wenn wir flink sind und das warme Wetter anhält. Aber Zimmerleute, Weidenbinder, Seiler sollen herbei, so viele ihrer zu haben sind, und Holzleute mit Beilen und Erdarbeiter mit Krampen, je mehr, desto besser!«

Sie verstanden den Kommandanten nicht, sollten ihn aber bald verstehen.

Gegen den Brenner hinauf hinter Oberau zieht sich durch das Gebirge in Schlangenwindungen eine stundenlange schauerliche Engschlucht. Der Eisack gräbt sich sausend und brausend durch, hoch hinan die braunen Felsen bespritzend mit seinen weißen Gischten. Wuchtige Steinblöcke. die niedergebrochen oder von den Fluten herangewälzt sind, liegen im Wasser, umrast von den wütenden, grabenden, schreienden Wellen. Manches übermütige Bäumchen hat in den moosigen Spalten Stand gefaßt auf dem leise bebenden Fels, ängstlich krallt es seine Wurzeln aus und ins Wasser hinab, kein Sonnenstrahl wird ihm zu teil, weder im Winter, noch im Sommer, und bald steht es nur mehr als entrindeter, knochenfarbiger Strunk mitten im tobenden Elemente. Vom Hange sind Urwaldstämme niedergebrochen und modern am Uferrande, ihr starres Astgewirre vom Wasser bespült. Neben dem Eisack muß sich an Wand und Wildnis die Straße forthelfen, welche den Norden mit dem Süden verbinden soll. Wie muß sie sich winden und ducken, bescheiden dem wilden Strome ausweichen und doch wieder sänftiglich schmeichelnd an ihn sich schmiegen, um nur weiter zu kommen. Stellenweise hat sie sich aus dem Felsgrunde ihr gutes Recht herausgehauen und dasselbe mit wuchtigen Pälzen und Pfeilern gesichert; an andern Stellen hat sie mit riesigen Quadern ihren Boden dem Flusse abgerungen, ihn mit Vorwällen und Geländern geschützt! aber das alles ist nur von heute auf morgen. Kommt der Eisack eines Tages hochgewölbt und gepanzert mit Stämmen, Strünken und Felsklotzen, dann bricht das Menschenwerk krachend zusammen und die Wellen verwischen und verwaschen alle Spuren jahrelanger Arbeit in wenigen Minuten.

An beiden Seiten der Engschlucht steigen teils senkrecht oder terrassenförmig die Felsen, teils die bebuschten, kümmerlich bewaldeten steilen Hänge, teils in wüsten Karen die Schuttschichten empor, sich hebend und bauend bis zu den höchsten Alpenkuppen fast im Bereiche der Gletscherregion. Nicht allein vor dem Wasser hat die Straße sich zu schützen, das an ihren Grundfesten nagt, wohl auch vor den Sandströmen, Lawinen und Bergstürzen, die hoch oben drohend hängen. Wenn der Eisack einmal seinen lauten Atem einhalten und horchen wollte, er würde wohl das Rieseln und Bröckeln hören oben in den Hängen. Nicht allein der von der Gemse losgetretene Stein springt herab, sondern auch der vom Eise gelockerte Fels! nicht allein die durch Schnee und Regen durchweichten Schuttmassen können ins Rutschen kommen, auch das durch Morschen der Wurzeln abgestorbener Bäume und Sträucher haltlos gewordene Erdreich. Am Wege hin und hin, an Wänden, Baumstämmen und Pfählen sind sie geheftet, die Erinnerungstafeln an Unglück und Tod, so den Wanderer zur Stelle plötzlich angetreten.

Und durch diese Wildnisse zieht die Straße von Nord- ins Südtirol, die Straße von Deutschland nach dem Lande, wo die Zitronen blühen, welchem auf gleichem Wege einst Heere und Kauffahrer, Fürsten und Dichter zugewandert waren. Es war das einzige Schluchtenthor weitum und diese Straße mußte nun gewärtig sein der feindlichen Truppen, die jeden Tag in vernichtender Uebermacht herabströmen konnten vom Brennerpasse.

Das zu solcher Jahreszeit fast unheimlich schöne und laue Wetter hielt an. Peter Mayr hatte seine Leute in die Engschluchten des Eisack geführt, nach vielem Umhersteigen sie dort verteilt an den Hängen und Felsterrassen und sie ganz seltsamlich befehligt. Nicht daß sie hinter Büschen mit geladenen Stutzen lauern sollten auf die bald anrückenden Truppen, nicht daß sie Felsblöcke oder Baumstämme vorbereiten sollten zum Hinabwälzen auf die bald vorübermarschierenden Soldaten; wohl auch solche Arbeiten gab es stellenweise, doch die Hauptsache war diesmal etwas andres.

Dort, wo gegenüber einer vorhängenden Wand hart am linken zerrissenen Felsenufer des Eisack die Straße sich eine längere Strecke hinzieht unter einem turmdachsteilen, spärlich mit Erlen bewachsenen Hange und einer schmalen Brücke zu. dort, wo hoch über diesem Hange klüftige Wände ragen, Wände, in deren Runsen Schutthalden und Steintrümmer lagern, auf kümmerlichem Erdreiche auch einzelne Bäume stehen – dort rief der Mahrwirt seine Männer zur Arbeit. Dort hoch oben mußten sie Bäume fällen und spalten, dieselben quer am Hange hinlegen, mit Weidengewinden an den Enden aneinander binden, als sollte ein Steg hergestellt werden entlang der steilen Lehne. Mit Seilen wurde dieser viele Klafter lange Steg so befestigt, daß er wie eine Hängebrücke war. Höher oben in den Klüften waren die Tragseile an bestimmten Stellen sorgfältig befestigt und zu je einem nun strammgespannten Seile ein Mann mit dem Beile verordnet. Das war das erste, und die weiteren Anordnungen des Mahrwirtes verstanden sie schon besser.

Peter befahl, daß man beginne, den langen Hängesteg mit Schutt und Steinen und Felsblöcken vorsichtig zu belasten. Und so huben ihrer siebzig Mann an, da oben zu graben, zu wühlen, zu lockern und die Massen aufzuschichten über dem Stege. Sie arbeiteten hastig Tag und Nacht, unten bemerkte man nichts, denn die Büsche verdeckten das Werk und das Wasser überschrie alles andre Geräusch. Mit großer Emsigkeit arbeitete jeder, denn Kulber, der oben bei Mittewald Wache hielt, sandte fort und fort Boten: der Feind sei schon in Sterzing und rücke immer näher. Der Kreuzwirt von Brixen, der Rampesbauer, der Griesacher, der Stauker ordneten immer die Linie. Auch selbst handhabten sie Hauen und Krampen. Der Griesacher und der Schockelfranz hatten sonst kein rechtes Zusammensetzen; ein Grenzstreit hatte sie entzweit vor vielen Jahren, der Streit war längst gerichtlich geschlichtet, aber sie konnten ihn nicht vergessen und hegten insgeheim gegeneinander Feindschaft. Nun es fürs Vaterland ging, arbeiteten sie einträchtig nebeneinander, und als jetzt der Griesacher den Franz bei der Lockerung eines Felsblockes unterstützt hatte, hielt der Schockelfranz ihm die rechte Hand hin und sagte: »Nachbar, wir wollen gut sein miteinander, wenn's dir recht ist, von heut' an wollen wir miteinander wieder gut sein.«

So oft die Männer von ihrer Arbeit aufschauten, war ihr Blick in die Schluchten hin gerichtet; es war dort noch nichts wahrzunehmen, und so konnte der Mahrwirt fortfahren, immer mehr Massen über der Hochbrücke auftürmen zu lassen, so daß sie stellenweise schon hinangingen bis zu den senkrechten Wänden. – Und endlich war es so weit, daß er zu seinem Schwager Augustin, der im Bauernkittel neben ihm grub und schaufelte, die Worte sprach: »Jetzt können sie kommen.«

Augustin hatte seinen Priesterrock abgelegt und auch das Kreuz. Jetzt bedurfte keiner mehr eines Zuspruchs, einer Aneiferung, jetzt wußte jeder, was zu thun war und um was es sich handelte. Augustin antwortete nur: »Wenn Kulber nicht wieder übertreibt, so werden wir nicht lange zu warten haben.«

Peter blickte beobachtend zum Himmel auf und sagte leise: »Wenn das Wetter klar bleibt, dann wird's kalt in der Nacht.«

Augustin entgegnete: »Mir ist so warm in der Brust, daß ich Rock und Leibel wegwerfen möchte.«

»Nur jetzt kein Frost!« setzte Peter bei. »Auf zehn Jahre lang mögen Maifröste den Weinstock versengen in Tirol, nur jetzt kein Frost!«

Und als es gegen Abend ging, begann der weiche lockere Schutt sich zu härten, daß er klang, wenn man mit dem Schuh oder Spaten an ihn stieß. Nun erst verstand Augustin Peters Angst vor dem Frost. Doch am nächsten Tage war wieder die warme Sonne da und vom Ritten her zog ein lauer feuchter Wind.

Der Mahrwirt war Feldherr und nichts als das. Nicht mehr gezwungen war er's, sondern aus freiem Willen, in Lust und Begier. Man hörte kein andres Wort von ihm, als was des Kampfes und der Wehr war. In der Nacht, wenn er in seinem Loden eingeschlagen zwischen Steinblöcken, mit Reisig überdeckt, lag, sann er neue Pläne aus, um in Verbindung mit Naturmächten den Feind zu schwächen oder zu vernichten. Graute der Tag, so stieg er schon wieder in den Hängen umher, um nachzusehen, ob alles seine Richtigkeit habe. Besonders auf die zahlreichen, scharfgespannten Seile richtete er sein Augenmerk, und den Männern, die in gewisser Entfernung voneinander abwechslungsweise Tag und Nacht angestellt waren oben bei den Verankerungen, schärfte er immer wieder ein, bei dem bestimmten Zeichen alle zugleich ihr Seil durchzuhauen. Das Zeichen sei folgendes: zuerst vom Felsvorsprunge her mit der Schwegelpfeife den Anfang der Melodie: »Mein' Freud' ist auf der grünen Alm!« das bedeute volle Bereitschaft. Dann nach einer kleinen Weile drei rasch aufeinanderfolgende Flintenschüsse und der laute Ruf: »Im Namen der allerheiligsten Dreifaltigkeit!«

Also waren sie fertig und lauerten.

Und eines Morgens, als der liebliche Sonnenschein die Berghäupter verklärte und in den Schluchten der feuchte bläuliche Duft lag und ein mildes herbstliches Spinnen durch die ganze Natur ging, da huben auf der Lehne die letzten blühenden Enzianen leise an zu zittern. Und da hastete ein Mann herauf aus der Tiefe, der schrie flüsternd : »Sie kommen!«

Einen Augenblick schien es, als wollten die Sträucher und Steine lebendig werden hoch am Berghange, hie und da huschte eine Gestalt, hie und da ein halberstickter Laut – dann war es wieder still, öde und starr stand der Berg da, wie er immer gestanden. In der Tiefe rauschte das Wasser. –

Weit oben, wo die Eisackschlucht sich krümmt, hinter der Böschung des Berges stieg Rauch auf. In Mittewald brannten Häuser. Zu gleicher Zeit, als man das bemerkte, wurden die ersten Reiter sichtbar auf der weißen Straße. Sie schienen im gemächlichen Tempo zu reiten, wahrscheinlich sich hübsch Zeit gönnend zur Betrachtung der romantischen Gegend. Oder wollten sie in Erinnerung an die landesübliche Kampfweise lieber in großen geschlossenen Trupps die Schlucht passieren und also vor derselben sich sammeln? Den Reitern folgen auch bald dichtere Massen, die, so weit die Straße zu übersehen war, endlos nachströmten. Wo ein Sonnenstrahl auf die Truppen fiel, da leuchtete ein buntes Farbenspiel von Blau, Rot, Gelb und Weiß und die Waffen blitzten in blendenden Funken. Zu hören war noch nichts, als das ewige dumpfe Sausen des Wassers, und auf der Straßenstrecke, die unterhalb der verborgenen Hängebrücke hinging, zog kein Wanderer und kein Fuhrwerk.

Doch siehe, ein kleiner Karren mit dem üblichen Blachenkobel, einer von der Art, wie sich ihn der junge Spielmann Tonele gewünscht, kollerte munter daher die Richtung vom Brenner gen Brixen. In der Gabel trabte ein Maulesel unbekümmert fürbaß und hinten lief ein schwarzes Hündlein hin und her und vertrieb sich die Zeit, die es übrig hatte, mit den welkenden Fächern der Germen, die am Wege standen und nach denen es manchmal schnappte oder ihnen etwas andres anthat. Daß diese Dinger so hübsch fächelten, wenn das Tier sie mit der Pfote fangen wollte, schien ihm kein schlechter Spaß zu sein. Dieses Gefährt that gerade nicht, als ob es auf wilder Flucht wäre vor dem anrückenden Feind. Ja, im Blachenkobel erhob sich jetzt sogar eine helle Musik von zwei Klarinetten, deren Klang froh in den Felsen wiederhallte. Fahrende Musikanten, welche im Glück ihrer Sache, die sie auf nichts gestellt, nicht unterlassen konnten, an diesem so lieblichen Herbstmorgen Gott und der schönen Welt zu Ehren ein Liedel zu pfeifen. Peter schaute von seinem hohen Posten herab auf diese fahrenden Leute, die so ahnungslos und fröhlich des Weges zogen. – An der Wand einer Dorfkapelle hatte er einmal ein Bild gesehen, auf welchem stolz zu Rosse, mit dem Schwerte umgürtet, mit Helmen, Kronen und Bischofshauben geziert, eitel Totengerippe ritten. Schöne, verführerische Frauen, schäumende Becher kredenzend, Zwerge mit Goldsäcken und allerhand andre Ergötzung folgten dem Zuge, und ganz hinten eine verhüllte Gestalt, die Miene machte, alle Herrlichkeit mit dem Besen wegzufegen wie Spinnengewebe. Dem Todtenzuge voran aber gingen tanzende Musikanten, welche ihn an einen mit Rosen verhüllten Abgrund lockten. – An das Bild mußte Peter jetzt denken.

Der Dörcherkarren hatte dort unten um den Felsvorsprung gebogen hinaus gegen das Thal. In demselben Augenblick wurden in der Schlucht die ersten Truppen sichtbar, Fußvolk und Reiterei und Gespann mit schwerem Geschütz. So viel schon zu sehen, waren es Franzosen, denen sich eng auch ein Trupp von Bayern und Sachsen anschloß. Es war ein erschreckend großer Haufen. Manchmal wirbelten Trommeln, dazwischen grelle Trompetenstöße. Auch Pferdegewieher und Wagengerassel war schon zu vernehmen. Ueber dem Zuge, auf fast unsichtbaren Stangen wehte manches Fähnlein.

Ziemlich rasch kam das herangezogen. Der Mahrwirt stand hoch auf seiner Felswand, so fest und starr wie eine Erzgestalt. Nur noch einmal hatte er sein Haupt nach beiden Seiten hin gewendet, ein letzter prüfender Blick nach der hängenden Riesenbrücke, nach den Männern, die auf ihren Posten standen. – Kein Flintenschuß hat an diesem Morgen noch geknallt in der Gegend. In voller Zuversicht marschiert der Feind heran und schon sind die Truppen auf der Straßenstrecke, die unter dem Bereiche der hängenden Brücke liegt.

Peter Mayr zieht aus seiner inwendigen Joppentasche eine Holzpfeife, wie sie Hirten haben, setzt sie an den Mund und bläst das Lied: »Mein' Freud' ist auf der grünen Alm!«

 << Kapitel 27  Kapitel 29 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.