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Organon der Heilkunst

Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst - Kapitel 98
Quellenangabe
typetractate
authorSamuel Hahnemann
titleOrganon der Heilkunst
publisherDresden und Leipzig, in der Arnoldischen Buchhandlung
printrunVierte verbesserte und vermehrte Auflage
year1829
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140220
projectid80552ff0
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§ 230. 231. Die typischen Wechselkrankheiten.

§. 230.

Die typischen Wechselkrankheiten sind solche, wo auf eine ziemlich bestimmte Zeit in einem scheinbaren Wohlbefinden ein sich gleichbleibender krankhafter Zustand zurückkehrt, und in einer ebenfalls bestimmten Zeit wieder seinen Abtritt nimmt; man findet dieß sowohl in den anscheinend fieberlosen, aber typisch (zu gewissen Zeiten) kommenden und wieder vergehenden krankhaften Zuständen, als auch in den fieberhaften – den vielfältigen Wechselfiebern.

§. 231.

Die gedachten, bei einem einzelnen Kranken zu bestimmten Zeiten, typisch, wiederkehrenden, fieberlos scheinenden Krankheits-Zustände (– sporadisch oder epidemisch pflegen sie nicht vorzukommen –) gehören jedesmal unter die chronischen, meist rein psorischen, nur selten mit Syphilis complicirt, und erhalten mit Erfolg dieselbe Behandlung; zuweilen ist jedoch der Zwischen-Gebrauch einer sehr kleinen Gabe potenzirter Chinarinde-Auflösung erforderlich, um ihren wechselfieberartigen Typus vollends auszulöschen.

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