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Organon der Heilkunst

Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst - Kapitel 85
Quellenangabe
typetractate
authorSamuel Hahnemann
titleOrganon der Heilkunst
publisherDresden und Leipzig, in der Arnoldischen Buchhandlung
printrunVierte verbesserte und vermehrte Auflage
year1829
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140220
projectid80552ff0
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§ 149. Ursache der Beschwerdelosigkeit solcher Heilung.

§. 149.

Ich sage: ohne bedeutende Beschwerde. Denn beim Gebrauche dieser passendsten, homöopathischen Arznei sind bloß die den Krankheits-Symptomen entsprechenden Arznei-Symptome in Wirksamkeit, indem letztere die Stelle der erstern (schwächern) im Organism einnehmen und sie so durch Ueberstimmung vernichten; die oft sehr vielen übrigen Symptome der homöopathischen Arznei aber, welche in dem vorliegenden Krankheitsfalle keine Anwendung finden, schweigen dabei gänzlich. Es läßt sich in dem Befinden des sich stündlich bessernden Kranken fast nichts von ihnen bemerken, weil die zum homöopathischen Gebrauche nur in so tiefer Verkleinerung nöthige Arznei-Gabe ihre übrigen, nicht zu den homöopathischen gehörenden Symptome in den von der Krankheit freien Theilen des Körpers zu äußern viel zu schwach ist, und folglich bloß die homöopathischen auf die von den ähnlichen Krankheitssymptomen schon gereiztesten und aufgeregtesten Theile im Organismus wirken lassen kann, um diese zur stärkern Arzneikrankheit umzustimmen, wodurch die ursprüngliche Krankheit auslöscht.

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