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Organon der Heilkunst

Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst - Kapitel 33
Quellenangabe
typetractate
authorSamuel Hahnemann
titleOrganon der Heilkunst
publisherDresden und Leipzig, in der Arnoldischen Buchhandlung
printrunVierte verbesserte und vermehrte Auflage
year1829
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140220
projectid80552ff0
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§ 42–44. Selbst von den im Laufe der Natur selbst zusammentreffenden Krankheiten kann nur die von ähnlichen Symptomen die andre aufheben und heilen, die unähnliche Krankheit aber kann es nie, zur Belehrung für den Arzt, mit welcher Art Arzneien er gewiß heilen könne, nämlich einzig mit den homöopathischen.

§. 42.

Unmöglich kann es für den Arzt eine deutlichere und überzeugendere Belehrung, als diese, geben, welche Art von künstlicher Krankheitspotenz (Arznei) er zu wählen habe, um nach dem Vorgange in der Natur gewiß, schnell und dauerhaft zu heilen.

§. 43.

Im Laufe der Natur kann, wie wir aus allen diesen Beispielen sehen, nie und in keinem Falle, und eben so wenig mittels Arztes Kunst, ein vorhandnes Leiden und Uebelseyn von einer unähnlichen, auch noch so starken Krankheits-Potenz aufgehoben und geheilt werden, wohl aber einzig von einer an Symptomen ähnlichen, etwas stärkern, nach ewigen unwiderruflichen Natur-Gesetzen, welche bisher verkannt waren.

§. 44.

Wir würden von dieser Art ächter, homöopathischer Natur-Heilungen noch weit mehre finden, wenn theils die Beobachter mehr Aufmerksamkeit auf sie gerichtet hätten, theils wenn es der Natur nicht an homöopathischen Hülfs-Krankheiten gebräche.

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