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Organon der Heilkunst

Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst - Kapitel 102
Quellenangabe
typetractate
authorSamuel Hahnemann
titleOrganon der Heilkunst
publisherDresden und Leipzig, in der Arnoldischen Buchhandlung
printrunVierte verbesserte und vermehrte Auflage
year1829
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20140220
projectid80552ff0
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§ 257. 258. Falsche Vorliebe für Lieblings-Mittel und ungerechter Hass gegen andre Arzneien.

§. 257.

Der ächte Heilkünstler wird es zu vermeiden wissen, sich Arzneien vorzugsweise zu Lieblingsmitteln zu machen, deren Gebrauch er, zufälliger Weise, vielleicht öfterer angemessen gefunden und mit gutem Erfolge anzuwenden Gelegenheit gehabt hatte. Dabei werden seltner angewendete, welche homöopathisch passender, folglich hülfreicher wären, oft hintangesetzt.

§. 258.

Eben so wird der ächte Heilkünstler auch die wegen unrichtiger Wahl (also aus eigner Schuld) hie und da mit Nachtheil angewendeten Arzneien nicht aus mißtrauischer Schwäche beim Heilgeschäfte hintansetzen, oder aus andern (unächten) Gründen, als weil sie für den Krankheitsfall unhomöopathisch waren, vermeiden, eingedenk der Wahrheit, daß stets bloß diejenige, unter den arzneilichen Krankheitspotenzen Achtung und Vorzug verdient, welche, in dem jedesmaligen Krankheitsfalle, der Gesammtheit der charakteristischen Symptome am treffendsten in Aehnlichkeit entspricht, und daß keine kleinliche Leidenschaften sich in diese ernste Wahl mischen dürfen.

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