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Niels Lyhne

Jens Peter Jacobsen: Niels Lyhne - Kapitel 6
Quellenangabe
typefiction
authorJens Peter Jacobsen
titleNiels Lyhne
publisherDeutsche Buch-Gemeinschaft G. m. b. H. Berlin
translatorPaul Volk
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
projectida5535954
created20070412
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5. Kapitel

Ein halbes Jahr nach Edeles Tod verlor eine Kusine Lyhnes ihren Mann, den Tonwarenfabrikanten Refstrup. Das Geschäft war niemals glänzend gewesen, durch die lange Krankheit des Mannes war es noch mehr in Verfall geraten, und es stand nicht mehr viel zwischen der Witwe und der Armut. Sieben Kinder waren mehr, als sie versorgen konnte; die beiden jüngsten und das älteste, das bereits in der Fabrik mithalf, blieben bei ihr, die übrigen nahm die Familie. Lyhnes bekamen den zweitältesten Knaben; er hieß Erik, war vierzehn Jahre alt und hatte eine Freistelle im Gymnasium der Stadt gehabt; jetzt sollte er von Herrn Bigum zusammen mit Niels und Frithjof Petersen, Pastors Frithjof, unterrichtet werden.

Er unterwarf sich den Studien nicht aus eigenem Willen; denn er wollte Bildhauer werden. Der Vater hatte gesagt, das sei Unsinn; aber Lyhne hatte nichts dagegen, er glaubte, daß der Knabe Talent habe; aber er wollte, daß er seine Reifeprüfung mache, um stets einen festen Haltepunkt zu haben; außerdem war klassische Bildung für einen Bildhauer ja notwendig oder doch wenigstens sehr zu empfehlen. Dabei blieb es vorläufig, und Erik mußte sich mit der nicht unbedeutenden Sammlung guter Kupferstiche und Bronzen trösten, die sich auf Lönborghof befanden. Das waren allerdings schon große Dinge für einen, der bis jetzt nur den Schund gekannt hatte, den ein mehr wunderlicher als kunstverständiger Drechsler der Stiftsbibliothek vermacht hatte, und bald war Erik eifrig mit Bleistift und Modellierholz beschäftigt. Nichts sprach ihn so an wie Guido Reni, der in jenen Tagen ja auch einen größeren Namen hatte als Raffael und die Größten; und vielleicht ist nichts so sehr geeignet, junge Augen für die Schönheiten eines Kunstwerkes zu öffnen, als das Bewußtsein, daß ihre Bewunderung bis zu den höchsten Höhen hinauf anerkannt wird. Andrea del Sarto, Parmeggianino und Luini, die später, als er und sein Talent sich gefunden hatten, so viel für ihn werden sollten, ließen ihn jetzt gleichgültig, während das Kühne bei Tintoretto, das Bittere bei Salvator Rosa und Carravaggio ihn entzückte; denn für das Süße in der Kunst haben sehr junge Menschen keinen Sinn; der lieblichste Miniaturmaler hat seinen Weg in Buonarottis Spuren begonnen, der gemütvollste Lyriker hat seine erste Fahrt mit schwarzen Segeln im Blut der Tragödie gemacht.

Vorläufig war diese Beschäftigung mit der Kunst nur ein Spiel für ihn, ein wenig besser zwar als andere Spiele, und er war nicht stolzer auf einen glücklich modellierten Kopf und ein flott geschnitztes Pferd als er es war, wenn er mit einem Stein die Wetterfahne auf dem Kirchturm getroffen hatte oder hinaus nach Sönderhagen und zurückgeschwommen war, ohne sich auszuruhen; denn er liebte solche Spiele, Spiele, bei denen es auf Gewandtheit, auf Kraft und Ausdauer, auf eine sichere Hand und ein geübtes Auge ankam, doch nicht die Spiele, die Niels und Frithjof spielten, bei denen Phantasie die Hauptrolle spielte und Handlung und das Gelingen der Handlung stets nur eingebildet waren. Bald gaben indessen auch sie ihren alten Zeitvertreib auf, um Erik zu folgen. Die Romanbücher wurden beiseitegelegt und die endlose Geschichte bekam bei einer letzten, heimlichen Zusammenkunft auf dem Heuboden ein etwas gewaltsames Ende; tiefe Stille lag über ihrem eilig aufgeworfenen Grabhügel, denn sie wollten Erik nicht gern davon erzählen; nach einer Bekanntschaft von wenigen Tagen ahnten sie bereits, daß er sowohl sie wie ihre Geschichte verspotten, sie in ihren eigenen Augen herabsetzen und dahin bringen würde, sich zu schämen. Diese Macht besaß er nämlich, denn er war frei von allem, was Träumerei, Exaltation oder Phantasterei hieß. Und da seine klare, praktische Knabenvernunft in ihrer untadeligen Gesundheit ebenso schonungslos wie bereit war, geistige Gebrechen zu verspotten, wie Kinder es gewöhnlich mit leiblichen tun, so hatten Niels und Frithjof Furcht vor ihm; sie bildeten sich nach ihm, verleugneten vieles und verheimlichten noch mehr. Niels besonders war schnell bereit, alles an sich zu unterdrücken, was nicht von Eriks Welt war, und mit dem ganzen Eifer eines Renegaten verspottete und belächelte er Frithjof, dessen langsamere und treuere Natur nicht so schnell das Alte um des Neuen willen vergessen konnte. Was Niels aber am meisten zu diesem lieblosen Treiben veranlaßte, war die Eifersucht; denn schon vom ersten Tage an hatte er sich in Erik verliebt, der scheu und kühl, nur widerstrebend und halbverächtlich duldete, daß man ihn liebte.

Gibt es wohl in allen Gefühlsverhältnissen des Lebens ein zarteres, edleres und innigeres, als die leidenschaftliche und doch so schüchterne Liebe eines Knaben zu einem andern? Eine Liebe, die niemals spricht, sich niemals in einer Liebkosung, einem Blick, einem Worte Luft zu machen wagt, eine sehende Liebe, die tief trauert über einen Mangel oder einen Fehler an dem, den sie liebt, und die Sehnsucht ist und Bewunderung und Selbstvergessen, Stolz und Demut und ruhig atmendes Glück.

Nur ein oder anderthalb Jahre blieb Erik auf Lönborghof; denn während eines Besuches in Kopenhagen hatte Lyhne mit einem der hervorragendsten Bildhauer gesprochen und ihm die Skizzen des Knaben gezeigt; und Mikkelsen, der Bildhauer, hatte Talent darin erkannt und gemeint, daß das Studieren Zeitverschwendung sei; man brauche keine besondere klassische Bildung, um einen griechischen Namen für einen nackten Menschen zu finden. Es wurde daher abgemacht, daß Erik sofort hinübergegeschickt werden solle, um die Akademie zu besuchen und in Mikkelsens Atelier zu arbeiten.

Am letzten Nachmittag saßen Niels und Erik oben auf ihrem Zimmer. Niels besah Bilder in einem Pfennigmagazin. Erik war in Spenglers beschreibendem Katalog der Gemäldesammlung auf Schloß Christiansborg vertieft. Wie oft hatte er dieses Buch schon durchgeblättert und versucht, sich aus den naiven Beschreibungen eine Vorstellung von den Gemälden zu machen, beinahe krank vor Sehnsucht, diese Kunst und Schönheit wirklich zu sehen, wirklich mit Augen diese Herrlichkeit der Linien und Farben zu genießen und zu fassen, so daß sie sein wurden durch seine Bewunderung; und wie oft hatte er dieses Buch schon geschlossen, müde des Starrens in den jagenden phantastischen Nebel, der nicht haften, sich nicht formen, nichts gebären wollte, nur wogen und gleiten in vagem verwirrenden Wechsel, wogen und gleiten.

Heute aber war es anders, heute wußte er bereits, wie bald sie nicht mehr Schatten aus dem Traumland sein würden; so fühlte er sich reich durch alle Versprechungen des Buches und die Bilder nahmen heute Formen an wie nie zuvor und brachen hervor in flüchtigem Blinken wie farbenstarke Sonnen aus einem Nebel, der golden war von tanzendem Gold.

»Was besiehst du da?« fragte er Niels.

Niels zeigte ihm Lassen in seinem Buch, den Helden des zweiten April.

»Wie häßlich er ist«, sagte Erik.

»Häßlich! Er war ja ein Held – nennst du diesen auch häßlich?«

Niels hatte zu dem Bild eines großen Dichters zurückgeblättert.

»Maßlos häßlich!«, versicherte Erik und verzog den Mund. »Ist das eine Nase? und der Mund und die Augen, und die zottigen Haare, die ihm um den Kopf hängen!«

Niels sah, daß er häßlich war, und wurde ganz still; es war ihm niemals eingefallen, daß das, was groß war, nicht immer in eine Form gegossen, die schön war.

»Richtig«, sagte Erik und schloß seinen Spengler, »daß ich nur nicht vergesse, dir den Schlüssel zum Roof zu geben.«

Niels machte eine schwermütig abwehrende Bewegung, aber Erik hing ihm dennoch den kleinen Schlüssel eines Hängeschlosses an breitem, schwarzem Bande um den Hals. »Wollen wir hinuntergehen?« fragte er.

Sie gingen. Am Gartenzaun trafen sie Frithjof; er lag da und aß unreife Stachelbeeren und hatte in Gedanken an den Abschied Tränen in den Augen. Und dann fühlte er sich auch gekränkt, weil sie ihn nicht schon früher aufgesucht hatten; zwar pflegte er sonst von selbst zu kommen; aber an einem Tage, wie den heutigen, meinte er, müsse sich alles in besonderen Formen abspielen. Schweigend streckte er ihnen eine Hand voll unreifer Früchte entgegen; aber sie hatten ihre Leibgerichte zu Mittag bekommen und waren wählerisch.

»Sauer«, sagte Erik schaudernd.

»Ungesundes Zeug«, fügte Niels überlegen hinzu und sah auf die dargereichten Beeren herab, »wie kannst du nur? wirf den Kram fort, wir gehen hinunter nach dem Roof«, und er deutete mit dem Kinn auf das Schlüsselband, denn die Hände hatte er in der Tasche.

Dann gingen sie alle drei hinunter.

Der Roof war eine alte, grün angestrichene Schiffskajüte, die einmal auf einer Strandauktion gekauft worden war. Sie stand unten am Fjord und hatte als Vorratsschuppen gedient, als der Damm aufgeworfen wurde; jetzt wurde sie jedoch nicht mehr benutzt, und die Knaben hatten sie in Besitz genommen und bewahrten dort ihre Fahrzeuge, Flitzbogen, Stöcke und andere Herrlichkeiten auf, besonders die verbotenen aber unentbehrlichen Dinge wie Pulver, Tabak und Streichhölzer.

Mit einer gewissen düsteren Feierlichkeit öffnete Niels die Tür des Roofs, sie traten ein und suchten ihre Sachen aus den dunkeln Ecken der leeren Kojenräume zusammen.

»Wißt ihr was?«, sagte Erik, mit dem Kopf in einem fernen Winkel, »ich sprenge meins in die Luft«.

»Meins und Frithjofs auch«, antwortete Niels und begleitete seine Worte mit einer feierlich schwörenden Handbewegung.

»Nein, meins in keinem Fall«, rief Frithjof, »womit sollen wir denn segeln, wenn Erik fort ist?«

»Das ist wahr«, sagte Niels und wandte sich verächtlich von ihm ab.

Frithjof war nicht ganz behaglich zu Mut; als aber die andern hinausgegangen waren, brachte er sein Fahrzeug in ein sicheres Versteck.

Draußen schafften sie bald das Pulver in die Schuten und legten es in ein Nest von geteertem Werg; dann legten sie die Lunten zurecht, richteten die Segel, zündeten an und sprangen fort. Sie liefen am Strande entlang, gaben der Mannschaft an Bord Zeichen und erklärten einander laut die zufälligen Wendungen und Bewegungen der Schiffe als Wirkungen der nautischen Intelligenz ihrer tüchtigen Kapitäne.

Die Schuten aber strandeten an der Landzunge, ohne daß die gewünschte Explosion stattgefunden hatte, und Frithjof bekam dadurch Gelegenheit, edelmütig die Wattierung seiner Mütze für die Anfertigung neuer und besserer Lunten zu opfern.

Mit vollen Segeln steuerten jetzt die Schiffe auf die Klippen Seelands zu; ein undurchdringlicher Ring kamen die schweren Fregatten des Engländers schwerfällig angestampft, während der Schaum hell unter dem schwarzen Bug zischte, und die Kanonen mit scharfem Knall die Luft erfüllten. Näher und näher schon leuchtet es blau und rot und in schimmerndem Gold von »Albions« und »Conqueros« klafterhohen Gallionen; die grauen Segelmassen verbargen den Horizont, der Pulverdampf wälzte sich in weißen Wolken vorbei und trieb dann als Nebelschleier über die sonnenblinkenden Wogen hin; da wurde das Verdeck von Eriks Fahrzeug mit schwachem Knall in die Luft gesprengt; das Feuer ergriff das Werg, die rote Lohe schlug empor, und an den Wanten und Rahen entlang liefen hurtige Flammen, fraßen sich langsam schwelend durch das Liek der Segel und schlugen dann gleich langen Blitzen in das Segeltuch, das sich brennend zusammenrollte und schrumpfte und in großen, schwarzen Fetzen weit über das Meer hinausflog. Noch wehte der Danebrog von der schlanken Spitze des wolkenhohen Schonermastes; die Flaggenleine war verbrannt, und er flatterte wild, als ob er kampfbereit mit roten Flügeln um sich schlüge, – aber im Nu erfaßte ihn die lodernde Flamme, und ohne Steuer und Steuermann trieb nun das rauchgeschwärzte Schiff tot und willenlos dahin, ein Spiel des Windes und der Wellen. Niels Fahrzeug wollte nicht recht brennen; das Pulver hatte sich wohl entzündet, und der Rauch war aufgequalmt, aber das war alles, und es war zu wenig. »Ahoi, Leute«, rief Niels von der Landzunge aus, »bohrt sie in Grund! Richtet die Steuerbordkanonen durch die Achterluken, und gebt ihr die ganze Lage!« Im selben Augenblick bückte er sich nach einem Stein. »Gebt Feuer!« Und der Stein flog aus seiner Hand.

Schnell kamen Erik und Frithjof und halfen, und so war der Rumpf bald zersplittert und Eriks Fahrzeug ebenfalls.

Was blieb, wurde an Land gebracht, denn jetzt sollte ein Scheiterhaufen angezündet werden.

Mit trockenem Tang und welkem Gras wurde aus allem bald ein brennender, rauchender Haufen, in dem die kleinen Kiesel, die im Tang gewesen, in der starken Hitze lustig krachten und knisterten.

Eine Zeitlang saßen die Knaben schweigsam um den Scheiterhaufen; aber plötzlich sprang der immer noch finstere Niels auf, und holte alle seine Sachen aus dem Roof, brach sie in Stücke und warf sie ins Feuer. Dann holte Erik die seinen, und Frithjof holte auch etwas. Jetzt schlugen die Flammen des Opferfeuers hoch empor, so daß Erik Bedenken äußerte, man könne es vielleicht vom Felde her sehen, und anfing es mit nassem Tang zu löschen; Niels aber stand ruhig dabei und starrte dem am Strande entlang ziehenden Rauch traurig nach. Frithjof hielt sich weiter zurück und summte einen Heldengesang vor sich hin, den er heimlich mit wilden, bardenartigen Griffen auf den Saiten einer unsichtbaren Harfe begleitete.

Endlich erlosch der Scheiterhaufen, und Erik und Frithjof begaben sich auf den Heimweg, Niels aber blieb zurück, um den Roof zu schließen. Als dies geschehen, sah er sich vorsichtig nach den andern um und warf dann Schlüssel und Band weit hinaus in den Fjord. Erik hatte sich in diesem Augenblick umgedreht und sah beides noch im Fallen, aber hastig wandte er sich ab und begann mit Frithjof um die Wette zu laufen.

Tags darauf reiste er ab.

In der ersten Zeit wurde er schmerzlich und bitter vermißt, denn für die beiden Zurückgebliebenen war alles gleichsam stehengeblieben.

Das Leben hatte sich allmählich in der Voraussetzung gestaltet, daß drei dazu gehörten, um es zu leben. Drei waren Gesellschaft, Mannigfaltigkeit, Abwechselung; zwei waren Einsamkeit und überhaupt nichts.

Was in aller Welt konnten zwei anfangen?

Konnten zwei ein Scheibenschießen sein, konnten zwei Ball spielen? Sie konnten Freitag und Robinson Krusoe sein, aber wer sollten dann die Wilden sein?

Welche Sonntage! Niels war des Lebens so überdrüssig, daß er anfing, seine geographischen Kenntnisse zu repetieren und dann mit Hilfe von Herrn Bigums großen Atlas sie weit über die vorgeschriebenen Grenzen zu erweitern. Schließlich begann er, die ganze Bibel durchzulesen und ein Tagebuch zu führen. Frithjof jedoch suchte in seiner völligen Verlassenheit einen erniedrigenden Trost darin, mit seinen Schwestern zu spielen.

Allmählich wurde die Vergangenheit weniger deutlich und die Sehnsucht milder; sie kam wohl noch an stillen Abenden, wenn das Abendrot über die Wand der einsamen Kammer leuchtete und der ferne, einförmige Ruf des Kuckucks ganz verklang und die Stille gleichsam weiter und größer machte, – dann konnte die Sehnsucht kommen und alles krank machen und Ermattung in alle Sinne bringen; aber sie peinigte nicht mehr, sie kam so lau und lastete so weich, daß sie beinahe süß war wie ein schwindender Schmerz.

Auch mit den Briefen ging es so. Anfangs waren sie voller Klagen, Fragen und Wünsche; ganz zusammenhanglos aneinandergereiht; aber dann wurden sie länger, erzählten von fernerliegenden Dingen und jetzt waren sie stilvoll und wohlgeformt geschrieben, mit einer gewissen Freude darüber, so geschickt schreiben zu können, daß man zwischen den Zeilen lesen konnte.

Und im Lauf der Dinge tauchte nun auch so manches wieder auf, das nicht gewagt hatte, den Kopf zu erheben, so lange Erik da war. Die Phantasterei schüttete ihre flimmernden Blüten aus über die langweilige Stille des ereignislosen Lebens; Traumluft betäubte die Sinne mit ihrem zehrenden und anreizenden Lebensduft, in dem das feine Gift lebensdurstiger Ahnungen verborgen lag.

Und so wächst Niels nun auf, alle Einflüsse der Kindheit formen an dem weichen Ton, alles formt daran, alles hat Bedeutung, das, was ist, und das, was erträumt wird, das, was er weiß, und das, was er ahnt – alles zieht seine leichten doch sicheren Linien, die nachgeformt und vertieft, dann abgeschwächt und ausgelöscht werden sollen.

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