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Oscar Adolf Hermann Schmitz: Melusine - Kapitel 29
Quellenangabe
typefiction
authorOscar A. H. Schmitz
titleMelusine
publisherGeorg Müller Verlag A.-G.
year1928
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080130
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XXVIII

Gegen 6 Uhr erschienen – natürlich in Zivil – der alte Generaloberst von Sobern und der Oberst Katzlinger von Degenschlag, dieser von neuem, im Krieg erworbenem Adel. Nachdem die Herren noch schnell von Espérance mit einer Tasse Tee bewirtet worden waren, geleitete Holthoff sie in das heitere Schreibzimmer mit alten Aubussonmöbeln. Über dem Schreibtisch hing in ovalem Rahmen das lebensgroße Ölbild eines feinen etwa sechsjährigen blonden Knaben in Samtanzug mit einem dünnbeinigen Windspiel an der Seite. Auf seine etwas schroffe Frage, wer der Bursch sei, erhielt Katzlinger von dem General die Antwort: Leutnant Herbert Waldegg, der zur Zeit im Ausland weilende einzige Sohn der Hausfrau. Der Oberst musterte offenbar den Dargestellten auf seine militärische Tauglichkeit und schien zu keinem günstigen Ergebnis zu kommen. Die beiden Offiziere setzten sich auf zierliche Goldstühlchen, während Holthoff auf einem Rokokosessel vor dem geschwungenen Bouleschreibtischchen Platz nahm. Zunächst wollte er das rein Sachliche mit ihnen ohne den Prinzen besprechen.

General von Sobern war ein weißbärtiger großer alter Herr mit gütigen, blauen Augen jener schon vor dem Krieg fast ausgestorbenen Klasse hoher Offiziere, die das Waffenhandwerk mit Schöngeistigkeit zu verbinden wußten. Er gehörte dem alten Kreis des Prinzen Amadeus an. Noch bis in seine fünfziger Jahre waren hie und da dünne Novellenbändchen und Liederkompositionen von ihm erschienen, stets hohen und höchsten Damen gewidmet. Sein Glaube an alles Wahre, Schöne und Gute war durchaus aufrichtig. In drei Feldzügen hatte er sich als tapferer Soldat, treuer Kamerad und sehr menschlicher Vorgesetzter erwiesen. Der moderne Krieg mit den Greueln des Schützengrabens, besonders den giftigen Gasen, verletzte nicht nur den Schöngeist in ihm, sondern noch mehr den ritterlichen Soldaten, und er war auch freimütig genug gewesen, daraus nie einen Hehl zu machen. 1916 hatte er seinen Abschied genommen. Holthoff schätzte in ihm vor allem die in Rolfsburg außerordentlich beliebte Persönlichkeit. Mochte er nicht gerade ein militärisches Genie sein, so besaß er doch in höchstem Maß die menschlichste aller militärischen Eigenschaften, die Teilnahme für den Einzelnen, und daher eine untrügliche Erinnerung an jeden, mit dem er einmal zu tun gehabt hatte. Wenn er in den Straßen von Soldaten gegrüßt wurde, so redete er nicht selten die Leute mit ihrem Namen an, und er erzählte mit Stolz, daß unter den in der Revolution Genannten auch nicht ein ihm bekannter gewesen sei.

Ganz anders war Oberst Katzlinger. Auf der gedrungenen Gestalt saß, etwas zwischen die hohen Schultern gesunken, ein kugelrunder grimmiger Seehundskopf mit abwärts hängendem rotblondem Schnurrbart, der eine Hasenscharte verbergen sollte. Auf dem hoch gerötetem Schädel hatte er vereinzelte Borsten. Die kleinen, grauen Augen blitzten scharf wie Stahl, doch nicht unlustig aus tiefen Höhlen. Sein Hauptargument, auch in nicht beruflichen Gesprächen, war, er sei durch und durch Soldat, und als solcher sehe er die Dinge an. Er war daher bei allen den Untergebenen beliebt, die sich auch als geborene Soldaten fühlten oder den aufrichtigen Ehrgeiz besaßen, die mitgebrachte eigene Ungestalt diesem Typus anzupassen. Bei solchen wirkte er Wunder der Wandlung. Immer hatte man ihn persönlich in den ersten Gräben gesehen, Gefahr und Entbehrung mit den Geringsten freudig teilend, und stets durch einen trockenen, oft etwas anzüglichen, im Grund taktlosen Humor die Leute erheiternd. Erbarmungslos jedoch war er gegen alle die, welche sich für das Soldatenhandwerk nicht geschaffen fühlten, mochten sie nun zu gut oder zu schlecht dazu sein. Das zu unterscheiden, hätte er für ein ganz unfaßbares Ansinnen gehalten. Gab es denn eine größere Ehre, als des Königs Rock zu tragen, auch in der Uniform des gemeinen Soldaten? Die das nicht fanden, nannten ihn nicht anders als den Unmenschen, und das war begreiflich, wenn auch nicht zutreffend. Er war sogar ein im Grund guter Mensch, aber man mußte sich das immer erst aus der militärischen Sprache in die allgemein menschliche zurückübersetzen, während sein Stolz gerade darin lag, nicht den kleinsten Rest allgemeiner Menschlichkeit in sich unübersetzt in's Militärische zu lassen. Unter jenen von Haus aus Unsoldatischen waren nicht wenige, denen man allenfalls mit dem Wort Pflicht beikommen konnte, aber selbst davon wollte er nichts wissen. Nicht aus Pflicht, aus Passion mußte man Soldat sein. Krieg nannte er den einzigen menschenwürdigen Zustand, Friede erschien ihm ungesund. Was die modernen Kriegsmittel betreffe, so sagte er oft behaglich lachend und den rauhen Schnurrbart streichend, nun, er habe sie nicht erfunden, aber einem echten Soldaten müsse jedes Mittel zur Vernichtung des Feindes recht sein. Über die Niederlage im Weltkrieg setzte er sich durch die Illusion hinweg, die so viele, vor Einzeltatsachen die ganze Wirklichkeit nicht sehende Realisten kleinen Formats getröstet hat, daß wir zwar besiegt, aber nicht geschlagen seien. Nur das erschien dem Soldaten wichtig, für schlechte Politik sei er nicht verantwortlich.

Katzlinger war bis zur Revolution Oberst des königlichen Leibregiments gewesen und in diesem ausgewählten Truppenkörper bis zum Schluß der Abgott seiner Leute. Dann hatte er sich zurückziehen müssen, nachdem ihn Freunde und alte Kameraden nur mit großer Mühe von der derzeitigen Aussichtslosigkeit eines »eisernen Vorgehens gegen die Kanaille« überzeugt hatten. So viel Politik ließ er nun doch in seinen harten, wie er selbst oft sagte, bombensicheren, borstigen Schädel ein, daß er begriff, er müsse sich für eine bessere Gelegenheit aufsparen. Indessen erhielt der sonst nicht an viel Korrespondenz gewöhnte Mann täglich Stöße von Briefen, in denen ihm Einzelne oder auch ganze Stammtische ihre Ergebenheit und stündliche Bereitwilligkeit bestätigten, unter seiner Führung gegen die Revolution zu kämpfen. Zwei Mal kamen anonyme Karten mit den Worten: »Schläfst Du, Brutus?« Nachdem er sich hatte erklären lassen, was das zu bedeuten habe, geriet er derart aus Rand und Band, daß ihn seine Freunde, ohne daß er es merkte, heimlich zu überwachen begannen. Mit diesen stand Holthoff schon seit einiger Zeit in Fühlung. Es wunderte ihn nicht einen Augenblick, daß Katzlinger von ihm anfangs in derben Reden als einem halben Sozialdemokraten gesprochen hatte, mit dem er sich nicht an einen Tisch setzen würde, da er dem alten König die Krone vom Haupt gerissen habe. Holthoff indessen stand als Staatsmann ebenso jenseits aller persönlichen Sym- oder Antipathie, wie aller Theorie. Er wußte Kräfte, wie Sozialismus und Nationalismus, die ja beide ihr Daseinsrecht haben, als Material der Gestaltung zu verwenden, statt ihnen selbst zu verfallen. Pausecker behandelte er, wie wir gesehen haben, geistig, um ihn von unfruchtbaren Theorien zu lösen. Katzlinger war nicht zu behandeln, nur zu benutzen. Es kam einzig darauf an, die, wenn geleitet, unschätzbare Kraft dieses Draufgängers zu gewinnen, der mit Leichtigkeit heute noch ein ganz zuverlässiges Regiment zusammenstellen konnte und nicht zögern würde, zu handeln, von wo auch immer ihm die Gelegenheit dazu käme, wenn es nur einigermaßen in der ihm gemäßen Richtung war.

Als Sobern Katzlinger zum erstenmal andeutete, daß große Dinge in Vorbereitung seien, strahlten dessen kleine Augen, dann aber kam eine schwere Enttäuschung, als er von dem halben Sozialdemokraten Holthoff und dem »Kunstprinzen« Amadeus hörte. Aber General Sobern wußte ihn beim Portepee zu packen.

»Was geht das uns alte Soldaten an?« sagte er. »Wir haben bereit zu sein, wenn der König ruft und Se. Majestät gibt seinen Segen zu der Unternehmung. Prinz Amadeus ist der nächste Agnat. Für ihn haben wir einzustehen, ohne zu fragen, wer seine bürgerlichen Ratgeber und Minister sind.«

Das war so einfach, daß Katzlinger es sofort begriff. Er erklärte sich bald darauf sogar bereit zu der Unterredung an einem seinem Geschmack so wenig entsprechenden Ort wie Floridsburg. Freilich hatte er sich für dieses Opfer dadurch schadlos gehalten, daß er beim Empfang durch Espérance besonders bärbeißig dreinschaute, die Teetasse stehen ließ und nur ein Gläschen Rum austrank.

Als sich Holthoff mit den beiden Offizieren niedergelassen hatte, richtete er zunächst das Wort an den voll Mißbehagen auf seinem Goldstühlchen vor ihm sitzenden Katzlinger von Degenschlag, indem er ihm einige Schmeicheleien sagte über seine Bedeutung als Stütze der Ordnung. Vor allem wünschte er ihm Gelegenheit zu geben, von seinen eigenen Verdiensten zu sprechen, die tatsächlich nicht gering, aber Holthoff durch die sachlichen Berichte des Generals bereits bekannt waren.

Katzlinger versicherte nach Beendigung seines Vortrags über die Zahlenverhältnisse der zuverlässigen Unteroffiziere und Mannschaften, die er mit Papieren genau belegte, daß er gewiß sei, bei den Leuten, wie in der der Unordnung müden Bevölkerung Begeisterung zu erwecken, wenn er eines Morgens in seiner alten Uniform vor dem Leibregiment erscheinen, den Oberbefehl übernehmen und Seine Königl. Hoheit in die Residenz geleiten würde.

Holthoff beglückwünschte Katzlinger aufrichtig, aber diesem war die Leichtigkeit, mit der jener über persönliche Antipathien hinwegglitt nicht willkommen. Seine Rauflust kam dabei nicht auf ihre Kosten. So platzte er denn mit den Worten heraus:

»Aber Ew. Exzellenz müssen wissen, daß meine Leute politisch ganz anders denken wie Sie, und ich auch. Sie sind allgemein als Pazifist verschrieen, und das wird Schwierigkeiten machen.«

»Ach, Herr Oberst, als was bin ich nicht verschrieen, wohl auch als Sozialist. Aber, was macht denn das, wenn jeder von uns beiden gerade und nur an seiner Stelle wirkt, woran Sie doch als Soldat gewöhnt sind.«

»Die Leute hoffen auf einen baldigen Revanchekrieg, um die deutsche Schmach austilgen zu helfen!«

»Aber lassen Sie sie doch hoffen, Herr Oberst, das beschäftigt sie, so wie die Proletarier auf den Zukunftsstaat hoffen und die Frommen auf einen Himmel, wo jeder sein vorausbestimmtes Stühlchen hat. Derartige Hoffnungen kann man nur durch eine neue Wirklichkeit widerlegen, wie wir sie schaffen werden.«

»Ausgezeichnet bemerkt,« lächelte der General, durch diese Prägung an seiner literarischen Ader berührt.

»Aber die Offiziere hoffen dasselbe, wie die Leute, Exzellenz,« fuhr Katzlinger entschlossen fort.

»Hindere ich sie denn daran?« erwiderte Holthoff, in der Absicht, gleich bei dieser ersten Gelegenheit seinem Gegenüber das Disputieren mit ihm zu verleiden.

»Aber Ihre bekannte Linkspolitik will das Gegenteil.«

»Herr Oberst, ich bitte Sie, sich zu erinnern, daß es sich im Augenblick weder um meine Politik handelt, noch um Ihre Revanchegefühle, die ich ehre, sondern einzig und allein darum, sobald die Verhältnisse reif sind, Seine Königl. Hoheit zum Landesverweser zu machen, bis der neu zu wählende Landtag über die Frage der Monarchie entschieden hat.«

»Was?« schnaubte Katzlinger, »Landesverweser, Landtag? Ich dachte, wir setzen Se. Kgl. Hoheit sofort die Krone auf? Ich bin diese diplomatischen Schachzüge nicht gewohnt, Herr Minister, ich bin Soldat. Erlauben Sie mir, Ihnen rund heraus zu sagen, wie ein solcher die Sache sieht ...«

»Es wird mir eine wertvolle Belehrung sein.«

»Da ist überhaupt nichts zu entscheiden weder durch einen Landtag, noch durch uns. Seit der hohe Herr abgedankt hat, was ich persönlich tief bedaure, ist Prinz Amadeus König. Wir haben ihm nur zu ermöglichen, daß er sein hohes Amt auch faktisch ausüben kann. Von einem Landesverweser weiß ich nichts.«

»Herr Oberst, Sie vergessen, daß zur Zeit Prinz Xaver das legitime Anrecht auf den Thron hat.«

»Der ist doch blödsinnig?«

»Jedenfalls ist er Ihr oberster Kriegsherr.«

»Wär noch schöner. Er muß einfach abgesetzt werden.«

»Ich staune, Herr Oberst, wie ähnlich Ihre Ansichten denen der Revolutionäre sind.«

»Was sagen Sie da? Das werden Sie mir ...«

»Beweisen, wollen Sie sagen,« erwiderte Holthoff ruhig, »mit Leichtigkeit. Auch Ihre revolutionären Feinde denken, wenn einem etwas persönlich nicht gut scheint, brauche man es nur kurzer Hand abzuschaffen, und die Welt sei gerettet. Das ist eben das Wesen des Anarchismus, ob er nun von links oder von rechts kommt. Solange nicht Prinz Xaver auf Grund ärztlichen Befundes dauernd regierungsunfähig erklärt und die Thronfolge legitim auf Prinz Amadeus als den nächste Agnaten übertragen ist, kann dieser nur Verweser sein, und gerade eine solche Übergangsform scheint mir im Augenblick leichter durchzusetzen, als das aktuelle Königtum. Dies entspricht auch durchaus den Auffassungen Sr. Kgl. Hoheit. Prinz Amadeus hat überhaupt wenig Lust, selbst die Krone zu tragen, am allerwenigsten als Usurpator.«

»Lieber Katzlinger, ich glaube, wir sind uns alle drei näher, als Du meinst,« griff der General ein, »seien wir Soldaten doch froh, daß wir mit dem, was Du eben politische Schachzüge nanntest, nichts zu tun haben. Die Hauptsache ist doch, daß wir denselben heißen Wunsch haben, unser angestammtes Fürstenhaus wieder auf dem Thron zu sehen. Wie das heute, im Jahr 1919, zu machen ist, das müssen die Politiker entscheiden, und ich glaube, wir können zu Exzellenz Holthoff das Vertrauen haben, daß er die Sache richtig anfängt.«

»Sehen Sie Herr Oberst,« fuhr nun Holthoff ebenfalls in wärmeren Ton fort, »es kann sich auch für Sie nicht einfach um das Glücken eines militärischen Manövers handeln. Ich zweifle nicht, daß Sie allein mit Ihren treuen Leuten es fertig brächten, Prinz Amadeus auf den Thron zu setzen, aber was haben Sie davon, wenn ihn der Landtag wieder absetzt und verhaften läßt.«

»Das wollen wir erst einmal sehen,« schrie Katzlinger. »Den Landtag treibe ich mit einem Maschinengewehr auseinander.«

»Möchten Sie das wirklich sehen, Herr Oberst? Dazu stehen Sie viel zu treu zu dem Haus Rolfingen. Ein einsamer Thron auf einem Leichenfeld ist auch Ihr Ziel nicht.«

»Wenn Se. Kgl. Hoheit selbst so entschieden haben,« erklärte nun Katzlinger scheinbar beruhigt, »habe ich als einfacher Soldat nur meine Pflicht zu tun.«

Man ging zu den praktischen Fragen über. Die beiden Offiziere waren sich einig, daß der Plan mit dem Leibregiment, der Volkswehr und einem Kommando Artillerie auszuführen sei. Etwa die Hälfte der militärischen Kräfte würde in verschiedenen Teilen der Stadt zerstreut werden, während im gegebenen Augenblick Katzlingers Regiment mit einer Maschinengewehrabteilung den Prinzen in der Residenz empfing.

Die Frage war nun, wann der Augenblick gekommen sei. Vorläufig galt es noch, abzuwarten, aber sich bereit zu halten, denn er konnte über Nacht da sein.

Von seinen weiteren Plänen unterrichtete Holthoff bei dieser Sitzung in Floridsburg den Oberst Katzlinger gerade soweit als nötig war, vor allem ohne den Namen Pausecker zu nennen. Er begnügte sich hinsichtlich der künftigen Regierung mit der Mitteilung, sofort nach der Einsetzung des Regenten würde dieser ihm die provisorische Regierungsvollmacht übertragen, in die er sich mit einigen selbstgewählten Helfern teilen werde, bis der neue Landtag gewählt sei.

Am Schluß des Gesprächs streckte Holthoff Katzlinger die Hand hin, in die dieser etwas verwirrt einschlug mit den die Atmosphäre sofort klärenden Worten:

»Hoch Rolfingen allewege.«

»Hoch,« antwortete Holthoff, während der General ebenfalls das Wort wiederholte und beiden Männern die Hände drückte.

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