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Meine Nachforschungen über den Gang der Natur in der Entwicklung des Menschengeschlechts

Johann Heinrich Pestalozzi: Meine Nachforschungen über den Gang der Natur in der Entwicklung des Menschengeschlechts - Kapitel 7
Quellenangabe
typetractate
authorJohann Heinrich Pestalozzi
titleMeine Nachforschungen über den Gang der Natur in der Entwicklung des Menschengeschlechts
publisherLorenz Spindler, Nürnberg
editorW. J. Ruttmann
year1922
firstpub1797
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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projectid8eb4f447
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Bild des Menschen, wie es sich meiner Individualität vor Augen stellt.

Ich sehe den Menschen in seiner Höhle, er wandelt in derselben als ein Raub jeder Naturkraft dahin, das stärkere Tier zerreißt ihn, das schwächere vergiftet ihn, die Sonne trocknet seine Quelle auf, der Regen füllt seine Höhle mit Schlamm, Flüsse durchfressen den Damm seiner Wohnung und er findet in sandigen Ebenen sein Grab, die Glut der Winde wehet ihn blind, das Gift der Sümpfe raubt ihm seinen Atem und wenn er drei Tage keinen Fisch und keine Ratte findet, so stirbt er.

Dennoch erhält er unter allen Himmelsstrichen sein Dasein und siegt allenthalben über alle Übel der Erde.

Sein Leichtsinn ist unaussprechlich, wo ihm nichts mangelt, da schläft er, wo er nichts fürchtet, da sonnet er sich, wo er sich nicht sonnet, da geht er auf Raub aus.

Allenthalben trieft er von dem Blut seines Geschlechts, er schützt seine Höhle wie ein Tiger und tötet sein eigen Geschlecht, er spricht die Grenzen der Erde als sein an, er tut unter der Sonne. was er will.

Er kennt kein Recht, er kennt keinen Herrn; sein Wille ist sein einziges Gesetz und von der Sünde fragt er: Was ist sie?

Aber wie sehr sie ihn auch reizt, die bluttriefende Freiheit der Erde, er kann sie nicht tragen, er erschlafft unter dem sonnigen Palmbaum; wo er Überfluß findet, da tötet ihn eine Mücke, wo er Mangel leidet, da tötet ihn selber sein Ingrimm.

In allen Lagen sehnet er sich nach einem bessern Recht als nach dem Recht seiner Keule.

In allen Lagen wird er müde des Kriegs mit seinem Geschlecht, in allen Lagen sehnet er sich nach der Vereinigung mit den Menschen, die er mordet.

Aber trotzend und furchtsam wagt er unter dem eisernen Norden jahrtausende den Schritt nicht, gefroren wie seine Erde ist ihm sein Herz in seinem Busen erstarrt, ehe er ein Mensch ist und unter der glühenden Sonne verzehrt sich sein Hirn, in der Wut ob dem Unrecht und ob dem Elend wieder, ehe er ein Mensch ist.

Auch unter dem mildesten Himmel fürchtet er sein eigen Geschlecht. fliehet vor dem Mann, der jenseits des Gebirgs lebt und tötet den Fremden, vor dessen Volk er sich fürchtet.

Dennoch bietet er seinem Geschlecht unter einen solchen Himmel früher die Hände.

In der Harmonie der höchsten tierischen Befriedigung ist größere Ruhe in seinem Geist, als wo die Natur ihn erschöpft und leicht preisgibt.

Schüchtern, aber nicht wild, geht er unter einem milden Himmel aus seiner Höhle, ein Stein ist ihm zu schwer, ein Ast ist ihm zu hoch, er fühlt: wenn noch ein Mensch bei mir wäre, ich höbe den Stein, ich pflückte den Ast; jetzt sieht er einen Mann neben dem Stein, unter dem Ast; es drängt ihn ein Gefühl wie der Hunger und der mächtige Durst; er muß zu dem Manne neben dem Stein und unter dem Ast; jetzt steht er neben dem Mann, in seinem Auge strahlt ein Blick, der noch nie darin strahlte, es ist der Gedanke, wir können uns dienen; im Auge des Nachbars strahlt der nämliche Blick, ihre Busen wallen, sie fühlen, was sie noch nie fühlten: ihre Hände schlingen sich ineinander, sie heben den Stein, sie pflücken den Ast; jetzt lachen sie ein Lachen, das sie noch nie lachten, sie fühlen, was sie vereinigt vermögen.

Sie genießen ihre Erkenntnis, ihre Kraft wächst mit ihrer Erkenntnis, ihr Genuß mit ihrer Kraft, die Zeichen ihrer Vereinigung vermehren sich, der Laut ihres Mundes wird Sprache.

Sie reden.

Jetzt ist es geschehen. Wie das Meer am Felsengestade, also findet die bluttriefende Freiheit meines Geschlechts am Wort des Menschen ihr Ziel.

Denn öde war sie und wüste, ehe der Hauch seines Mundes, ehe das Wort des Menschen über die Erde schwebte.

Aber mit dem Hauch seines Mundes baut der Mensch seinen Weltteil und mit seinem Wort bauet er sich selber.

Er ist stumm, er ist ein Vieh.

Er redet, er ist ein Mensch geworden.

Unkunde und Mißtrauen, Mangel und Furcht verlieren jetzt ihre entsetzliche Allmacht und ihr grimmiges Allrecht.

Der Mensch erkennt jetzt in seinem Wort den Grund seines Rechts und den Grund seiner Pflicht.

Er hat jetzt der bluttriefenden Freiheit seiner Natur entsagt, gegen sich selbst und gegen sein ganzes Geschlecht.

Er ist durch sein Wort Mensch geworden, dem Gesetz unterworfen, das in ihm selbst liegt und das er sich selber gegeben.

Darum macht er auch alles aus seinem Wort, er will, daß es ewiglich lebe, er gräbt es in steinerne Tafeln, er gießt es in ewiges Erz und Barden preisen in hohen Gesängen das Recht, das er sich selber gegeben und das sein Recht ist und keines andern.

Aber wie? Die Freiheit meiner Natur war also bluttriefend, ehe sie ein Recht kannte, ich war ein Vieh, ehe ich redete? Unkunde und Mißtrauen gingen auf dieser Erde der Liebe dem Zutrauen, der Erkenntnis vor wie Dorn und Disteln der angebauten und gedüngten Feldfrucht und ein grimmiges Tierrecht befleckte die Erde, ehe Menschentreue und Menschenrechte sie wieder mit ihren Opfern versöhnte?

Also ist es nicht wahr, daß der Urmensch friedlich lebte auf Erden, es ist nicht wahr, daß er die Erde ohne Gewalt, ohne Unrecht und ohne Blut verteilt hat; es ist nicht wahr, daß der Ursprung des Meins und des Deins in meinem Gefühle der Billigkeit und des Rechts zu suchen ist.

Es ist im Gegenteil wahr, das Menschengeschlecht teilte die Erde, ehe es sich aus ihr vereinigte, der Mensch riß an sich, ehe er etwas hatte, er frevelte, ehe er arbeitete, er richtete zugrunde, ehe er etwas hervorbrachte, er unterdrückte, ehe er versorgte, er mordete, ehe er antwortete, der Hauch seines Mundes atmete Wortbruch, ehe der Laut eines Worts, auf seiner Junge gebildet, ein Recht verlangte.

Ich war tierisch verdorben, ehe ich menschlich gebildet wurde, die Zeit meiner tierischen Unschuld ging wie ein Augenblick vorüber, mein tierisches Verderben war plötzlich da und dauerte lange und ich schmiegte mich nur durch das Elend seiner Folgen gebeugt, ins Joch des bildenden gesellschaftlichen Lebens.

Aber es ist geschehen, aller Kot der Erde hat nun seinen Herrn, rühre ihn nicht an, wenn er nicht dein ist; der Vogel in der Luft und der Fisch im Wasser hat seinen Meister; wenn du schon dürstest, wälze den Stein nicht von der Quelle, die nicht dein ist; wenn du schon hungerst, reiß keine Frucht von dem Baum, brich keine Ähre ab vom Halme, erlege das Wild nicht, das dir aufstößt.

Sie werden dich hängen, – schaudere nicht, du hast dich selber dem Gesetz unterworfen und die Erde wäre wüste geblieben, ein Wohnsitz der Tiere und dein Geschlecht das unbehilflichste in der ganzen Wildnis, wenn du es nicht getan hättest.

Aber du hast es getan, nun wird deine Höhle ein Haus dein Haus trennt dich von der Erde, bindet dich an das deinige und das deinige vereinigt dich wieder mit deinem ganzen Geschlecht. Du bist jetzt Eigentümer; du dehnest deine Sorge aus über Geliebte und Mitarbeiter, du sorgest über dein Grab hinaus, dein Sohn ist dein Erbe, dein Bruder schützt deine Witwe und dein Freund erzieht dein unmündiges Kind. Was hast du verloren?

Du findest auf Millionen Wegen Mittel, durch Anstrengung, Ordnung und Kenntnisse mit der Würde des Rechts, das du dir selber gegeben, menschlich zu benützen, was du tierisch ungenutzt ließest.

Aus unübersehbaren Heiden wachsen im freien Gemisch namenlose Pflanzen; du tötest sie alle und bauest auf den unabsehbaren Heiden ein nützliches Korn. Du schlägst die Krone der Berge und bauest auf ihren Hügeln einen einzigen Strauch.

Du türmest dein Geschlecht aufeinander wie Wind und Welle nichtigen Sand. Völker wohnen aufeinander wie Heringe in einer Bucht und Ameisen auf einem handbreiten Haufen. Du schließest Nationen mit einem Riegel ein, am Morgen öffnet sich ein Tor und eine Welt durchwallet die Erde, du sprichst zu dem Abgrund: reiß du den Sand, der Jahrtausende dein Eigentum war. nicht ferner vom Ufer.

Du pflanzest das Wasserrohr in dürren Heiden und die Sonnenröte des Krapps in der Tiefe der Sümpfe.

Du missest die Kreise der Sterne und irrst in dem Schatten der Welten in tausend Jahren um keine Stunde.

Einer bauet eine Strecke des Landes, auf der hunderte wohnen könnten, ein anderer nährt sich auf einem Raum, der kaum etwas größer ist als seine Grabstätte.

Ein Mann redet ein Wort und die Erzeugnisse der Weltteile wechseln sich wie die Erzeugnisse nachbarlicher Gärten.

Ein Handzug mangelt und tausende zittern für ihr Leben, das Brot der Menge hängt an diesem Handzug.

Der Mensch ist ein hohes Wunder im chaotischen Dunkel der unerforschten Natur.

In einem ewigen Wechsel tötet er sein Glück durch den Anspruch an sein Recht und sein Recht durch den Anspruch an sein Glück. So geht er elend und rechtlos dahin und trägt die Schuld seiner Erschöpfung in sich selbst. Auf der Richtstätte blutet ein Weib, edler und größer als das Geschlecht, unter dem sie lebte. In der Verbannung suhlt sich ein Bettler höher als sein König, der ihm sagte: Weich du! und ihn nicht hörte.

Ein entwürdigter Mann nähret Menschenverachtung in seinem Busen, trotzet dem Irrtum und reizt den Verleumder, daß er noch mehr auf ihn schmähe.

Der Hohn seines Stolzes entwürdigt ihn selber und macht des Verleumders Lügen in seinem Innersten zur Wahrheit.

Indessen weint die jungfräuliche Röte eines betenden Weibs über ein kränkendes Wort, das ihren Lippen entschlüpft, sie schlägt ihre Augen nieder vor dem Mann, den weder die Wohnstube noch das Blut an sie bindet. Ein angebetetes Weib dienet in dunkler Vergessenheit einem verworfenen Mann und die Bosheit des Elenden vermag nicht die Ruhe ihrer Lippen zu wandeln. – Was ist das?

Völker verzeihen einem Mann, der die Gefühle der Menschlichkeit in den Einwohnern des Landes auslöscht wie sie in ihm ausgelöscht sind, sie verzeihen einem Mann, der ihre Söhne dem Tod weihet und ihre Töchter der Entehrung, einem Mann, der die Rechte ihrer Städte und ihrer Dörfer der Büberei preisgab, einem Mann, der das Vaterland zu einer Wüste, ihre Häuser zu Brandstätten und ihre Gärten zu Einöden gemacht hat.

Hier folgen Nationen wie gehörnte Stiere einem Kinde, das sie an einem Zwirnsfaden führt und verspritzen ihr Blut für jeden Einfall des unmündigen Kinds oder seiner Amme. Hier ersticken Völker in der windigen Leerheit der Macht wie Mücken im luftleeren Raum, dort ersticken sie im Überfluß ihrer eigenen Kraft wie Bienen im überfließenden Honig. Ein Mann wird ein Narr und redet Unsinn wie ihn die Erde noch nie gehört hat. Völker fallen vor ihm auf die Knie, bauen ihm Altäre und werden fromm, gehorsam, arbeitsam und menschlich bei der Anbetung eines Kalbs oder Teufels. Legionen Buben lauern in den Wohnungen der Gerechtigkeit wie hungrige Katzen vor den Löchern der Mäuse und mein Geschlecht wird in Jahrhunderten nicht müde sich von ihnen fressen zu lassen.

Aber wie will ich den Faden finden, von dem dieses Gewinde von Elend und Wohlstand, von Weisheit und Torheit, von Wahnsinn und großer Erhebung des Geistes ausgeht?

Der Mensch ist schon in seiner Höhle nicht gleich, unter dem Dach, hinter Riegel und Wänden wächst diese Ungleichheit mächtig und wenn er zu hunderten und tausenden zusammensteht, so ist er gezwungen, ob er will oder nicht will, er muß zu dem Starken sagen: sei du mein Schild, zu dem Listigen: sei du mein Führer und zu dem Reichen: sei du mein Erhalter.

Das ist der Ursprung der Macht, der tief in unserer Natur liegt und sich aus das wesentliche Bedürfnis der Entwicklung des ganzen Geschlechts gründet. Aber freilich auch wie der Strom, der innert Gesetzen, die Dämme und Schleusten ihm auflegen. Länder wässert und segnet, aber wenn er Dämme und Schleusten zerreißend außer seine Ufer tritt, diese Gegenden auch wieder verheert. Die Macht und alle ihre Folgen sind heilig, wenn der Mann, der sie in der Hand hat, das Recht seines Geschlechts anerkennt und ihm treu ist.

Es ist nicht die Macht, es ist der Mensch, der sie in seiner Hand hat oder frevelnd den Mann irrleitet, in dessen Hand sie gelegt ist. Der Mensch ist schuld an dem Verderben unseres Geschlechts. Die Macht und alle ihre Folgen sind in der Hand des Mannes heilig und segnend, der dem Gesetz seines Geschlechts, das in seiner Brust schlägt, getreu ist. solange sein Wort ein biederes Wort ist und seine Treue unbeweglich wie die unbeweglichen Sterne.

Aber wenn der Mensch sich nicht zum Göttersinn der Treue zu erheben vermag, wenn sein Wort ein Rohr ist, das der Wind bewegt, wenn er sich im Besitz der Macht nicht höher fühlt als das Geschlecht, dessen Recht in seiner Hand ist, wenn er untreu ist wie der Mensch, dessen Schwäche auch ihm zu Leib geht, so zertrümmert er mit der Kraft, die in seiner Hand liegt, das Recht des Menschengeschlechts, das aber nicht sein Recht ist und düngt mit dem Blut der Menschen, denen er nicht Wort hält und kein Recht läßt, die Erde, die er verwüstet.

Aber auch im Kampf der Lügen und des Unrechts bildet sich unser Geschlecht und erhebt sich zum Gefühl jeder Würde und zum Besitz jeder Kraft, die in seiner Natur liegt.

Also gehe ruhig im Kampf der Wahrheit und des Rechts, zittere nicht bei dem Siege der Lügen, lerne den Unwert des Tiersinns deines Geschlechts nur desto tiefer kennen, je mehr er über Recht und Wahrheit gewinnt und wenn du in den Banden der Rechtlosigkeit gefangen liegst wie eine Mücke in den Banden der mordenden Spinne, so lerne zu sterben, damit du Mensch bleiben und deinem Geschlecht dienen könnest.

Es ist geschehen, in der Weihe der Tierkraft, die die entheiligte Macht angebetet, ist der Erdkreis verwildert.

Die sinnlose Untreue der Macht hat die Gefühle der Selbsterhaltung unter der verdorbenen Menge rege gemacht, jetzt greift das rasende Volk der schuldigen Macht an die Kehle.

Alle Stricke sind ausgelöst, die vormals die Macht bannten, daß sie bei dem Sirenengesang aller Reize zur Untreue und zum Wortbruch nicht so leicht ihren guten Sinn und Denk verlieren konnte. Das Elend des alternden Weltteils ist unabsehbar. Nach ewigen, ehernen, unwandelbaren Gesetzen lenkt sich das sterbliche Wesen immer zum Übergewicht seines Tiersinns und seiner Tierkraft und ewig sagt der Mensch, der mächtig und tierisch zugleich ist, zu der Schwäche seines Geschlechts: du bist um meinetwillen da und spielt dann über die gereihten Scharen derselben wie über gereihte Saiten des Hackbretts, was achtet er das Springen der Saiten, es sind ja nur Saiten; soviel Männer im Land sind, soviel hat er ja Saiten, soviel ihrer zerspringen, soviel wirft er weg und so viel er wegwirft, soviel spannt er wieder über sein löcherichtes klimperndes Brett, es sind ja nur Saiten!

Ha, es sind Menschen! und sie werden in der namenlosen Erniedrigung eines rechtlosen Diensts wie die Pfoten an den Klauen des Bären, sie wissen gar nicht, was das murrende Tier will, das auf ihren Vieren steht, aber sie klammern sich fest in die Eingeweide eines jeden, gegen den es brummet.

Ha, es sind Menschen! und ihr Geschlecht wird in der Erniedrigung eines solchen Diensts wieder, was es vorher war, ehe es die Macht aus dem Nichts rief und zu der Stärke seines Geschlechts sagte, sei du mein Schild und mein König!

Wenn die Macht einmal zur Untreue versunken und das Unrecht des Wortbruchs mit kaltem Geschwätz zu übertünchen gelernt hat, so ist das Recht des Menschengeschlechts von der Erde gewichen.

Sie sagt dann zu der Schwäche ihres Geschlechts: Das ist mein Gesetz, dem mußt du gehorchen, ich verkaufe dich dem königlichen Volk, das mir Geld gibt für dein Leben und für dein Sterben, rühre die Trommel und juble dem königlichen Volk, das für die Menschen so viel zahlt. Heil ihm dem hohen Geschlecht, das bei den Königen anfragt: wie teuer ist das Menschengeschlecht heil? heil ihm und Jubel und Dank, es leitet seine Goldbäche in den Schoß der Männer feiltragenden Könige, damit sie auf ihren Thronen gesichert der Männer bedürftigen Insel unser Geschlecht forthin feiltragen und der alternde Weltteil bleibe, was er ist, ein morsches und seinem Zusammenstürzen unaufhaltsam entgegeneilendes großes Gebäude, daß er bleibe, was er ist, rechtlos, entzweit, unbehelflich und unbeholfen und kein Volk auf Erden werde, was das königliche ist. das die Meere beherrschet und das feste Land gängelt. Es ist geschehen, in der Weihe der Tierkraft, die die entheiligte Macht angebetet, ist der Erdkreis verwildert.

Wenn du einen Stein findest, der an der Sonne glänzt, so spricht dein Gewaltiger: du und deine Kinder sollen wohnen in der ewigen Nacht, dein Lebelang sollst du unter der Erde suchen den glänzenden Stein.

In der Tiefe der Erden, in der schaurichten Nacht ewiger Dünste vergißt die Unrecht leidende Mutter der ewig mangelnden Sonne und des nie gesehenen Tageslichtes, sie lobet den Herrn, der ihr Brot sendet in die Gewölbe der Nacht, sie danket ihm in der tötenden Luft, die sie atmet, für ein Glas stärkenden Trank, sie drückt den sterbenden Erben ihrer kurzen Tage, den sie kaum siehet, mit innerer Wonne an ihr Herz und freuet sich in täglicher Pflichtreue des Steins, den sie findet und ihn hinaufsendet dem Herrn, der die Sonne stehet und alle Wonne des Tages genießet.

Ist sie nicht ein Engel in den Gewölben der Nacht? Aber das Menschengeschlecht ist nicht dieser Engel.

An den Ketten der Macht, die kein Recht kennt gegen sich selber, sinkt der Mensch wieder zu aller Unbehilflichkeit und zu aller Gefühllosigkeit seines verdorbenen Naturstands hinab, dann nähert sich die Auflösung der Staaten durch das Allgemeinwerden der innern Gefühle des Sanskulottismus.

Ehe dieses geschehen, werden die Könige auf ihren Thronen hart wie die eiserne Eiche, tiefes Entsetzen umgibt ihre Kronen wie die tote Natur in den Abgründen strauchloser Gebirge, ehelose Mönche und freudelose Hagestolze werden dann die letzten Stützen der Staaten, bis auch diese sinken und die Völker sich im Elend der Anarchie, zu dem sie durch den Mutwillen der Rechtlosigkeit gebildet und erzogen worden, auslösen wie die Leichname der Menschen im Grab.

Die Staaten blühen und verderben wie der Mensch, sie sind nichts als der Mensch selber wie er öffentlich blühet und öffentlich verdirbt, wie er vereinigt seine Kraft braucht zu seinem Wohl und zu seinem Verderben.

Ich will zur Vollendung des Bilds der Menschen einige Züge der nahenden Auslösung der Staaten entwerfen.

Die öffentliche Verwaltung spricht dann dem Geist aller Verfassungen Hohn, unter denen die Menschen ein selbständiges, von der willkürlichen Gewalt nicht gekränktes, vom Gesetz wider die Macht geschütztes Leben führen könnten.

Das Gefühl des Volks wird dann in der Nutzung seines Eigentums, in seinem häuslichen Leben, in der rechtlichen Verwaltung seiner Dorf- und Stadtbefugnisse ohne Not, wider Recht und wider die Übung väterlicher Sitten gekränkt.

Allenthalben wird dann das Mittel über den Zweck, der Schein über das Wesen, die Gewalt über die Treue, die List über die Rechtschaffenheit, die Glückseligkeit über das Recht, Empfindelei über die Vernunft, Kunst über die Wahrheit und der Dienst über das Verdienst erhoben.

In dieser Richtung der menschlichen Gefühle wird dann der Rang notwendig der einzige Maßstab der Achtung und die Menschen erscheinen in diesem Zeitpunkt allgemein ohne schlichte Menschenstellung, ohne schlichten Menschensinn, zugeschnitten für eine Dienstform, für einen Dienstlärm und für einen Dienstglanz, der wider die Natur ist und der inneren Veredlung meines Geschlechts unübersteigliche Hindernisse in den Weg legt. Die schlüpfrige Sittlichkeit reicher, behaglicher Menschen vereinigt sich dann mit den Ansprüchen der Macht, die erwerbenden Stände, in dem Fall, wo sie den Anmaßungen des Reichtums und der Gewalt im Wege stehen, allemal für Gesindel zu taxieren und in dem Fall, wo sie diesen Anmaßungen nicht im Wege stehen, sie als Maschinen zu gebrauchen.

Das Glück des Lebens und Wallens auf Erden wird dann in die Kunst des Aufwartens auf Erden verwandelt und die Selbstkraft des Volks, die nach einem dauernden rechtlichen Wohlstand strebt, geht dann in den trügenden Schimmer einer fundamentlosen Beruhigung, in die Trugruhe der bürgerlichen Gleichgiltigkeit hinüber, die bei den größten Gefahren und bei den unglücklichsten Zufällen des Vaterlands kein Trostwort mehr im Mund hat als: es ist nun einmal so, was wollen wir machen? – Das Volk aber, das denn also von der Macht verlassen, dieses Todeswort seiner Entkräftigung ausspricht, verläßt dann die Macht auch und sie, die Macht, die dann also vom Volk verlassen dasteht und tief fühlt, daß das heilige Band, das Menschen wirklich bindet, aus ihrer Hand gefallen, sieht sich dann genötigt, das Volk mit heillosen Verkünstlungsmitteln, taliter qualiter zusammenzuhalten und sich mit schwerer Belastung des in sich selbst entkräfteten Volks zum Schein zu geben, was sie durch gebildete und gesicherte Volkskraft zum Segen desselben in der Wahrheit und mit heiligem Recht in der Hand haben würde. Es ist nicht anders möglich. So wie die innere Kraft des Menschen sich selber und seinem Geschlecht wahrhaft selbständig und rechtlich zu helfen aufgelöst wird, so tritt dann das öffentliche Bedürfnis ein die Welt durch einen unverhältnismäßig großen Dienststand in den Scheinzustand der Kraft zu erheben, den sie aber auch nur da wirklich hat, wo die Individuen im Staat sich in einem hohen Grad allgemein selbst helfen können.

Jede unnatürliche und unverhältnismäßige Erhöhung des Dienststands führt natürlich einen ebenso unnatürlichen Zustand des Dienstgeists und seines esprit du corps herbei. Auch hat sie ihrer Natur nach hinwieder eine unnatürliche Verhärtung der Anstöße und Reibungen der verschiedenen Dienstarten im Land zur Folge, die denn wie vieles andere die Belebung und Benützung der Schlechtheit aller Individuen im Staat zum Dienst seines Verderbens zur Folge haben und zur Folge haben müssen.

Forschest du in der Geschichte oder blickst du nur mit offenem Aug auf das hin, was um dich geschieht, so wirst du allenthalben finden, wo der Dienststand unnatürlich vergrößert, da ist er auch unnatürlich verdorben und wo er unnatürlich verdorben, da ist sein esprit du corps auch unnatürlich verhärtet. Es kann nicht anders sein. Der Boden des reinen, gegenseitigen Wohlwollens und des nur aus der Erhaltung dieses Wohlwollens hervorgehenden gegenseitigen Vertrauens ist unter diesen Umständen ganz eingetreten und der Urzustand der menschlichen Natur, sein sinnliches Wohlwollen ist denn ganz der Unnatur unserer verdorbenen Kunst dargeworfen. Denn aber ist auch die Welt zum Theater der unglaublichsten Bizarrerieen geworden. Beamte, die an Ort und Stelle zu Strickreutern tauglich wären, sind denn noch in einem hohen Grad gewandt und imstand alles Verderben, das ihre Derbheit und ihre Arglist über das Land bringt, mit der Larve einer heiligen Sorge für das Wohl des Menschengeschlechts zu bedecken und Offiziere, die imstand wären auf dem Theater die Rolle der schwächsten Mädchen zu spielen, machen sich unter diesen Umständen gar nichts daraus über die Mannskraft und über die Mittel sie im Heer allgemein einzuführen öffentliche Vorlesungen zu halten.

Doch ich will das Bild der Armseligkeit, wohin das äußerste der Verkünstlung der öffentlichen Einrichtungen unseren Weltteil hinführen könnte, nicht weiter ausführen.

Ich bemerke nur noch dieses: Wo immer das äußerste dieses Verkünstlungsverderbens in einem Staat nähert, da wird denn auch das Mark des Lands, der Mittelstand, allgemein verunglimpft, hintangesetzt und gedrückt, dann aber schleicht sich auch das Mißvergnügen in die Herzen von Menschen, die die einzigen im Lande sind, durch die es noch möglich wäre die alte bürgerliche Tugend wieder zu beleben und den ersten Quellen des Verderbens im Lande wahrhaft Einhalt zu tun.

Indessen wird Wahrheit und Recht in diesem Zeitpunkt nicht sogleich mit Gewalt, beides wird aber durch Arglist und durch sogenannte Sitte (Etikette) erstickt.

Es schleicht dann eine Philosophie des Anrechts und der Lüge im Gewand des Anstands, der Weisheit und der Ordnung umher.

Die Verführerin eilt der unbefangenen Gutmütigkeit als die Unschuld selber in die Arme; sie erscheint allenthalben mit dem Anstrich des Edelmuts, der Rechtlosigkeit und der Tugend; selber ihre Bedächtigkeit hat gefallenden Anstand. Wo du auch immer hinsiehst, sie stellt alles um dich her in Schatten.

Du mußt sie lieben, bis du ihre Politik berührst. Tust du das, rührst du in den Kot. den sie vor dir verbergen will, so fällst du plötzlich außer ihre Gnaden und sie fallen fast ebenso plötzlich außer die Unbefangenheit ihres artigen Anstands. Sie verlieren denn sehr oft ihre ganze contenence und der Fall ist nicht selten, daß bei einer solchen Gelegenheit ihr Anstand, ihre Würde, ihr Edelmut und selber ihre Vernunft starr wird und stillsteht wie der Fuß eines Pferdes, das, wie die Bauern sagen, an einem Ort, wo es nicht richtig, ein Gespenst widdert.

Ich will einige Züge ihres Benehmens in diesem Zeitpunkt entwerfen.

Wenn du von den Freiheiten deines Stands, deiner Stadt mit der Unschuld deiner Ahnen mit ihr redest, so wird sie die Grundsätze, die auf der Natur der menschlichen Seele ruhen, als exzentrisch und wenn sie auf Vernunftschlüssen ruhen, als idealistisch verwerfen.

Wenn du deine Gesichtspunkte auf Geschichte und Erfahrung gründest, so wird sie dir sagen. Geschichte und Erfahrung passen nicht auf deinen Fall und wenn sie nicht ableugnen kann, daß sie darauf passen, so wird sie dir einwenden, deine Grundsätze streiten mit den höheren Gesichtspunkten der Philosophie und der Staatskunst und wohl auch, wenn du ein Mensch darnach bist, der Religion.

Also wird sie mit dir aber nur reden, wenn du als ein Fremder und ohne ein Interesse gegen ihr Anrecht vor ihr stehst; wenn du aber als auf irgend eine Art von ihrer Amtsstelle abhänglich vor ihr erscheinst, so ist ihr Benehmen ganz anders.

Dich entfernende Hoheit strahlt dann auf ihrer Stirne, glühender Argwohn in ihren Augen und drückende Verbissenheit herrscht auf ihrer Lippe. Wenn du an sie ein Recht begehrst, so hast du Unrecht, weil du unverschämte Ansprüche machst, du bist undankbar, weil du klagst, frech, weil du bittest. Sie wird deine ernste Sorge für das Wohl des Landes für bübische Einmischung in Sachen, die dich nichts angehen, erklären, weises Forschen nach den Fundamenten des gesellschaftlichen Rechts mit oberflächlichem Geschwätz über Sachen, die du nicht verstehst und bescheidene Behauptung des gesellschaftlichen Rechts mit der unruhigen Zudringlichkeit einer gesetzlosen Neuerungssucht verwechseln.

Jede Besorgnis für das Recht des Volks wird sie dir als Gespensterseherei und jede Aufmerksamkeit auf das Benehmen der Macht, wo nicht als Klubistentand, doch als Mißtrauen in ihre Güte aufnehmen, sie wird die Ruhe der Regierung mit der Ruhe des Staats und deine Pflicht gegen den letztern mit deinen Attentionen gegen den ersten verwechseln.

Wenn du es wagst der Ehrfurcht zu nahe zu treten, mit der sie für die Palliative ihrer Staatskunst Anbetung fordert, so wird sie dich, wo nicht des Sanskulottismus, doch sicher einer gefährlichen Neigung zu Grundsätzen, die zu demselben führen, comme il faut bezichtigen, ebenso, wenn du den Aristokratismus auf Grundsätzen gebaut wissen willst, die mit der Menschennatur und mit dem Zweck der gesellschaftlichen Vereinigung übereinstimmen, so entgehest du ihrer Nachrede, daß du ein Demokrat bist, unmöglich.

Freund der Wahrheit, denke nicht, daß es in diesem Zeitpunkt anders sein könne, die politischen Halbköpfe und Viertelsherzen desselben vermögen es nicht irgend eine einfache Wahrheit und noch weniger den ganzen Sinn eines einfachen Mannes zu ertragen.

Sie vermögen es nicht einmal die Festigkeit eines einzigen Grundsatzes als desjenigen des Macchiavellismus oder vielmehr ihres Halbmacchiavellismus zu ertragen. Wahrheit und Recht ist in ihren Köpfen allgemein den Bedürfnissen ihrer Routine und allen Elendigkeiten diese Routine in alle Ewigkeit zu erhalten untergeordnet.

Selbst die Religion ist in ihrer Hand nichts anderes als ein elendes Dienstmittel ihrer Schiefköpfigkeit und ihrer Herzlosigkeit und ein Lückenbüßer ihrer elenden Polizei und ihrer Staatsmängel.

Eine jede Seele sei untertan der obrigkeitlichen Gewalt, dieser wahre Ausdruck der Gesinnungen der Unschuld und Rechtschaffenheit, diesen reinen Sinn Jesu Christi, der seinem Vater und aller Ordnung der Welt gehorsam war bis zum Tode des Kreuzes, diese hohe Lehre der Sittlichkeit wird dann außer Verbindung mit dem wesentlichen Geist des Christentums dahin gemißbraucht, die Massa der gesellschaftlichen Menschheit als solche zu bereden, daß sie gegen die Willkür der Macht kein gesellschaftliches Recht habe.

Die Stelle: Fürchte dich nicht vor denen, die nur den Leib töten können, wird dann nimmermehr dahin erklärt, als ob du auch in Behauptung deines bürgerlichen Rechts als ein standhafter Mann zu handeln und der Wahrheit gegen jedes Unrecht Zeugnis zu geben schuldig und befugt seiest. Sie werden dir nicht sagen, daß du auch als Bürger Gott mehr gehorsamen müßtest als den Menschen.

Sie werden dir nicht einmal das Benehmen Jesu Christi gegen die geistlichen und weltlichen Vorgesetzten seines Landes als ein Beispiel eines wahrhaft christlichen Betragens gegen heuchlerische und gewalttätige Landesbeamte anpreisen.

Die Priester stehen in diesem Zeitpunkt in jedem Streit der Macht gegen das Volk auf der Seite der ersten und sie können nicht anders, sie stehen in ihrem Dienst, sie essen in demselben denn immer ganz das Brot der Macht und nicht mehr das Brot des Volks und was man auch immer mit vieler Höflichkeit dagegen einzuwenden beliebt, so bleibt, solange die Welt steht, das Sprichwort: wes Brot ich esse, des Lied ich singe, bei allen Menschen wahr, die gerne essen.

Wir müssen es ihnen also auf jeden Fall verzeihen, aber wir müssen es auf jeden Fall auch wissen: Ihr Benehmen ist dem Wesen des gesellschaftlichen Rechts umso gefährlicher, wenn sie in den Augenblicken, in denen sie zur Untergrabung deiner gesellschaftlichen Kraft alles mögliche beitragen, zugleich Menschlichkeit und Mitleiden für dich predigen.

Das non plus ultra ihrer Kunst, das Recht, das ihrem Unrecht im Weg steht, der Massa des Volks selber als Unrecht in die Augen fallen zu machen, besteht in ihrer Manier, die ersten Fragen des gesellschaftlichen Rechts, das Interesse für die Freiheit selber und die einfachen, aber ersten Gesichtspunkte unseres Forschens über diesen Gegenstand unsern reichen, behaglichen und unsern nach Behaglichkeit schmachtenden armen und armseligen Zeitmenschen ganz aus den Augen zu rücken, ihnen diese Gesichtspunkte als für ihre Glückseligkeit unbedeutend und sogar für ihre Sittlichkeit gefährlich in die Augen fallen zu machen und dabei den ansehnlichen unter ihnen den Anteil, den sie an dem göttlichen Recht der Macht selber haben, zu relevieren und den Hoffahrtskitzel, den sie also in ihnen verstärken, durch den Wonnegenuß der Gnade und des Mitleids zu verfeinern, auch tiefen Argwohn und Unwillen gegen jeden Mann rege zu machen, der es wagt, ihr ruchloses Auslöschen der bürgerlichen Tugend durch den Trug einer wahrheitleeren Sittlichkeit und ihr Verscharren des Rechts in die Mistgrube der Gnade für das zu erklären, was es wirklich ist. Wenn du in diesem Zeitpunkt Gutes tust oder wenigstens das tust, was deine Väter Gutes tun hießen, wenn du die Grundsätze der gesellschaftlichen Ordnung wider den Tiersinn der Macht ins Licht setzest und auf das Recht und die gute Ordnung deiner Väter dringest und gegen die Mißbräuche der Macht eiferst, so fürchte dich, denn sie trägt in diesem Zeitpunkt das Schwert zur Beschützung ihrer eigenen tierischen Selbstsucht. Tust du aber Böses oder wenigstens das, was deine Väter Böses tun hießen und hilfest du ihr dann die Menschheit entadeln, den rechtlichen Freiheitssinn in einem das Innerste der menschlichen Natur entwürdigenden tierischen Dienstsinn umzuwandeln, so wirst du Lob von derselben haben, denn sie ist in diesem Zeitpunkt ein Diener ihrer eignen Selbstsucht.

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