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Meine Nachforschungen über den Gang der Natur in der Entwicklung des Menschengeschlechts

Johann Heinrich Pestalozzi: Meine Nachforschungen über den Gang der Natur in der Entwicklung des Menschengeschlechts - Kapitel 15
Quellenangabe
typetractate
authorJohann Heinrich Pestalozzi
titleMeine Nachforschungen über den Gang der Natur in der Entwicklung des Menschengeschlechts
publisherLorenz Spindler, Nürnberg
editorW. J. Ruttmann
year1922
firstpub1797
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20130730
projectid8eb4f447
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Anhang.

1. Abweichungen der Ausgabe von 1797.

Vorbemerkung des Herausgebers.

Von den beiden Ausgaben wurde von Hunziker im Jahre 1886 in einer Ausgabe des Pestalozzistübchens die 1. vorgezogen und auch Seyffarth, der verdienstvolle Herausgeber von Pestalozzis sämtlichen Werken, gibt ihr den Vorzug. Nachdem aber die 2. Ausgabe in der von Pestalozzi selbst veranstalteten Sammlung seiner sämtlichen Schriften (sog. Cotta-Ausgabe, der die »Nachforschungen« enthaltende Band VII) an vielen Stelle umfangreichere Auslegungen enthält, halte ich die letzte Ausgabe von Pestalozzis Hand als die maßgebende. Freilich ist sie mit zahlreichen Fehlern behaftet, die aber teilweise erklärt werden können. Die Drucklegung der Cotta-Ausgabe war jedenfalls erschwert durch Pestalozzis Art und vielleicht vor allem durch seine Handschrift. Wie unsere Anmerkungen im Folgenden öfters andeuten, sind die der 1. Auflage beigegebenen » Corrigenda und addenda« vielfach gar nicht berücksichtigt. In der Interpunktion konnte ich mich nicht an feste Regeln der in den Ausgaben zu beobachtenden Art halten, nachdem eine förmliche Durchforschung der Pestalozzischen Schriften nach der philologischen Seite hin noch völlig fehlt. Der Stil Pestalozzis mag manchem Leser am Beginne seltsam erscheinen, man muß sich in ihn hineinlesen wie etwa in den Kantschen; aber nach kurzer, wenn auch eindringlicher Übung erstehen einem seine Schönheiten. Scheinbar wiederholt sich Pestalozzi sowohl in seinen Analysen wie auch in der Synthese seiner Geschichtstheorie. Dem tiefer eindringenden Leser wird nicht entgehen, daß es sich stets um Erweiterungen handelt, die aber dem flüchtigen Leser als eitle Wiederholungen erscheinen mögen. Das Buch muß bis zur letzten Zeile gelesen werden, wenn man den Sinn der ersten verstehen will.

 

[Anmerkungen aus technischen Gründen nicht mit aufgenommen. Re]

 

2. Büchernachweis für das Studium.

Von den »Sämtlichen Werken« Pestalozzis bestehen drei Ausgaben:

1. Die sogen. Cottasche Ausgabe (13 Bände, 1819–1826):

2. Die sogen. Brandenburger Ausgabe (20 Bände, 1–18 1369–1873, 19/20 1893 erschienen)

3. Die sogen. Liegnitzer Ausgabe (12 Bände, 1899–1902).

Für biographische Studien kommen außer den ersten Bänden der Liegnitzer Ausgabe vor allem in Betracht:

H. Morf, Zur Biographie Pestalozzis. Ein Beitrag zur Geschichte der Volkserziehung, 4 Teile. Winterthur 1868–1889.

A. Heubaum, I. Heinrich Pestalozzi. Berlin 1910. 2. Aufl. 1920.

Wilhelm Schäfer, Lebenstag eines Menschenfreundes. Roman. München 1919.

Paul Natorp. Joh. Heinr. Pestalozzi. Band XXIII von Grehlers Klassikern der Pädagogik. Langensalza 19VS.

Die philosophische Theorie Pestalozzis ist behandelt bei Morf I. S. 144 ff. bei Heubaum S. 170 ff., Natorp S. 193 ff. Eine freie Bearbeitung von »Pestalozzis Sozialphilosophie« versuchte A. Buchenau auf Grund der »Nachforschungen« (Leipzig 1919). Die klassische Darstellung der Philosophie Pestalozzis überhaupt ist gegeben in Natorps Schrift »Der Idealismus Pestalozzis« (Leipzig 1919). Eine bis zum Jahre 1903 reichende »Pestalozzi-Bibliographie« (Schriften und Briefe P. nach der Zeitfolge, Schriften und Aufsätze über ihn nach Inhalt und Zeitfolge) bietet August Israel in Bd. XXV–XXVIII der Monumenta Germaniae Paedagogiga (Berlin 1903/04). Die spätere Literatur ist verzeichnet in den Berichten der Gesellschaft für deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte, neuerdings in der »Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts.«

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