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Meine letzten Weidmannsfreuden

Anton von Perfall: Meine letzten Weidmannsfreuden - Kapitel 4
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authorAnton Freiherr Perfall
titleMeine letzten Weidmannsfreuden
publisherGrethlein und Co. G. m. b. H.
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Auerhahnfalz

»Nicht in mir selbst leb' ich allein, ich werde
ein Teil von dem, was mich umgibt, und mir
sind hohe Berge ein Gefühl.«

Byron.

Das ist etwas ganz Eigenes mit dem »Hahnfalz«, etwas, was ich von allen andern Jagdarten völlig trennen möchte. Ein Separatgenuß für Eingeweihte, von dem alles profane Volk ausgeschlossen gehört. Ein Kultus für die wahren Pan-Verehrer, für die, die das Gras noch nicht wachsen hören, aber dafür allerhand anderes, für irdische Ohren eigentlich gar nicht Bestimmtes. Für die, die Märchen lieben und noch an Erdgeister und Feen glauben und an allerhand Unfaß- und Unwägbares, für die es noch ehrfürchtige Geheimnisse gibt, verschlossene Türen, an die man nur mit andächtigem Finger klopft.

Oh, ich wäre unerbittlich, wenn ich die »großen Hähne« zu vergeben hätte. Keiner käme mir daran ohne gewissenhafte Prüfung, kein noch so prunkvoller Name, kein noch so echt gefärbter Weidmann, kein noch so lieber Freund, kein Vor- und kein Nachteil tät mich erweichen – –

Ein Adept müßte er sein des geheimnisvollen kleinen Bundes der »Eingeweihten«. Es gibt Augen, aus denen das Vereinszeichen leuchtet, es gibt Worte, die das Geheimsiegel lösen, Losungsworte!

Was bedeutet da der Schuß, die Beute, gegen die mise en scène des ganzen großen Dramas, eigentlich ein letzter Akt, den der Mensch verpfuscht mit seinem rüpelhaften Eingreifen.

Alle Jagdarten haben ihren Reiz: der Falz im dämmernden Moor, wenn der Sonnenball hinter dem zarten Frühling der Birken sich erhebt, von tausend Vogelstimmen begrüßt. Die Frühbirsch im sommerlichen Buchwald, wenn der Rehbock, wie eine rote Flamme, hinter seinem zarten Liebling dahinjagt, der Gang auf den schreienden Hirsch und den brunstigen Gemsbock im Hochgebirg, so gut wie die Feldjagd im Schweiße des Angesichtes, wenn es fröhlich knallt auf allen Seiten – – aber das gehört alles dem banalen Leben an, der realen Wirklichkeit – – anders der Gang auf den »großen Zahn« in ahnungsvoller Frühlingsnacht! Da öffnet sich dem Adepten das geheimnisvolle Zwischenreich, zwischen Sein und Werden. »Ich werd' ein Teil von dem, was mich umgibt«, wie Byron singt.

Es ist bezeichnend, daß der Hahnfalz erst im Laufe des letzten Jahrhunderts so hoch eingeschätzt wurde, während er in früheren Zeitläuften, der Geringfügigkeit der Beute entsprechend, ganz in den Hintergrund trat.

Der Grund liegt eben in der gegen damals völlig veränderten Wertung der Jagd, die ihre Reize ganz wo anders sucht wie einst.

An Stelle des Kampf- und Beutereizes, männlicher Kraftentfaltung, tritt jetzt noch ein anderer, bei weitem überwiegender, der Natur- und Stimmungsreiz, auf den unsere differenzierten Nerven reagieren. Das tiefere Verständnis für die All-Einheit in der Natur, von unserer Zugehörigkeit, schuf ein ganz neues ästhetisches Gefühl, mehr ein neues Sehen, wie uns ja auch in der darstellenden Kunst die Landschaftsmalerei zeigt, die kaum 200 Jahre alt ist, während sie früher nur als völlig nebensächliches Beiwerk diente.

Die Grade des Reizes sind ja bei allen Erlebnissen und Geschehnissen verschieden, obwohl ihr Inhalt der gleiche ist. Das hängt von dem Zusammenwirken unzähliger Umstände ab, die unsere Nerven in Bewegung setzen.

So geht es auch mit dem Hahnfalz, kein Morgen gleicht dem andern, der eine wird zum unvergeßlichen Erlebnis, der andere verflüchtigt sich rasch im Gewoge der Dinge. Der Erfolg allein macht es gewiß nicht aus. Es gibt eben auch unter den Hähnen allerhand Herren; eingefleischte Romantiker, die nur auf uralten Wetterfichten falzen, mit weitem Ausblick auf das dämmernde Land, und fade Spießbürger, die nur auf dem Boden unter ihren Hennen ihr Spiel treiben, wie irgendein bunter Bauerngockl auf dem Misthaufen. Erotiker voll wilder Glut in ihren Strophen, Schlafmützen, die nur im Halbschlaf lallen, schüchterne Werber und kühne Kämpfer um den Preis.

Das macht ihn ja so ewig reizvoll und spannend, den Hahnfalz; diese abwechslungsreiche Charakteristik, nur die Hennen sind sich immer gleich, immer verliebt, immer dasselbe Gegacker.

Ich will nun von einem ganz besonderen Morgen erzählen, wie sie so dann und wann in einem ganz besonders beglückten Jahre vorkommen.

Jakl, der Jäger, war nicht in bester Laune, er behauptete: »Mit die Hahna geht's alleweil mehr arschlings, 's is halt koan Schneid mehr drinn, drei auf oan Platz, da moanst doch a – nix – an Schnakler und gar is.«

»No nachher geh'n wir halt auf den faulen Schnakler, ich Hab' nicht lang Zeit, wer weiß, wie's oft geht.«

»Ganz ob'n auf der Schneid' war no oaner, Sie kenn'n 'hn ja, auf der Feuchten. – Wia hoben's 'hn jetzt glei' g'hoaß'n? Richti', den ›Romanisch'n‹.«

Ich mußte lachen. Ich hatte jedem seinen Namen gegeben, wie oben. Die »Schlafmütze« hatte ich geschossen, die andern waren alle noch am Leben; auf den »Romanischen« aber freute ich mich vor allem, er sollte einen Ehrenplatz bekommen in meiner Sammlung.

Ein stiller Morgen, von jener Stille, die tausend Stimmen hat, Sterne, ganze Heere, die ihre Strahlen wie blitzende Klingen kreuzen vor ihrem nahen Erlöschen.

Das Dorf schläft noch, die Nacht hüllt es noch in ihren weichen Mantel, nur ich und der Jakl – selbst er, der treue Genosse, stört mich jetzt, ich möchte lieber allein sein. Weil ich alle Wesen ehre, darum scheuen mich die Geister nicht.

Er kennt mich und schweigt.

Das Waldgebirge nimmt uns auf, Wasser rauschen, irgendwo ein leiser Wind, kaum ein Hauch belebt die Luft, der kleinste Lichtstern in Jakls Laterne zittert vor mir her, weiße Stämme leuchten auf, verschwinden wieder, auf dem feuchten Weg kriechen goldbetupfte Salamander, einer sitzt auf einem morschen Strunk und glotzt mich an. Er hat ein Krönchen – ja, er hat ein Krönchen auf dem Kopf. Ich sehe ihn mir genau an. Sein kleines Herz schlägt so groß, jetzt spricht er gar: »Zertritt mich nicht, du häßlicher, dummer Ungefüger! Ich bin ein König, siehst du nicht das Krönchen auf meinem Kopf? Ihr beugt euch doch vor Kronen!«

Jakl will ihn eben mit dem Bergstock beiseite schleudern, gerade noch hindere ich ihn daran. »I kann's amal net leiden die schiache Sach'.«

Ich ziehe meinen Hut und grüße den Kronenträger, ehe ich vorübergehe, und das Herzchen klopft noch höher. Wer weiß was dein innerstes Wesen in dem bunten glitschig, glatten Kleide? Soviel weiß ich, der kleine König auf dem grünsamtnen Throne öffnete mir sein geheimnisvolles Reich. Was ich da alles sah, was ich nie gesehen. – Ein rindenloser Baumstrunk leuchtet und flimmert mir schon von weitem entgegen, ein zarter, bläulicher Schimmer webt darum.

Ich ließ Jakl die Laterne mit dem Wettermantel decken. Das wirkte! Ein großes Loch saß in dem Faulholz, da leuchtete es heraus. Loch! Wie brutal das klingt. – Es krabbelt und kribbelt heraus und hinein und winzige Fünkchen dazwischen – Loch! »Wie schlecht du siehst,« hätte der kleine König gesagt. – »Ein Festmahl, der ganze Adel ist versammelt, mir ist die Gesellschaft zu trocken, so träumte ich lieber auf meinem grünen, kühlen, feuchten Samt – jag sie zu Bett, es naht der Morgen.«

Ich trat näher, der bläuliche Schimmer verschwand, das Licht der Laterne traf einen morschen Strunk, in dem ein tiefes schwarzes Loch gähnte – der Eingang zum Saale. –

Jetzt ist es aber höchste Zeit, und Jakl pressierte – da weichen die Gesichter. Das geheimnisvolle Reich liegt hinter mir – ich wittere Morgenluft – und da ist auch schon der Platz zum »Auslus'n«, wohl von längsher dafür bestimmt, ich wenigstens saß schon ein dutzendmal darauf. – Da wird tief Atem geholt und gelust.

»Hörst ihn links ob'n, Jakl?«

»Das war i,« meint der Jakl, auf seinen Magen deutend, »'s taugt nix, das neue Bier beim Schnapperwirt.«

Der Morgenstern steht jetzt allein, gerade über der schlanken Fichte vor uns, ihr Wipfel berührt ihn fast – – aber jetzt!

Jakl unterdrückt einen Hustenanfall unter seinem Hut. –

Drei Schnakler in langen Intervallen.

»Das is der ›Romanische‹, da feit si nix,« meint der Jakl. »Den lob i, der halt sein Platz ein, glei pack ma 'hn an.«

Wir brechen auf, der Schneid zu. Es ist noch ein weiter Weg, und der Morgen zieht schon ganz leise in den Wald, der allmählich seinen Schlaf abschüttelt. Das ist der Augenblick, wo ich ihn am tiefsten empfinde. Dieses geheimnisvolle Nesteln und Rücken in den dunklen Fichten, hoch oben schlagen Flügel in irgendeinem Nest, es huscht und raschelt, ein leises Pipsen, ein kurzes Präludieren und dazwischen der Hahn, Schlag für Schlag – der Vorhang teilt sich, das uralte Drama vom Werden beginnt. Die betrogene Lust und die geahnten Schmerzen zittern durch die Morgenluft, der Schleier der Maja hebt sich leise – man ahnt Dinge – – da – der Hahn! Die Schläge schwellen an, überhasten sich, dann das konvulsivische Zischen und Wetzen der höchsten Leidenschaft – der Schleier sinkt nieder, der »Wille« jauchzt durch den Wald, immer stürmischer, immer heißer, – vorwärts, ehe die Erkenntnis über ihn kommt.

Jetzt heißt es schon Vorsicht und die Ekstase abgewartet, in der der Wahn ihn blind und taub macht – zwei, höchstens drei Schritte. – Doch er setzt Strophe an Strophe, sein heißes Wollen ist ganz auf die Zukunft gerichtet, auf die Erhaltung seiner Art. Was liegt an ihm, ein zerstäubendes Atom gegen die ewige Idee der »Auerhahn«.

Jetzt aber Schluß mit der verdammten Philosophie, sie hat mir schon ein paar Hähne verpatzt, das macht das gefährliche Milieu.

Schon sehe ich die einsame Fichte. Sie hat sich etwas nach vorn geneigt seit dem vorigen Jahr, und aus ihrem dichten Wipfel ertönt der Liebessang. – – Und plötzlich wird ihm Erwiderung, ganz dicht vor uns, wie aus dem Boden heraus. –

Wir stehen still. Es raschelt im Laub. Hennen kommen ängstlich glucksend gelaufen, ducken sich in ihrer Mimikry ganz verschwindend.

Da tritt er heraus, den Stoß gebreitet, den Hals gebläht, fauchend, zischend, schnakelnd.

Mich ärgerte der Kerl, der seiner Art zuwider am Boden herumkollert. Da ist der da oben ein ganz anderer Geselle auf seiner Fichte; es springt und tanzt dicht vor mir, und doch kann ich in dem Dämmerlicht des Bodens nicht das Ziel fassen, er reizt mich auch nicht, der niedere Geselle, der herumkollert wie der Gockl auf dem Miste. Damals taufte ich ihn »Spießbürger elendiger«.

Ich nahm es wohl nicht genau genug, prasselnd ritt er ab, nach abwärts. – Ich seh ihn gar nicht mehr, oben jauchzt jetzt der »Romantiker«.

Höchste Zeit, die Formen lösen sich, der nüchterne Tag droht im Osten, sein pompöser Aufzug, purpurverbrämt, ist rasch vorüber, und dann, – dann entpuppt sich nur zu oft der graue öde Werkltag, der allem heimlichen Zauber ein Ende macht.

Die Fichte steht ganz einsam auf dem Grat, blitzdurchfurcht, feierlich senkt sie die mächtigen Wedel, durch deren Lücken es schon purpurrot glüht. Wem so ein Baum nicht ein lebendiges Wesen ist, das atmet, fühlt, schläft und wacht, wem das »tat, twam asi« (das bist du) nicht die Liebe weckt zum leidenden Genossen, der gehört nicht zu unserem Bunde.

Und jetzt das brünstige Lied, das aus ihm erschallt, das Lied aller Lieder, aus dem die Sehnsucht künftiger Geschlechter klingt, Fahrhunderte vergehen, Jahrtausende, längst ist der letzte Hahn auf der Schneid geschossen, aber die »Idee« lebt noch immer und findet irgendwo ihre neue lebensvolle Form. Herrgott, wie da die Fichte zum Lebensbaum wächst bei solch' innerem Schauer.

Ein Zweig kracht unter meinem Stiefel.

»Sakra, ab'r grad a bißl aufpass'n!« flüstert Jakl.

Der Hahn verstummt, dreht sich, beugt sich vor, reckt den Hals. –

Wir atmen nicht mehr, senken den Blick. Und in acht Tagen schießt ihn der Herr Forstrat, mein Nachfolger, und der gehört nicht einmal zu unserem Bund. –

Da kommt die Erlösung – ein Schnakler, der Hauptschlag – zwei Sprünge vorwärts, noch einmal – dann langt's! – Oder was! Mein linker Fuß ist zwischen zwei Steinbrocken geklemmt. – Das ernüchtert. Na wart', Tropf!

Lange dauert's, dann reckt er sich, pludert sich, ein Prasseln, das einem ein Vorgefühl für einen Herzschlag gibt. Der Hahn wechselt den Platz. Jetzt sitzt er mitten in der verglimmenden Glut des Morgens. Ich muß im Kreis um den Baum herumspringen, aber Vorsicht ist nicht mehr nötig, der Hahn ist jetzt auf dem Höhepunkt seines Paroxysmus. Ich sehe jedes Federchen am Halse sich blähen, das Glühen des Kammes. –

Einen Augenblick zögere ich – doch, welch' schöneres Los kannst du erkiesen, als im Wonnetaumel plötzlich zu zerfließen – –

Blitz und Knall! – Da stürzt er herab von Ast zu Ast, der kühne Werber, ein Zucken durchrieselt noch den Körper, vielleicht die letzte Wonne, dann hebe ich ihn an den Füßen empor gegen den pomphaft heraufziehenden Morgen, und des Lichtes leuchtendes Kind schmückt ihn noch im Tode, die Farbe, das schillernde Grün der Brust, das Karmesinrot des Kammes, die feinsten Nuancen von Schwarz und Blau!

Also da hast du ja dein stolzes Weidmannsheil, Menschlein! – Oder glaubst du, das gilt alles dir, der liebliche Jubel im Geäst ringsum, dir, dem Helden des Tages! –

Einmal war es mir so, beim ersten Hahn, jetzt bin ich längst recht bescheiden geworden. Aber der Jakl triumphiert.

»Hab'n wir di' amal, Tropf, eiskalt'r, verhört hab' i di' oft g'nua, a Luad'r war' er scho', der Romanische!«

Das lieb' ich so am Jakl, das Skrupellose, das der Fluch der Erkenntnis noch nicht ergriffen.

Heimwärts ging's jetzt, vor mir der Jakl, das Stückchen Liebesglück geschultert, Tropfen auf Tropfen tröpfelt es aus dem Hakenschnabel des Hahnes und zieht eine blutige Spur.

Da, bei einer Biegung des Weges, bleiben wir jäh stehen – ein dritter Hahn!

»Heut' müassen's a Konferenz hab'n da herob'n,« meint Jakl. »Sakra, daß 's grad oan schiaß'n derf'n – weit is er net. –« Das ging Schlag auf Schlag, der Romantiker war ein Zahmer dagegen. – Das zischte und fauchte wie toll. – –

Ich sprang ihn an. Es war wahrhaftig keine Kunst, er hätte keine nahende Armee gehört. Schießen durfte ich nicht, so war ich ganz Beobachter.

Jetzt verstand ich ihn erst, den Hahnfalz, losgelöst vom eigenen Wollen.

Der Purpur des Morgens erlosch, der Hahn strich ab zu seinen Hennen – es war wieder Wald um mich, die Meisen zirpten, und eine Amsel stritt im Busch.

Auf dem Heimweg überkam mich der Schlaf. Wir setzten uns auf einen Baumstrunk mit weichem Moos gepolstert.

Langsam duselte ich ein. – Sonderbar, ich träumte von dem leuchtenden Festsaal und seinen kleinen Besuchern, die aus und ein strömten, immer mehr kamen, ganze Scharen, winzige Kerlchen mit Degen an der Seite – aber was stechen sie denn immer nach mir – Gesindel verdammtes, ein Tritt mit dem Stiefel, und – – au – au – sakra – ich springe jäh auf, in meinen Ärmeln, unter Hose, Hemd, ein Gekribbl und Gekrabbl – – au – ich schlage und drücke – da halt ich einen der Kavaliere zwischen den Fingern – – eine schwarze Waldameise. –

Und der Jakl klopft und drückt mich ab. »Die Luad'r, die schiachn! die könna Ein' an.«

»Schweig, Jakl, sie haben ganz recht, was brauchte ich ihr Fest zu stören.«

Er sah mich groß an. »Herr, die drei Hahn' – is aa z'wider, und grad oan schiaßn dürfn.«

Der samtne Thron meines kleinen Königs ist leer, der nüchterne Tag hat ihn verscheucht.

Unten lärmt das Dorf, und der Geruch von Dung und Menschen steigt herauf.

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