Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Stefan Zweig >

Marceline Desbordes-Valmore

Stefan Zweig: Marceline Desbordes-Valmore - Kapitel 53
Quellenangabe
pfad/zweig/desborde/desborde.xml
typebiography
authorStefan Zweig
titleMarceline Desbordes-Valmore
publisherInsel-Verlag
year1929
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20121227
projectid9a796f6f
Schließen

Navigation:

Barbey d'Aurévilly

... Es ist die Liebe und die Züchtigkeit, erbleichend oder errötend in ihren Kämpfen; es ist die Leidenschaft mit ihren Flammen, ihren Tränen, fast hätte ich gesagt, ihrer Unschuld, so bitter ist ihr Kummer und ihre Reue! Die Leidenschaft mit ihrem Schrei vor allem. Madame Desbordes-Valmore, die Dichterin, ist die Poesie des Aufschreis. Nun, gibt es etwas Intimeres, etwas, das deutlicher das frische Blut der Wunden zeigt, das sprühender die Quelle der Seele verrät, als der Aufschrei? Die Herrlichkeiten mühseliger Dichtungen verblassen und vergehen; wo aber der Schrei einmal kraftvoll vibriert hat, vibriert er immer, solange es auf Erden eine Seele gibt, ihm Echo zu sein.

*

 << Kapitel 52  Kapitel 54 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.