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Madlene

Rudolf Stratz: Madlene - Kapitel 5
Quellenangabe
typefiction
authorRudolph Stratz
titleMadlene
publisherPaul Franke Verlag
addressBerlin
year
firstpub
printrun22.-31. Tausend
correctorhille@abc.de
senderwww.gaga.net
created20100604
projectid34acb576
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V.

Der Ostermorgen graute über dem Weinsberger Tal. Noch war es Halbdunkel. Feiner Reif bedeckte das hunderttausendfältige Gewimmel kahler Rebstöcke, die sich Hügelauf und hügelab stundenweit nach allen Seiten über das reiche Land hinzogen, und Nachtwolken hingen um die Weibertreu, das finster vom Bergkegel auf die Reichsstadt Weinsberg herabschauende uralte Welfenschloß.

Weinsberg selbst lag noch ganz im Dämmerlicht, mit seinen guten Mauern und Türmen, seinen wohlverschlossenen Toren des Feindes harrend. Über seinen spitzgiebeligen, den Abhang aufsteigenden Dächern glänzten sechs große bunte Lichtstreifen in Nacht und Nebel hinaus. Die Kirche, die, Städtchen und Schanzen überragend, mit ihrem Friedhof wie ein Bollwerk auf der höchsten Höhe stand, war zur Frühmesse hell erleuchtet, und zu den dünnen, zitterigen Tönen des Turmglöckchens knieten drinnen Bürger und Volk, davor auch Graf Helfenstein mit ein paar Edlen im Gebet.

Die meisten Ritter aber waren auf der Straße. Sie schlenderten eisenklirrend die engen Gassen auf und nieder, sahen nach den Pferden, die gesattelt und gerüstet in den Ställen harrten, und schauten wieder von den Mauern, wo Scharen von Mägden in Körben die ausgebrochenen Pflastersteine zur Verteidigung herbeitrugen, hinaus ins Land.

Aber da draußen regte sich nichts, war nichts Lebendes zu erblicken. Selbst das Sturmläuten, das die ganzen Tage unablässig geklungen, war seit dem Abend verstummt.

»Alle Dörfer in der Rund' stehen leer!« sprach Eberhard Sturmfeder zu Ritter Felix, der neben ihm an der Turmzinne des Untertors lehnte. »Es ist alles zu dem hellen Bauernhaufen gestoßen und nichts zu Hause geblieben als die Gockelhahnen, den Ostertag anzukrähen!«

Ritter Felix sah ihn an. »Ich wollte, wir schrieben Pfingsten statt Ostern«, sagte er halblaut. »Der Handel wird bös! Die Bauern rücken an, und wer weiß es, ob wir dies Osterfest überstehen!«

Die Junker im Kreise lachten dröhnend auf. So wunderlich erschien ihnen die Besorgnis des Genossen.

»Was ficht dich an, Felix?« fragte der Sturmfeder. »Bist doch sonst nicht kleinlaut, sondern von herzhaftem Gemüt, und läßt dich durch das leichte Völklein schrecken!«

Und ein anderer alter Reitersmann, Sebastian von Ow, setzte hinzu: »Ei – wie hat unlängst der bayrische Hauptmann Muckentaler seinem Herzog berichtet: ›Auf den Bergen liegt nichts als heilloses Gesindel, Diebsleute, Spieler, abgehauste Bauern, Musikanten, Vaganten, Pfannenflicker und Trotzbuben!‹ Daß sich Gott der armen Schlucker erbarm'!«

Unten klirrte es auf dem Pflaster. Die drei Heerdegen wandelten da in zierlichen Harnischen, wallende Federn auf dem Helm, gähnend auf und nieder.

»Wer förcht sich da, oben vor den Roßmucken?« höhnte einer herauf, und der Trugenhoffer wandte sich finster ab.

»Schaut doch nur der Bauern Gewaltige!« hub Sebastian von Ow wieder an. »Arme leere Buben sind ihre Kapitäne, die das Ihre böslich vertan haben, wie Thomas Groß, der Mordbrenner, den sie das Mantelkind heißen –«

»Und seine Vettern, die Reitzendorffer,« lachte der Edle von Sturmfeder, »lassen sich jetzt Hans und Christoph Bauer schelten statt ihrem ehrlichen Namen vom Adel –«

»Derlei hängt sich an den Jäcklein Rohrbach wie der Kot der Straße an den Absatz!« meinte Jörg von Kaltental. »Den Jäcklein aber kenn' ich. Das ist ein mutwilliger Bub', mit Worten und Geschäften aufrührerisch, hat stets auf dem Vogelfang und beim Wein gelegen –«

»Und war im ganzen Neckartal keine Schlichtung oder Zank« – ergänzte Sturmfeder, »der Jäcklein hat dabei sein müssen mit seinen Hilpartsgriffen! An solchen Fahndrichen erkennt man, wie das Bauernvolk im Feld zu schätzen ist!«

»Und Florian Geyer?« unterbrach ihn der Trugenhoffer finster. »Ist das auch ein armer Bub' oder ein schloßgesessener reicher Ritter? ... Ist das auch ein heilloser Kesselflicker oder ist er ein erfahrener Kriegsmann, der einst den Götzen von Berlichingen niedergeworfen hat? Der aber führt uns heute die Bauern über den Hals! Gott befohlen, lieben Schwäger! Ich geh' und höre die heilige Messe!« – – – –

Aber in der Kirche fand Ritter Felix keine Ruhe. Denn vor ihm kniete, in dem Dämmerlicht der spärlichen flackernden Kerzen, doch an der Riesengestalt und dem lang wallenden, weißen Bart kenntlich, der Wolframsteiner, und bitterer Haß zog bei seinem Anblick durch des Trugenhoffens Brust. Er suchte sich zu sammeln. Umsonst, wie er auch beten mochte, die Züge der Heiligen hart neben dem Altar verwandelten sich vor seinen vom Dunst des Weihrauchs umschatteten Augen, Sie wurden herb und kalt. Ein spöttisches lächeln lief über sie hin. Die goldenen Locken blinkten, und statt der seligen sah der Ritter ein schönes Weib – ein Weib, das er in Haß und Not liebte. Er wandte den Blick zur Seite, um den Frauenkopf nicht mehr zu schauen. Eine schmale, mit Eisenstreifen benagelte Holztüre war da zu seiner Rechten, dicht an dem Aufgang zum Turme, in der Wand. »Wohin mag die Türe führen?« ging es ihm müßig durch den Kopf, und seufzend erkannte er, daß es für heute mit Sammlung und Gebet vorbei sei.

Eben wollte er aufstehen. Da klangen hoch von den Kirchenzinnen drei rasche, warnende Glockenschläge, und dumpfes, sich eilig näherndes Gemurmel kam von außen.

Die Kirchentüre ward aufgerissen, daß heller Morgenschein in das Gewölbe flutete. »Sie sind da!« schrie Hans Daniel von Heerdegen. »Sie ziehen von allen Seiten heran! Kommt, liebe Herren und Freunde! Der Helfensteiner erwartet uns auf dem Marktplatz!« – –

Dort stand Ludwig Helferich Graf von Helfenstein, ein junger, wohlbeleibter Herr von achtundzwanzig Jahren, von Bürgern und Edlen umdrängt. Er sah bleich und aufgeregt aus. »Seid herzhaft, ihr lieben!« rief er über den Platz. »Ob auch die Bauern mit großer Furie kommen, laßt euch nicht schrecken! Ich hab' mich schon gestern mit den Reisigen aus Weinsberg getan, den ganzen Tag über ob ihnen im Neckartal gehalten und ihnen Abbruch getan, viele von ihnen haben wir so erstochen und beschädigt. Glaubt mir: sie wagen's nicht, das Städtlein zu berennen. Und tun sie's doch, so ist der pfälzische Ritterzug unterwegs und wird uns nicht in Nöten stecken lassen. Ich aber, der Graf, hab' Weib und Kind oben im Schloß verlassen, um mit euch den Kampf zu bestehen! So steigt in Gottes Namen auf die Mauer und fahret unsäuberlich mit den Schelmen. Es wird schon recht zugehen!«

 

Aber als die Edlen mit ihren Reisigen und den Bürgern auf Turm und Zinne standen, schauten sie sich stumm und finster an ob des bösen Schauspiels, das sich ihren Augen entrollte.

Es schien, als seien die braunen Rebenhügel ringsum lebendig geworden und zitterten und wogten in immer neuen Flutwellen wider die Mauern von Weinsberg. Graubraun, eintönig, unendlich wie die verdorrte Erde, aus der sie zu werden und zu wachsen schienen, wanderte das Gewimmel der Bauern von allen Seiten heran. In tausendköpfigen, farblosen Fluten ergoß es sich in die Talgründe und stieg langsam wieder die Rebenhänge empor, näher und immer näher, wie eine unaufhaltsame, blindlings vorwärts getriebene Naturgewalt. Ein dumpfes, undeutliches Brausen zog vor ihnen her, wie das Rauschen eines mächtigen, alles überflutenden Stromes, und unermüdlich klang dazu das Gerassel der Sturmtrommeln, nach deren Takt die groben Bastschuhe beinahe lauttos zwischen den Rebenpfählen Schritt für Schritt die schweigende Wetterwolke herantrugen.

Da und dort schwankte über dem Sturmgewölk auf langer Stange der Bundschuh. Aus dem Gewirr der schräg durcheinander starrenden Musketen, Hellebarden und Dreschflegel nickte das Bettlerzeichen grimmig den Edlen in Weinsberg zu und blähten sich im Morgenwind die grellen, nie geschauten Kriegsbanner der einzelnen Haufen.

Ein paar hundert Schritt vor der Stadt machten die Vordersten halt. Man konnte deutlich die bärtigen Gesichter der Winzer und Waldbauern, die Gestalten der Anführer erkennen. Zahlreiche Dorfpfarrer in Helm und Panzer, vereinzelte Ritter mit geschlossenem Visier auf wohlgerüstetem Roß, marktschreierisch gekleidete Wirte und Bauernburschen an der Spitze ihrer Schar. Zwei Herolde lösten sich aus den unruhig durcheinander webenden Schwärmen, hinter denen noch immer neue über Tal und Hügel in regellosen Massen sich nachschoben. Einen Hut an einer Stange schwenkend, traten sie als Parlamentäre vor das Tor.

»Eröffnet Stadt und Schloß dem hellen christlichen Haufen Odenwalds und Neckartals!« schrie stehenbleibend der eine zur Mauer hinauf, »Wo nicht, bitten wir um Jesu willen, tut Weib und Kind hinaus. Denn beide, Schloß und Stadt, werden dann den evangelischen Brüdern zum Stürmen übergeben und alsdann niemand geschont!«

Vom Turm des Untertores blitzte es auf. Ein Krach erscholl, und blutend wälzte sich einer der Unterhändler am Boden, indes der andere entlief. »Wir wollen euch willkommen heißen, daß die rote Suppe nachläuft, ihr christlichen Brüder!« höhnte, die rauchende Muskete absetzend, Wolfgremlich von Wolframstein mit seiner dumpfen Bärenstimme. »Ihr wollt uns wohl schrecken und meinet, wir hätten von Hasen das Herz!« Und zu den Edlen lachte er: »Nun merket den armen Konrad, wenn man ihm den Ernst zuwendet!«

Wie ein vom Stocke aufgerührter Ameisenhaufen wirrte es nach dem Schuß in dem Bauernheer durcheinander. Ein wildes, tausendstimmig anschwellendes Getöse klang über das freie Feld, was es bedeutete, ob Schrecken, ob Zorn, war nicht zu erkennen.

»Seht da!« schrie der von Ow und sprang unwillkürlich zurück.

In Schritt und Tritt, geordnet und gewappnet wie ausgesuchte, kriegserprobte Landsknechte, trennte sich ein mächtiger Haufen vom Bauernheer ab und zog in eiligem Marsch nach links gegen die Burg heran. Über ihm wehte, als einziges Feldzeichen, ein nachtschwarzes Banner. Ein Ritter, von Kopf zu Fuß schwarz gepanzert, ritt der schwarzen Schar voran über das Feld.

»Florian Geyer!« lief ein verstörtes Gemurmel über den Mauerkranz. »Schaut, Liebe, wie hat er seine Bauern gedrillt und zum Kriege geschickt gemacht! Die frommen Knechte des Frundsberg rücken nicht trefflicher in die Schlacht! Gott gnad' dem Schloß und was darin ist!«

»Laßt euch nicht schrecken!« schrie der Wolframsteiner und strich sich den weißen Bart. »Sind doch nur schlechte Bauern! Kommen mit aufgereckten Bannern vor uns angerückt, lassen die Fetzen fliegen und sich beschauen – aber zum Sturmlauf mangelt ihnen das Herz!«

Eine unheimliche Bewegung zitterte durch das Bauernheer. An Stelle des bisherigen Summens und Brausens trat tiefe Stille.

»Da reitet der Jäcklein Rohrbach vor!« flüsterte hinter den Edlen mit angsterstickter Stimme der Bürgermeister von Weinsberg. »Der wüste Bub' mit dem Galgengesicht. Und die Hexe neben ihm – das ist die schwarze Hofmännin – sie segnet die Bauern zur Schlacht!«

In plötzlichem Donner hallten dort drüben Tausende von heiseren Stimmen zusammen. Die braunen Menschenwände, die den Hügelrand eingesäumt, setzten sich wie von einer unsichtbaren Hand fortgerissen in Bewegung. Wie eine Sturmflut rollte es in betäubendem, immer wütender aufsteigendem Geheul von allen Seiten gegen die Stadt, ein Gehaste und Gerenne von ineinander strudelnden, vorwärts – nur vorwärts drängenden Schwärmen, Bundschuh und Banner schräg wie zum Sturme geneigt über den im Hellebardenschein und Helmglanz blinkenden wogen, ein Branden und Tosen, ein Aufprallen und Hin- und Herfluten längs der grauen, alten Reichsstadt, die sich inselgleich über das Meer der Schlacht erhob, von ihren Zinnen blitzte und bollerte es, und jeder Schuß streckte in den dichten Massen unten einen Bauern nieder. Aber die anderen achteten es nicht, von zwanzig, dreißig schwieligen Fäusten geschwungen donnerte der Sturmbock gegen das Untertor, und in sein furchtbares Anpochen hallten Schmettern und Krachen der Äxte zu beiden Seiten und der gellende Ruf: »Hinein! Hinein! Die Ritter müssen sterben!«

»Habt ihr's gehört – die Ritter!« schrie eine angsterfüllte Stimme vom Wall. »Uns Bürgern tun sie nichts!«

»Ihr Bürger sollt beim Leben bleiben!« brüllte es unten aus dem Gewühl der Stürmenden. »Geht in eure Häuser! Die Ritter müssen sterben!« Und in verdoppelter Wucht polterte es wider das wankende Tor.

Ein Bürger sprang vom Wall herab. »Laßt sie in der Brühe stecken!« schrie er. »Rettet euch! Am Obertor steigen sie schon ein!«

Die anderen Bütger schwankten. Der eine hob seinen Hut auf einer Stange hock und trat vor. »Friede für alle!« rief er. »Friede – ihr Brüder Bauern!«

Ein wildes Gelächter antwortete unten. Zerschossen flog der Hut zu Boden, und ringsum leerten sich die Mauern.

Den fliehenden Gruppen kam, in donnerndem Galopp über das Pflaster fegend, der Graf Helfenstein entgegen. »Wo sind meine frommen Bürger?« schrie er verzweifelt.

»Die Bürgerwachen –?« Wolfgremlich von Wolframstein rasselte eilends mit den Edlen vom Turm herunter. »Die halten als die stummen Hunde das Gewehr in die Höhe! Wir müssen fort! Das Tor ist nicht zu halten!«

»Auf den Markt! Auf den Markt!« Die Edlen drängten sich in der engen Gasse. »Dort stehen die Pferde, daß wir uns auf ihnen ins Schloß retten!«

Graf Helfenstein war voraus auf den Markt gejagt. Da schwankte er plötzlich, wie schwer getroffen, im Sattel, ein gurgelnder Ton klang aus seinem Munde, und die gepanzerte Rechte wies, sich zusammenkrallend, nach der Burg.

Auf dieser wehte hoch oben am Wartturm die schwarze Fahne, und alles lebte und webte auf Wällen und Schanzen von jubelnden Bauern.

»Die Geyerschen sind der Burg Meister!« Herr Wolfgremlich faltete die Hände. »Nun sei uns Gott vor!«

»Wohin? Wohin?« Zu Fuß und Roß tummelten sich regellos Ritter und Reisige auf dem Markt. »Ihr Herren – es geht um Hals und Leben!«

Schon senkten sich unten die Torflügel, wildes Triumphgeschrei begleitete das rastlose Donnern des Rammbocks, das prasseln der Äxte draußen, vom Spital her lief ein Schwarm Gewappneter, so rasch es das schwere Eisenkleid erlaubte. »Flieht! Flieht!« schrien sie. »Die Bettler im Siechenhaus helfen den Bauern über die Mauer!«

Jawohl – da kauerten oben auf dem Mauerkranz die abgemergelten, verfallenen Leiber der Spitalpfründner, wie Gespenster ritten die Jammergestalten auf der Zinne und grinsten und drohten, als wollten sie ein langes Leben voll Elend und Not in dieser Stunde rächen, zähnefletschend zu den breitschulterigen Edlen unten in die Tiefe.

Und schon hob sich da und dort zwischen ihnen ein struppiger Bauernkopf empor und stierte mit verwilderten Augen in die Gassen hinab. Andere folgten. Die ganze Mauer bedeckte sich mit den ungelenken Leibes heraufkletternden Gesellen. In ihr Geschrei mischte sich vom Untertor ein letzter donnernder Krach. Aus ihren fußlangen Eisenzapfen gerannt, schwankten die dicken, schon halb zerhauenen Torflügel noch einen Augenblick und schlugen dann auf das Pflaster, daß der Boden dröhnte und der Staub in Wolken aufstieg.

Und über sie hin flutete, wie ein angestauter Wildbach alles vor sich niederreißend und mitschwemmend, der Bauernstrom in die Stadt, und zu gleicher Zeit ergossen sich durch drei andere Tore die Sturmhaufen über Gassen und Plätze.

»Wo sind die Ritter?« hallte es in wütendem Geschrei, »Wo ist der Helfensteiner? Er muß sterben, und wenn er von Gold wäre!« – –

Auf dem Markte deuteten durch den betäubenden Lärm Herr Wolfgremlich und Graf Helfenstein nach der über ihnen sich türmenden Kirche. »In die Kirche – in die Kirche! Das ist der letzte Ort, wo wir dem Bauer widerstehen können!«

Die Pferde im Stiche lassend, klommen die Scharen der Edlen eilends den steilen Weg zum Gotteshaus hinan. Dicht hinter ihnen streckten sich schon die Hellebarden der Bauern und klang der Schlachtruf: »Bleibt stehen, ihr Herren! Der arme Konrad will sich von euch die Ostereier holen!«

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