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Lyrische Gänge

Friedrich Theodor Vischer: Lyrische Gänge - Kapitel 71
Quellenangabe
typepoem
booktitleLyrische Gänge
authorFriedrich Theodor Fischer
year1888
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
addressStuttgart, Leipzig, Berlin, Wien
titleLyrische Gänge
pages387-394
created20030129
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1888
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An J. K.

             

Zur Blume, die des Duftes feinste Geister
Im Kelche sammelt, spendend sie entläßt,
Zum Kranze, der, ein Schmuck für größ're Meister,
Den Strebenden begrüßt am Greisesfest,
Läß'st du in Dichterworten mich erseh'n,
In welche Tiefen deine Blicke geh'n.

Die blinden Seelen, die gedankenschiefen,
Was wissen sie von Ewigkeit und Zeit!
Den Zeitmoment zur Ewigkeit vertiefen:
Das ist's, da liegt Unsterblichkeit.
Dazu ward Leben! Das bringt Rath und Licht,
Bringt Reim in's ungereimte Weltgedicht.

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