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Lyrische Gänge

Friedrich Theodor Vischer: Lyrische Gänge - Kapitel 66
Quellenangabe
typepoem
booktitleLyrische Gänge
authorFriedrich Theodor Fischer
year1888
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
addressStuttgart, Leipzig, Berlin, Wien
titleLyrische Gänge
pages387-394
created20030129
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1888
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Jos. K. g. L. in's Stammbuch.

     

Die gute Frau, wem ist sie zu vergleichen?
    Dem Stückchen Zucker, das in's Wasser fällt
    Und keine Kraft der Kraft entgegenstellt,
Die ringsum eindringt, ganz es zu erweichen.

Es schmilzt, wird nichts. O unerquicklich Zeichen
    Der Schwäche, die nicht Wehr und Waffen hält!
    Gibt es ein ärmer Wesen auf der Welt?
Und dem willst du ein Frauenherz vergleichen?

Geh' hin, vom Glas zu kosten und zu trinken!
    Dann sage, wer den Andern hat bezwungen,
    Wer unterlag im Kriege ohne Krieg!

Ein Wirken war das willige Versinken,
    Ganz ist der Trank von Süßigkeit durchdrungen,
    ganze Opfer war ein ganzer Sieg.

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