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Lyrische Gänge

Friedrich Theodor Vischer: Lyrische Gänge - Kapitel 57
Quellenangabe
typepoem
booktitleLyrische Gänge
authorFriedrich Theodor Fischer
year1888
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
addressStuttgart, Leipzig, Berlin, Wien
titleLyrische Gänge
pages387-394
created20030129
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1888
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Sie.

         

O, du bist gut, ja, du bist gut!
    Wie du dich sanft geneiget
    Und über mich gebeuget,
Da schwand die Fieberwuth.

O, du bist rein, ja, du bist rein!
    Durch deiner Wimpern Schatten
    Strahlt nieder auf mich Matten
Ein heller Himmelsschein.

O, du bist mild, ja, du bist mild!
    Um deinen Mund dieß Lächeln,
    Es kühlet wie ein Fächeln
Aus seligem Gefild.

O, du bist lind, ja, du bist lind!
    Von dir, von dir gerettet,
    In Liebe weich gebettet
Entschlummr' ich wie ein Kind.

O, du bist still, ja, du bist still!
    Dein leises Wort, dein Schweigen
    Verbeut dem Höllenreigen
Sein tobendes Gebrüll.

O, du bist gut, ja, du bist gut!
    Du bringst die Engelskunde:
    Gesunde, Mann, gesunde!
Auf! Lebe! Fasse Muth!

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