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Lyrische Gänge

Friedrich Theodor Vischer: Lyrische Gänge - Kapitel 51
Quellenangabe
typepoem
booktitleLyrische Gänge
authorFriedrich Theodor Fischer
year1888
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
addressStuttgart, Leipzig, Berlin, Wien
titleLyrische Gänge
pages387-394
created20030129
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1888
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Unter'm Buchenbaum.

       

Im Wald, im Wald –
Wie bald, wie bald
    Hast du's vergessen!
Weißt, unter'm Buchenbaum
Selig in hellem Traum
    Sind wir gesessen.

Im Wald, im Wald,
Im grünen Wald
    Hab' ich für's Leben,
Weißt, unter'm Buchenbaum
Selig in hellem Traum
    Dir mich gegeben.

Auf's Meer, auf's Meer,
Auf's weite Meer
    Bist du gezogen,
Denkest der Armen kaum
Draußen im wilden Schaum
    Rollender Wogen.

Im Wald, im Wald
Ist's öd und kalt,
    Sausen die Winde,
Kahl steht der Buchenbaum,
Trauert im weißen Saum
    Eisiger Rinde.

Im Wald, im Wald
Begrabt mich bald,
    Grünt es erst wieder,
Legt unter'm Buchenbaum
Mit meinem hellen Traum
    Sachte mich nieder!

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