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Lyrische Gänge

Friedrich Theodor Vischer: Lyrische Gänge - Kapitel 49
Quellenangabe
typepoem
booktitleLyrische Gänge
authorFriedrich Theodor Fischer
year1888
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
addressStuttgart, Leipzig, Berlin, Wien
titleLyrische Gänge
pages387-394
created20030129
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1888
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Kahnfahrt.

         

Es sinkt der Tag; still wird es weit und breit. –
    Auf flüsternder, auf kühler Wasserbahn
    Trägt leis zwei Menschen hin ein leichter Kahn,
Zwei stille Menschen, still vor Seligkeit.

Der Mann ergreift des Weibes zarte Hand
    Und spricht, indem er nah' zu ihr sich bückt,
    Der Stimme Zittern mühsam unterdrückt,
Mühsam die Thräne, die im Aug' ihm stand:

»O möge keines von uns Zweien doch
    Je wiedersehn dieß Land und diesen See,
    Das Herz zerrissen von der Trennung Weh!«
Schon war es Nacht. Wir schwiegen. Weißt du's noch?

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