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Luthers Sprichwörtersammlung

Martin Luther: Luthers Sprichwörtersammlung - Kapitel 93
Quellenangabe
typetratate
authorMartin Luther
titleLuthers Sprichwörtersammlung
publisher Weimar Hermann Böhlaus Nachfolger
year1900
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140607
projectidfa9dc5ac
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90. Reucht meüse

DWb 6, 1818 erklärt die Ra: Ausflüchte oder Finten durchschauen; Unrat merken, wittern. – Wa III 1681 Riechen 78; III 546 Maus 300; 314; 316; 325; 340. – Entstanden ist die Ra wohl aus dem Gebahren der Katzen oder Hunde, wenn sie die noch verborgene Maus durch den Geruch wahrnehmen.

Bei Luther nur DeW VI 235 = EA 65, 100 er reuchet Mäuse und schmeckt den Braten wohl. – Das Wort riechen oder schmecken braucht Luther für Verborgenes merken, z. B. EA 39, 350 Wie ich nu solcher Wort verstand von ferne rieche, den Schmack und Griff werden andere fühlen. 46, 86 Das heisst ja gerochen, wo es nit geschmackt ist, dasz ein Gott sei. 48, 144 Wohlan, ein Christ reucht bald von ferne, wo Gottes Wort ist, oder wo Menschenlehre ist. 64, 365 Der gute Fürst roch, dasz die Pfaffen böse Sachen hätten. Vgl. Nr.91.

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