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Luthers Sprichwörtersammlung

Martin Luther: Luthers Sprichwörtersammlung - Kapitel 458
Quellenangabe
typetratate
authorMartin Luther
titleLuthers Sprichwörtersammlung
publisher Weimar Hermann Böhlaus Nachfolger
year1900
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140607
projectidfa9dc5ac
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462. Was sol narren das gellt? Sie legens ynn die kacheln vnd verbornens

Vgl. Egenolf 304 a (318 b) Was sol dem narren gelt, so ers nicht brauchen kan. Die narren bringt jr eygen glück vmb. Prouer 1. [V. 32], Simplicius (Kurz) II 154, 15 »Was?« sagte er mit Salomone Proverbior. 26 [V. 8] wegen des Juli Person, »Was soll dem Narrn Ehre, Gelt und gute Tage? sie könnens doch nicht brauchen!«

Vielleicht hat Luther das Sprw. im Sinn EA 43, 238 doch will er damit nicht, dasz man nicht Geld und Gut haben und nehmen soll, oder wenn mans hat, wegwerfen solle, wie etliche Narren unter den Philosophen und tolle Heiligen unter den Christen gelehrt und gethan haben. – Wenn Narren Geld in die Kacheln oder Töpfe legen, so behandeln sie es in ihrer thörichten Art wie Äpfel und Birnen, die Klaus Narr in der Hölle in den Kacheln braten wollte; vgl. Wrampelmeyer 801.

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