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Luthers Sprichwörtersammlung

Martin Luther: Luthers Sprichwörtersammlung - Kapitel 399
Quellenangabe
typetratate
authorMartin Luther
titleLuthers Sprichwörtersammlung
publisher Weimar Hermann Böhlaus Nachfolger
year1900
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140607
projectidfa9dc5ac
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401. Ist doch wol ehe so krum holtz zur heyen worden

Vgl. Wa II 751 Holz 73 (143) Es ist wol (schon) ein so krumm holtz zu löffeln worden. Die Ra ist gleichbedeutend mit Wa II 123 Gras 21 = Egenolf 144 b Es ist wol also grüns (gras) zu hew worden als das. Es war nie kein berg so hoch, das thal war so nider. Es hat wol mehr ein König bettelt. Das glück ist sinvel, den es ietz bisz in himel hebt, wirfft es offt bisz in die hell in einem augenblick.

In der hdschr. Form kann ich die Ra nur bei Luther nachweisen: EA 30, 32f. Oder wenn ich leugete, dasz Gottes Sohn Mensch wäre worden, und jemand hielte mir fur Johann. 1: Das Wort ist Fleisch worden; wollt ich sagen: Wort heisse ein Krummholz; Fleisch heisse eine Heyen; und müsst der Text nu so lauten: Das Krummholz ist zur Heyen worden. – Das Wort › Heie‹ bedeutet Schlägel, hölzerner Hammer (DWb 4 2, 812), zu dessen Anfertigung man ebenso wie zu Löffeln oder Mistgabelstielen (Wa V 1448 Holz 363) krummes Holz braucht. Vgl. auch Waldis, Verl. Sohn,

V. 1450
Jo krummer holt, yo beter krücke,
Jo arger schalck, yo groter glücke.

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