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Luthers Sprichwörtersammlung

Martin Luther: Luthers Sprichwörtersammlung - Kapitel 390
Quellenangabe
typetratate
authorMartin Luther
titleLuthers Sprichwörtersammlung
publisher Weimar Hermann Böhlaus Nachfolger
year1900
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140607
projectidfa9dc5ac
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393. Im maule mehren lassen

Wa III 520 Maul 481 Er lässt sich nicht lange im Maule herummären. Zu ›mähren‹ = durcheinander rühren, mit dem Nebenbegriffe der Unordnung vgl. DWb 6, 1468 mit dem Citat: bin ich freilich sehr kützlich und lasse mir nicht gern im maule mähren, viel weniger ins Amt greifen, Felsenb. 2, 439.

Bei Luther vgl. EA 26, 217 Wenn wir nu solch Urteil wissen, so thun wir warlich nicht fein, sonderlich Kaiser und Könige, Fürsten und Herrn .. , dasz sie doch gar so schändlich ihnen lassen im Maul mähren, trumpeln und äffen. Der Sinn der Ra ist danach: einem die Worte im Munde so durcheinander rühren, daß ein andrer Sinn herauskommt als der vom Sprecher gewollte. Gleichbedeutend ist etwa EA 15, 340 Also haben sie uns den Text aus dem Maul genommen und ihm eine andere Farbe angestrichen; oder 25, 79 Aber das Ärgest ist, dasz sie hiemit Gott ins Maul greifen und die Ehe verbieten.

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