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Luthers Sprichwörtersammlung

Martin Luther: Luthers Sprichwörtersammlung - Kapitel 387
Quellenangabe
typetratate
authorMartin Luther
titleLuthers Sprichwörtersammlung
publisher Weimar Hermann Böhlaus Nachfolger
year1900
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140607
projectidfa9dc5ac
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390. Horet das gras wachsen

Wa II 125 Gras 73 mit der Anmerkung: »Diese Rede ist sehr alt. Nach der Edda hört Heimdaller das Gras wachsen und die Wolle auf dem Vlies der Lämmer«, und dem Hinweis auf I 1076 Floh 62 Er hört die flöhe husten (vnd Mücken feisten). Hier werden auch aus Seb. Franck noch mehr Beispiele von Ra zur Verspottung der Afterweisheit und Superklugheit angeführt.

Vgl. NB 49
Das grasz hören wachsen.
Die welt ist also wol gelert,
Das sy das grasz yetz wachsen hört,
Und felet dennocht offt damit,
Ja, wol vmb einen puren schrit.

Simplicius (Kurz) IV 356, 24 Also bilden sich theils Sprachkündige ein, wollen auch andere Leuth bereden, sie allein hören das Grasz wachsen. Philander (2. Gesicht) S. 67 du bist zu hoch und weit von der Erden, dieser aber [Dr. Fürtzel] ist nahe beym Boden, darum höret er auch das Gras wachsen vnd hat so grosze Einbildungen von sich selbsten.

Bei Luther vgl. die verwandte Ra, Weim. Ausg. IV 555,17 Du horest die schaff feysten.

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