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Luthers Sprichwörtersammlung

Martin Luther: Luthers Sprichwörtersammlung - Kapitel 380
Quellenangabe
typetratate
authorMartin Luther
titleLuthers Sprichwörtersammlung
publisher Weimar Hermann Böhlaus Nachfolger
year1900
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140607
projectidfa9dc5ac
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383. Triebe nicht eine gans vber den weg

So sagt man von einem Trägen oder Jemand, der zu besserer Arbeit untauglich ist; vgl. DWb 4 1, 1261 (II 2 b β). Diese Ra fehlt Wa; doch vgl. die Ra I 1335 Gans 196f.; 218; 223, in denen Gänsehüten als Zeichen der Faulheit gilt. Die faule Grete sagt zu ihrem faulen Hansel Uhland Volksl. (Nr. 246) S. 650 V. 4 prock uns ein, treib ausz die gense!

Agricola bietet die Ra in Luthers Auslegung des Vaterunsers 1518, Weim. Ausg. IX 127,7 Item die Pfaffen und Monchen, die yhre getzeite betthen sollen und slappern uberhyn an alles auffmercken, gehen eins teils hin und an alle scham sagen: ›Ey nun bin ich frolich, ich habe unsern goth betzalet‹, sprechen dartzu: › Nun trieb ich gothe nicht eyn gans uber den wegk‹ und werden hoffertigk und meynen, sye haben gnungk gethan. Luther hat in seiner eigenen Ausgabe dieser Schrift die Ra unterdrückt; vgl. Weim. Ausg. II 84,17.

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