Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Martin Luther >

Luthers Sprichwörtersammlung

Martin Luther: Luthers Sprichwörtersammlung - Kapitel 259
Quellenangabe
typetratate
authorMartin Luther
titleLuthers Sprichwörtersammlung
publisher Weimar Hermann Böhlaus Nachfolger
year1900
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140607
projectidfa9dc5ac
Schließen

Navigation:

258. lch wil dir den teufel braten

Vgl. Wa IV 1085 Teufel 616 Koch oder brate den Dübel, so schmeckt er allezeit ubel. 1079; 1402 Du hast den Teuffel zu braten: »Wenn jemand sehr viel zu besorgen hin und herzulaufen hat.« 1449; 1585. Wa I 449 Braten 8 Ich werde dir was braten, aber nicht in der Pfanne: »Um in spöttischer Weise etwas abzuschlagen«, entspricht in der Form und wahrscheinlich auch dem Sinne nach der obigen Ra, die ich sonst nicht nachweisen konnte. Teufel = ›gar nicht‹ oder ›gar nichts‹ wird DWb 11, 274 schon im Mhd. nachgewiesen: ich bringe iu den tiuvel! (Nibel. 1682, 1); Du hast den tievel getan (1930, 4). Tüfels bräter (NS 81, 55) wird von einem nichtsnutzigen Menschen gesagt. Teufelsbraten bedeutet einen recht schlechten, bösen Menschen (DWb 11, 281).

*

 << Kapitel 258  Kapitel 260 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.