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Luthers Sprichwörtersammlung

Martin Luther: Luthers Sprichwörtersammlung - Kapitel 234
Quellenangabe
typetratate
authorMartin Luther
titleLuthers Sprichwörtersammlung
publisher Weimar Hermann Böhlaus Nachfolger
year1900
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140607
projectidfa9dc5ac
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233. Es ist nicht rat. Es ist vnrat

DWb 8, 168 giebt unter Rat 26 die hierher passende Bedeutung: Nutzen, Gewinn, im Gegensatz zu Unrat, Schaden. Vgl. Wa III 1467 Rath 11 Aus grossem Rath wird oft grosser Unrath.

So bei Luther De W III 329 Darum spricht die Weisheit Sprichw. 8,14 Mein ist das Rathen und Gerathen. Viel haben guten Rath, aber das Gerathen folgt nicht, sondern wird ein grosser Unrath aus grossem Rath, wie das viel Exempel und Historien beweisen. EA 39, 282 Einsmals hat ihn [Kurfürst Friedrich den Weisen] Doctor Henning Göde lernen wollen haushalten und gesagt: Gnädigster Herr, warumb lassen E K F G mit grünem Holz Feuer halten und nicht mit dürrem? Es ist ja Unrath. Lieber Doctor, sprach er, Was in eurem Hause Rath ist, das ist in meinem Hause Unrath. Dieselbe Geschichte wird erzählt Seidemann, Lauterbachs Tgb. 38. Vgl. auch EA 65, 111 Was soll doch solcher Unrath? oder was soll doch solcher Schade? Das war Judas Meinung, denn er gedacht, bessern Rath damit zu schaffen. 50, 287 Denn wenn es so weit mit einem Menschen kömmt, so ist da kein Rath mehr. DeW III 76 Sollte man denn Spott umb Geld käufen und Verachtung? Wäre nicht Rath, es ist sonst gnug.

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