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Luthers Sprichwörtersammlung

Martin Luther: Luthers Sprichwörtersammlung - Kapitel 219
Quellenangabe
typetratate
authorMartin Luther
titleLuthers Sprichwörtersammlung
publisher Weimar Hermann Böhlaus Nachfolger
year1900
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140607
projectidfa9dc5ac
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217. Kan nicht ein hund aus dem ofen locken

DWb 4 2,1912: Der Hund sucht seinen Platz in der Fußhöhlung des warmen Ofens, von wo ihn fortzubringen es der Lockmittel bedarf; daher sprw. für einen, der nicht einmal gewöhnliches versteht: Er kann nicht einen Hund aus dem Ofen locken. Wa II 881 Hund 1399; 1451; 1558; 1571; 1592 Er kann keinen Hund aus dem Ofen locken: »Er weiß sich in keiner Verlegenheit Rath und versteht seine Kenntnisse nicht anzuwenden«. Oder: »Er ist so mittellos, daß ihm ein Stück Brot sogar fehlt, einen Hund damit zu locken.«

Bei Luther EA 39, 309 Widerumb ists auch zumal ein schändlich Ding, so in der Welt zu Hofe auch gehet, dasz gar oft mancher feiner Mann treulich und wohl dient und doch jämmerlich verlassen oder auch wohl verstossen wird, und ein andrer Schalk an seine Statt kommt, der danach alles nimmt, was jener verdient hat, so derselb doch nicht künnte einen Hund aus dem Ofen locken. 45, 56 Es sind auch etzliche Klugling itzt, welchen alles beides miszfället, und wenn sie im Predigtamt wären, so konnten sie doch nicht einen Hund aus dem Ofen locken. – Hierzu vgl. 39, 352 hinder dem Ofen sitzen wie ein faulfressiger schläferiger Rüde. – Dem Sinne nach nahe verwandt mit Nr. 216.

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