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Luthers Sprichwörtersammlung

Martin Luther: Luthers Sprichwörtersammlung - Kapitel 20
Quellenangabe
typetratate
authorMartin Luther
titleLuthers Sprichwörtersammlung
publisher Weimar Hermann Böhlaus Nachfolger
year1900
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140607
projectidfa9dc5ac
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17. Er Reyt

Sinnverwandt mit der folgenden Ra. – Schmeller, BW II 179 reiten 5 = in Zorn gerathen oder sein (holl. rijden. vgl. hchd. reiten – brünstig sein; niederd. im Ried sein = betrunken sein). – DWb 8, 777 reiten 4 = coire, bespringen; führt sonst ein Beispiel übertragener Bedeutung nicht an. – Agricola 449 Wer all zu gäch ist zu vnzeiten, derselbig soll eitel esel reitten. Die leychtlich zurnen, die reytten auch, aber nit fern. – Egenolf 67 a Er ist bald im harnisch .. Der leicht seudt vnnd zu bewegen ist in zorn .. Er ist gar ausz der nusz. Er reitet. Ausz dem sattel gehebt. – Wa III 1651 Reiten 57 nach Franck II 74 a Er reit einn bösen esel. Vielleicht ist verwandt 62 Er reitet ein tolles Pferd.

War bei Luther nicht nachzuweisen. – Für die übertragene Bedeutung vgl. EA 28,162 hübsche Hengst und feine Freulin reiten.

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