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Luthers Sprichwörtersammlung

Martin Luther: Luthers Sprichwörtersammlung - Kapitel 154
Quellenangabe
typetratate
authorMartin Luther
titleLuthers Sprichwörtersammlung
publisher Weimar Hermann Böhlaus Nachfolger
year1900
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140607
projectidfa9dc5ac
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152. Er hat sich verbrant

Wa IV 1532 Verbrennen 9. Die Ra entspricht in der Bedeutung dem lateinischen Expertus metuit (Otto S. 127). Vgl. DWb 12, 171 mit 4 Nachweisen aus Luther. EA [2] 18, 266 [der Teufel] hat sich an Christo verbrannt, das er nicht mehr wider ihn vermag. [2]18, 268 zeiget den Herrn Christum, den er gecreutzigt, aber an ihm angelaufen und sich verbrannt hat, dasz er ihm seinen Kopf zutritt. DeW V l77 Sagt den guten Freunden von meinetwegen (der ichs gut meine), dasz sie sich nicht verbrennen in der Sachen mit der Pfarrherrin von Nida und lassen den Rath und die grossen Leute die solchs treiben wohl anlaufen. EA 26, 112 Da haben sie sich einmal gebrannt, sie kommen nicht wieder. 51, 166 dachten, ich hab ihr so viel gefressen, ich will diesen auch fressen, da liefen sie an und verbrannten sich. 65, 25 Lasst den Brei wohl kochen, Gott wirds geben, wer ihn soll anrichten und wer das Maul dran verbrennen musz. 65, 60 Wer nicht will, so viel Mal verbrannt, witzig werden, der fahre immer zum Teufel hin.

Eine Erklärung für den Ursprung der Ra (doch nicht die einzige) giebt Luther EA 48, 260 bis sie das Loch getroffen und zur Thür sich hinaustrollen, wie ein Hund sich aus der Kuchen trollet, wenn er das Maul verbrannt hat.

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