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Luthers Sprichwörtersammlung

Martin Luther: Luthers Sprichwörtersammlung - Kapitel 120
Quellenangabe
typetratate
authorMartin Luther
titleLuthers Sprichwörtersammlung
publisher Weimar Hermann Böhlaus Nachfolger
year1900
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140607
projectidfa9dc5ac
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117. Bauer den schwantz auff binden

Wa II 807 Huhn 237 Du wilt den hüneren den schwantz auffbinden; vgl. 129 Man darff den Hünern den Schwantz nicht auffbinden, denn sie richten jhn selbst wol auff. V 1473 Junge (Knabe) 97 Jong, binn' de Höhner 'n Schwanz up, dat se beter J'r leg'n köänen. – NB 41 (Vgl. 5, 120)

Den hienern die schwentz uff binden.

Wann man schon kein narren findt
      der den hünern die schwentz uffbindt,
So ist es in doch all natürlich
      das sy den schwantz thůnd übersich.

Dietz I 123 führt aus Luther an: Darumb dencken sie vollend leuse jnn den peltz zu setzen und den hünern den sdwantz auff zu binden ( Ein Brief an die zu Frankfort. 1533 Ej b = EA 26, 312). Häufiger finde ich bei Luther die verwandte Ra EA 22, 335 Solcher Scherz, als wenn man Jemands zur Schalkheit Läuse in Pelz oder Fliegen in die Stuben setzt. 24, 336 Wanzken und Läuse in ihren Pelz setzen. DeW V 621 Man darf nicht Läuse in den Pelz setzen, noch den Kindern erlauben oder sie lehren ungehorsam sein, sie thun es obnedas mehr, denn es Gott und uns lieb ist. Vgl. auch EA 45, 235 Wasser in den Brunn tragen.

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