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Luthers Sprichwörtersammlung

Martin Luther: Luthers Sprichwörtersammlung - Kapitel 118
Quellenangabe
typetratate
authorMartin Luther
titleLuthers Sprichwörtersammlung
publisher Weimar Hermann Böhlaus Nachfolger
year1900
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140607
projectidfa9dc5ac
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115 An hymel halten

Wa II 654 Himmel 185; vgl. 32 Der Himmel ist hoch, man kann sich nicht dran halten. DWb 4 2, 1336 wer mac sich an den himel haben [= halten] (Ring 5 a, 13)? Mit dieser Ra entschuldigt man eine laxe Moral, z. B. Waldis, verl. Sohn 486

Mannich gudt geselle dorch de lande ferth:
Wann ohm de suke bosteydt szo bolde,
Kan be sick nicht amm hemmel holdenn.

Claus Groth, Ouickborn, Volksausg. S. 39, 3 »Hol di an Tun« weer sin Wort, »de Himmel is doch nich to recken [ erreichen]!«

So auch bei Luther EA 51, 30 dasz man den Ehestand will verachten und davon reizen zur Keuschheit, dasz er voll Jammers und Unlust ist, das hilft und gilt nicht und ist närrricht und böslich gethan. Denn damit liegt immer die Not im Wege und spricht: Es kann nicht sein, es will nicht sein, man kann sich an den Himmel nicht halten.

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