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Liebe, Diplomatie und Holzhäuser

Elisabeth von Heyking: Liebe, Diplomatie und Holzhäuser - Kapitel 12
Quellenangabe
typefiction
authorElisabeth von Heyking
titleLiebe, Diplomatie und Holzhäuser
publisherJ. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger
printrun7.-11. Auflage
year1920
firstpub1919
translator
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080501
projectid727b40b3
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Am übernächsten Tag kehrte Herr von Linteloe zurück. Er ward gleich durch die Nachricht von dem den Pferden zugestoßenen Unfall so sehr in Anspruch genommen, und seine, nach solchen Reisen stets gedrückte Stimmung verschlechterte sich dadurch derart, daß er sich weniger denn je darüber Gedanken machte, wie seine Frau die Zeit seiner Abwesenheit verbracht haben mochte.

Gleich in der ersten Zorneswallung entließ er den einheimischen Kutscher Tschedomil Petrowitsch. Defand tröstliche Aufnahme in den Armen Maritza Georgewitschs, einer ihm wohlgesonnenen hochbusigen Näherin, und überließ ihr vorläufig die Sorge für sein materielles Dasein. Als Dank für die von ihr auf jedem Gebiet geübte Gastlichkeit erzählte er ihr, während er, auf eine neue Stelle wartend, herumlungerte, was er so im Laufe der Zeiten in den Häusern der Fremden mitangesehen. Am schlechtesten erging es bei diesen Darstellungen naturgemäß demjenigen Hause, aus dem er eben so plötzlich entlassen worden war. Die zärtliche Näherin erhielt genauen Aufschluß über die häufigen geheimnisvollen Reisen Linteloes, deren Ziel und Zweck dem Dienstpersonal ja längst keine ungelösten Rätsel mehr waren.

»Die arme Frau,« sagte Maritza Georgewitsch mitleidig, indem sie eine Nadel einfädelte und an einem Gebilde aus weißem Tarlatan eifrig weiter nähte. »Aber es ist ja freilich nur ein kümmerliches Figürchen.« Und sie empfand wohlig die eigenen molligen Rundungen, das breite Gesicht unter dem weitausladenden, kunstvoll toupierten Haaraufbau.

»So wie sie ist, findet sie aber doch auch jemand, dem sie gefällt,« entgegnete Tschedomil und setzte mit gehässiger Befriedigung hinzu: »Na, es geschieht dem Mann ganz recht.«

Maritza Georgewitsch richtete die hochbusige Gestalt aus den weißen Tarlatanwogen empor und horchte gespannt auf. Sie wies darauf hin, daß, wo sie beide so manches teilten, ihr die nähere Kenntnis des Angedeuteten eigentlich nicht vorenthalten werden dürfe. Und Tschedomil erzählte denn auch, ohne weitere Nötigung, von Axels sich häufenden Besuchen und den gemeinsamen Spazierritten.

»Ach,« sagte Maritza, indem sie etwas enttäuscht hinter dem sich blähenden Tarlatan wieder untertauchte, »das ist bei all den fremden Damen doch so üblich.«

»Ja,« erwiderte Tschedomil mit schlauem Augenzwinkern, »aber es ist nicht dabei geblieben.« Und er berichtete mit sichtlichem Behagen, daß die am Morgen nach dem Wagenunglück vom Urlaub zurückgekehrte Kammerjungfer festgestellt habe, daß Frau von Linteloe die Nacht keinesfalls zu Hause verbracht habe. »Das Seltsamste aber ist, daß seitdem die Schuhe fehlen, mit denen doch Frau von Linteloe tags zuvor zum Ausflug gegangen war.«

Nun ließ Maritza die Arbeit aus der Hand gleiten. Ihre Augen starrten verblüfft aus dem breiten Gesicht, und sie wiederholte verständnislos: »Die Schuhe fehlen?« – Sie mochte zwar von Liebhabern gehört haben, die, außer der Gunst ihrer Erkorenen, auch manches Stück aus deren Besitz zu schätzen wußten und gelegentlich mitnahmen, – aber Schuhe? Was konnte Graf Kronar damit anfangen? Da hätte er doch Verwertbareres wählen können! –

Noch ganz verwirrt von diesem seltsamen Einblick in die Liebesgewohnheiten der internationalen diplomatischen Gesellschaft, begab sich Maritza Georgewitsch gleich darauf in das Haus des Ministers Lazarewitsch; denn das weiße Tarlatangebilde, an dem sie, Tschedomils Worten lauschend, so eifrig genäht hatte, war bestimmt, von der Ministerstochter Zelena beim Hofball an des Despoten Geburtstag getragen zu werden, und es sollte ein letztes Mal angeprobt und kritischen Blickes überprüft werden.

Maritza Georgewitsch wurde denn auch gleich von der Ministersgattin empfangen. Ihre Exzellenz Madame Lazarewitsch war eine große, zur Fülle neigende Dame, deren Gesicht meist blaurot glänzte. Wegen der Stellung ihres Mannes, die sie bisweilen mit den fremden Diplomaten zusammenbrachte, hatte sie etwas Französisch gelernt, und aus dem gleichen Grunde erachtete sie es für nötig, europäische Tracht zu tragen und der Pariser Mode, so weit sie ihr bekannt wurde, mit Maritzas Hilfe zu folgen. Aber sie pflegte oft und ohne ersichtlichen Grund zu seufzen, als drückten sie diejenigen Vorkehrungen, die westlicher Geist zur Eindämmung der Fleischesfülle ersonnen hat. Sie sehnte sich offenbar zurück nach den, in dieser Hinsicht wenigstens, so viel größere Freiheit gewährenden Sitten des Orients.

Das Tarlatankleid ward dem ebenfalls schon stattlichen Umfang versprechenden jungen Fräulein Jelena Lazarewitsch anprobiert und noch mit einigen fröhlichen grünen Bändern und künstlichen Rosenbuketts geziert, woraus die in Farbenfreudigkeit mit ihrer Näherin ganz übereinstimmenden Damen das Werk für vollendet erklärten. Dann lud Madame Lazarewitsch Maritza leutselig ein, sich zu ihr auf das mit grellen einheimischen Teppichen belegte Sofa zu setzen, und ließ die landesübliche klebrige Rosenkonfitüre auftragen wie auch eine bei der augenblicklichen Temperatur und ihren eigenen apoplektischen Zuständen wohltuende geeiste Limonade vom nächsten Straßenverkäufer holen. Man löffelte und trank und besprach das bevorstehende Geburtsfest des Despoten. Madame Lazarewitsch erkundigte sich, ob Maritza vielleicht schon gehört habe, was diese oder jene Dame beim Hofball tragen werde. Aber darüber war Maritza wenig bekannt, und sie empfand es peinlich, für die ihr erwiesene Gastlichkeit nicht auch ihrerseits etwas bieten zu können. Da kam ihr durch glückliche Eingebung das von Tschedomil Vernommene wieder in den Sinn. Wichtig und stolz, so Neues über Mitglieder der fremden Gesandtschaften zu wissen, wiederholte sie der gespannt aufhorchenden, immer blauroter werdenden Madame Lazarewitsch und der nicht weniger neugierigen Jelena die Geschichte von Frau von Linteloes zunehmender Intimität mit dem schönen Grafen Kronar und den unter verdächtigen Umständen verschwundenen Schuhen.

Kaum war Maritza gegangen, so begab sich Jelena Lazarewitsch eilends zu ihrer Freundin, der Tochter des gegenwärtigen Kriegsministers General Wukowitsch. Fräulein Ljubitza Wukowitsch, deren Vater früher einmal Gesandter in einer europäischen Hauptstadt gewesen war, brüstete sich gern mit diesem Aufenthalt vor den Freundinnen, die nie außer Landes gekommen. Ihrer eigenen Heimat und deren menschlichen Produkten gegenüber trug sie eine nachsichtig herablassende Beurteilung zur Schau, und sie hatte sich deshalb auch noch immer nicht entschließen können, die Bewerbung eines Bruders ihrer Freundin Jelena, des Hauptmanns Milosch Lazarewitsch vom Stabe ihres Vaters, zu erhören. Sie suchte statt dessen den Umgang mit den fremden Gesandtschaften, hoffend, unter den diplomatischen Jünglingen vielleicht einen begehrenswerteren Gatten zu finden, und kopierte in billigem Material die Pariser Toiletten Madame Pigeonniers. Der stattlichen Jelena war es eine Genugtuung, der überschlanken Ljubitza, die stets so überlegen tat, all das zu wiederholen, was sie soeben von der Näherin vernommen. Einige Eingaben eigener Phantasie fügten sich wie von selbst der Wiederholung ein, und sie schloß: »Nun siehst du es, Ljubitza, wie deine geliebten Ausländer eigentlich sind!«

Madame Lazarewitsch ihrerseits konnte die Heimkehr ihres Mannes aus dem Ministerium kaum erwarten. Unterdessen bereitete sie sich auf einen behaglichen Abend vor. Alltäglich focht sie mit sich selbst den Kampf aus, ob sie den beengenden Panzer westlicher Zivilisation schon vor dem Nachtmahl oder erst beim Schlafengehen ablegen solle. Heute entschied sie sich widerstandslos für das erstere. Nicht die halbe Freude wäre es gewesen, diese Neuigkeit unter solchen Hemmungen vortragen zu müssen. In voller Bewegungsfreiheit wollte sie sie ihrem Manne servieren, zusammen mit des Nachtmahls Eiern in würziger Knoblauchsoße und dem pikanten Paprikaspanferkel. So schlüpfte sie in eine weite Morgenjacke, unter der die befreiten Komprimiertheiten auseinanderfluteten. Erleichtert aufatmend wartete sie.

Der Minister aber kehrte spät heim. An diesem Nachmittag hatte sein allwöchentlicher Empfang der Diplomaten stattgefunden. In gewöhnlichen Zeiten pflegte er dieser Amtsfron mit müder Resignation entgegenzugehen. Es kamen da eben etliche Herren, denen es galt höflich zuzuhören. Da war einer, der ihm gern erzählte, daß sein Land in Europa zwar klein sei, in Afrika aber ein Riesenreich besitze, – was Lazarewitsch wegen der Entfernung gleichgültig ließ. Ein anderer, der vor ihm mit dem Bau eines Friedenspalastes in seiner Heimat prunkte, – was Lazarewitsch ein überflüssig Unternehmen dünkte: denn wozu eine Behausung bauen für etwas, das es auf Erden ja gar nicht gab? Langweilig waren all diese Dinge, ließen sich indessen mit Hilfe von Kaffee und Zigaretten ertragen. – Doch das hatte sich nun alles geändert. Und zwar wegen der verwünschten Holzhäuser! – – Mehr denn je waren die fremden Herrn heut gekommen. Der eine, mächtigste, der doch für gewöhnlich so süß zu flöten wußte, um ganz unverhohlen mit der Entziehung traditionellen wohlwollenden Schutzes zu drohen, falls auf dem Ausstellungsprojekt bestanden würde; seine drei Konkurrenten, um zu drängen; die übrigen, um sich zu informieren. Alle vier Bewerber hatten um die Wette ihre Landesprodukte gerühmt, ihre erstaunliche Billigkeit hervorgehoben, die sie beinah als Geschenke erscheinen ließ. – In der Pose der uneigennützig Gebenden aber liebte der Minister die Fremden am allerwenigsten. Ferne Erinnerungen aus dem Geschichtsunterricht wurden dabei in ihm wach. Er entsann sich eines hölzernen Pferdes des Altertums. Was konnte nicht alles, so gut wie hölzernen Pferden, hölzernen Häusern entsteigen! – Friedliche Durchdringung nannte man das Joch, das schon manchem Volk, in anfänglicher Gestalt scheinbarer Wohltaten, aufgelegt wurde! – –

Durch seine glückliche Gabe besänftigender Rede war es dem Minister schließlich aber doch gelungen, die erregten, erfolgsüchtigen Herrn noch einmal zu beschwichtigen. Sogar Mirojedsky. Den einzigen ja, der gefährlich werden konnte. Auf dem Heimweg überlegte Lazarewitsch, was nun weiter zu tun sei. Die Omladina hatte die Holzhäuservorlage zum Glück ja noch gar nicht beraten. Diese Beratung und die voraussichtliche Bewilligung der Kredite mußten vorläufig verhindert werden. Das war das Dringendste. Dazu galt es Lazarewitschs persönliche Freunde unter den Volksvertretern zu bewegen, die anderen, augenblicklich zur Debatte stehenden Fragen derart hinauszuziehen, daß es gar nicht zu einer Besprechung der Holzhäuservorlage mehr kam, ehe die Session vertagt wurde und die Abgeordneten in die Sommerferien gingen. Damit war der Vorwand gegeben, die ganze Angelegenheit der augenblicklichen heftigen Betreibung zu entziehen. Und Zeitgewinnung, Aufschub der Entscheidung war hier, wie so oft, einzige Weisheit. – – Lazarewitsch atmete erleichtert auf, diesen Ausweg gefunden zu haben. Aber er dachte dabei, wieviel Ungemach des Herrschers jugendliche Beglückungssucht doch heraufbeschworen hatte. Ganz unnötigerweise. Die Arbeiter der Staatsdomänen hätten ja, wie bisher, auch ohne Holzhäuser ganz glücklich weiter gelebt. Dieser importierte Fürst war eben im Geist der in seinem Geburtsland grassierenden sozialen Gesetzgebung befangen! – Einer gewissen Teilnahme für solche Regungen konnte sich der Minister allerdings nicht erwehren. Warmherziger Weltverbesserungsdrang war eine Art Herrscherbetätigung, deren er sich von den früheren einheimischen Dynasten nie zu versehen gehabt hatte! Etwas Sympathisches lag darin. Aber etwas Fremdes. Und das Fremde verdroß Lazarewitsch. Er empfand die Distanz zwischen Urosch dem Fünfundzwanzigsten und allem Landesüblichen. – Lazarewitsch hatte den Fürsten persönlich eigentlich gern – es lag sogar ein kleiner Zug unglücklicher Liebe in diesem Gefühl. Und er würde sich, so lang es irgend ging, mit seiner Verantwortung schützend vor ihn stellen. Aber wenn er ihm doch nur einmal wirklich beikommen könnte! –

Als ihm dann bei des Nachtmahls Eiern in würziger Knoblauchsoße und bei pikantem Paprikaspanferkel, die Gattin erzählte, was sie von Maritza vernommen, sagte er sich denn auch: Vielleicht würde es noch einmal ganz nützlich sein, gegenüber der halb unbewußten Überheblichkeit des Fürsten und seiner Neigung zum Fremden, ihm vorhalten zu können, wie es in den beiden, ihm nächststehenden Gesandtschaften zuging! – Lazarewitsch schmunzelte. Wer zu fern gehalten wurde, um lieben zu dürfen, vermochte vielleicht eines Tages doch wenigstens zu kränken!


Während so das Gerücht, einer kleinen Quelle entspringend, in vielerlei Kanäle zu sickern begann, lebte Liane achtlos dahin. Blind und taub für alles, was nicht der Eine war. Traten ihr andere Menschen überhaupt ins Bewußtsein, so empfand sie den Wunsch, ihnen irgendwie wohlzutun, sie zu beschenken, denn sie alle taten ihr leid, dünkten sie arm im Vergleich zum eigenen unermeßlichen Glücksreichtum. Alles auf Erden war ihr ja durch ihre Liebe gegeben: Die Sonne schien nur, um ihrer Seligkeit zu leuchten, und der ganze Sommer war nicht wie andere Sommer – es war ihr Sommer. – Nichts besaß mehr die Macht, sie aus ihrer Verzückung zu reihen. Des Alltags kleine Verdrießlichkeiten merkte sie gar nicht, war wie jemand, dem die Höhe der täglichen Rechnungen gleichgültig sein kann, weil er weiß, daß er über einen geheimen, nie endenden Schatz gebietet. – Und all solche Äußerlichkeiten waren ja auch gar nicht das wahre Leben. Das wahre Leben war die wundersame Steigerung aller Fähigkeiten, die sie staunend in sich fühlte und die alle ihn beglücken sollten. Denn wenn sie jedem Menschen gern ein paar Blumen in sein Lebensgärtchen gepflanzt hätte, so wollte sie ihn, den sie liebte, mit Blüten überschütten. Wäre sie eine schaffende Natur gewesen, so hätte sie jetzt, ihm zu Ehren und durch ihn inspiriert, Bücher geschrieben, Bilder gemalt oder die Melodien festgehalten, die sie im eigenen Innern klingen hörte. Und manchmal war ihr, als könne sie das alles, als sei jede frühere Hemmung des Allein- und Ungeliebtseins von ihr genommen. Ein alle Schranken verwischender Wahn war ja über sie gekommen, eine erdentrückte Gehobenheit, der alles möglich dünkte.

Wenn Liane sich so ganz in ihren Traum eingesponnen hatte, konnte es geschehen, daß sie ihre wirklichen Lebensumstände vollständig vergaß, kaum noch wußte, wer sie eigentlich war. Und sie mußte sich oft gewaltsam zusammennehmen, um an Axel nicht Blicke oder Worte zu richten, die jedem kund täten, wie sehr sie ihn liebte. Das war die einzige Beschränkung der Vollkommenheit dieser Tage.

Unter solchen Umständen war es kaum verwunderlich, daß die anderen aufmerksam zu werden begannen. Die meisten beobachteten gutmütig belustigt, manche, für die des Lebens Lenzesfreuden weit zurücklagen, mit leiser Wehmut, andere, die gleiche Wege wandelten, mit einer gewissen Genugtuung. Niemand aber entrüstete sich sonderlich, denn die Sympathien aller waren seit Jahren ganz auf Lianens Seite. Auch war jeder Einzelne schon zu sehr mit den eigenen Sommerurlaubsplänen beschäftigt, um sich noch viel um anderes kümmern zu mögen. Gleich nach des Despoten Geburtsfest würde ja der allgemeine Aufbruch beginnen.

Nur Mrs. Pemberton empfand eine gewisse ärgerliche Enttäuschung. Sie besaß in hohem Maß die in ihrem republikanischen Heimatlande so verbreitete Vorliebe für Adelstitel und hätte es gar zu gern gesehen, wenn sich noch vor dem Urlaub zur schönen Nichte ein gräflicher Neffe gesellt hätte. Die Nichte selbst schien weder enttäuscht noch ärgerlich. Höchstens erstaunt. Es war das erstemal, daß es ihr geschah, zwei Männern zu begegnen, die ihr gleich gut gefielen und gleich unerreichbar blieben. Aber Sorgen, die die Augen trüben und den Teint welken, war das nicht wert. – Es gab ja viele Männer auf Erden, und sie trug viele Pfeile im Köcher. –

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