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Wilhelm Meyer-Förster: Lena S. - Kapitel 12
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typefiction
authorWilhelm Meyer-Förster
titleLena S.
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
printrunErstes Tausend
year1903
correctorWolfgang Klum
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
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Zwölftes Kapitel

Man hatte Frau v. Pauly zu der Hochzeit eingeladen, selbstverständlich. Sie ließ das Kleid aus lila Seide, das sie seit Jahrzehnten besaß, eigens dieser Hochzeit wegen ändern, – und als dann alles fertig gestellt und weiße Handschuhe und der ganze Tand angeschafft war, dessen man bei solchen Festen als Dame bedarf, – ließ sie in letzter Stunde den Plan fallen.

Angeblich Schwerins wegen. Um ihn nicht allein zu lassen.

In Wahrheit aber wohl nur, weil in den schlaflosen Nächten der Gedanke sich immer klarer in ihr festgesetzt hatte, daß alle Aenderungen und der neue Besatz dem lila Kleid keine Lebensfähigkeit mehr zu verleihen im stande gewesen waren.

Sie zog es an und zeigte es Schwerin, – sie zog es noch zu zwei andern Malen an und zeigte es wiederum dem Major, – Schwerin hatte indessen neuerdings eine sonderbare Art angenommen, zu allem zu nicken und bei den ernstesten Fragen einzuschlafen, – auf sein Ja oder Nein konnte man mithin bei solcher Angelegenheit keinen Wert legen.

Aber erst als sie in dem Kirchenstuhle saß und der lange Zug glänzender Toiletten an ihr vorbei defilierte, kam es ihr zum Bewußtsein, welcher Gefahr sie durch die Verzichtleistung entgangen war! Unmöglich, sich vorzustellen, welche Disharmonie der lila Fleck in das leuchtende Bild gebracht hätte, das sich wie ein Frühlingskranz von Licht und Blüten rings um den Altar wand!

Ein Angstschweiß brach ihr aus allen Poren, und obwohl sie in diesem Kirchenstuhl sicher saß wie in Abrahams Schoß und keine Macht der Welt sie und das lila Kleid in den Kreis da vorn hinauszerren durfte, so flößte doch der bloße Gedanke, etwas Unfaßliches gewollt zu haben, ihr solchen Schrecken ein, daß sie eine Zeitlang ganz bewegungslos saß und nichts von den Vorgängen merkte. – –«

Alle Kirchenstühle, alle Sitze, alle Emporen der Matthäikirche füllten sich mit Zuschauern, – diese Hochzeit war das Ereignis der Saison, – und während die Orgel schon leise präludierte, hörte man draußen immer noch Wagen auf Wagen rollend vorfahren.

Ein Kirchendiener lief eilig durch die mittelste Reihe und kam gleich darauf zurück mit einem vergessenen Bouquet, – man sah vor dem Altar Uniformen, Lorbeerbäume, Orangenbäume, Orden, Seide, Blumen, Herren im Frack – man hätte, um alles sehen zu können, seine Augen verdoppeln müssen und würde vielleicht selbst dann keinen alles erschöpfenden Eindruck gewonnen haben.

Allmählich vergaß Frau v. Pauly ihr Kleid und das, was dieses Kleid hätte herbeiführen können, – ihr Kopf ging hin und her, bald rechts, bald links, sie konnte nicht folgen, es gab soviel zu sehen, man wurde verwirrt und verlor jeden klaren Ueberblick.

Dann ganz plötzlich sah sie Lena!

Sie hatte, nach der Haupttür gewendet, den wichtigsten Moment: das Hereintreten des Brautpaares, verpaßt!

War das Lena –?

Ja selbstverständlich, – wer sonst –?

Sie sah ganz anders aus als je zuvor! So groß und schlank und gerade aufgerichtet – – –«

»– Sie ist es wirklich –,« sagte Frau v. Pauly vor sich hin, – »wirklich.«

Die Orgel ließ brausend ihre Stimmen durch den weiten Raum erschallen – tausend Blicke richteten sich auf die einzige Gestalt in weißer Seide, die jetzt auf dem roten Sammet niederkniete.

Da begann die kleine Frau v. Pauly zu schluchzen. Sie wußte selbst nicht weshalb.

Es war kein rechter Anlaß zum Weinen, und alles in allem genommen hatte sie Lena und was Lena anging eigentlich immer fremd gegenüber gestanden, – – aber sie mußte weinen, sie konnte nicht anders. Ihr war so feierlich und so weh, sie dachte an vieles und an nichts. Diese Orgeltöne bei Hochzeiten hatten zeit ihres Lebens für sie etwas Erschütterndes gehabt.

Irgend jemand dicht neben ihr begann gleichfalls zu schluchzen, und als sie mit dem Taschentuch vor dem Mund sich umschaute, sah sie, daß dieser jemand ihre Nachbarin war, eine ältere Dame ganz in Schwarz, die ihr zunickte und ihr schweigend die Hand drückte.

»Eine schöne Braut,« flüsterte die Dame, und Frau v. Pauly bestätigte es: »Sehr!«

»Eine sehr junge Braut.«

»Sehr.«

Es erwies sich, daß die Dame in Schwarz im stande war, alle Glieder dieser glänzenden Gesellschaft, die sich dicht vor ihnen um den Altar gruppierte, einzeln mit Namen zu bezeichnen, und da sie eine solche Fülle von Wissen nicht ungenutzt schlummern lassen konnte, beugte sie sich während der Rede des Pastors zu ihrer Nachbarin und flüsterte ihr die Namen ins Ohr.

»Da rechts die Kleine in Blau, das ist die Gräfin Bernstorff, – dann neben ihr der Oberst v. Massow.«

»Der Lange –?«

»Nein doch! Der rechts! Der, ganz an der Ecke.«

»Der mit den Orden –?«

»Orden – na ja – Orden haben alle – aber Sie meinen den richtigen.«

Eine dramatische Wendung nahm das Flüstergespräch erst in dem Augenblick, als nach der Aufzählung Frau v. Pauly tiefaufatmend sagte:

»O Gott sei Dank, daß ich nicht zu dieser Hochzeit gegangen bin!«

»Wieso nicht gegangen?« fragte die andre. »Sie sind doch da, meine Liebe.«

»Ich meine zu der Hochzeit selbst, ich meine da vorn hin, unter die andern. Ich meine zu der Hochzeit selbst.«

Einen Augenblick hatte die Dame in Schwarz das schreckhafte Empfinden, neben jemand zu sitzen, dessen Geisteskräfte nicht ganz intakt sind, dann sagte sie gütig belehrend:

»Da hätten Sie eingeladen sein müssen, meine Liebe, nicht wahr? Das ist klar, Sie hätten eingeladen sein müssen.«

»Das war ich auch,« sagte Frau v. Pauly.

Sie öffnete ihr Gesangbuch und zeigte der andern die schwere, goldgeränderte Karte mit der Einladung.

Die Dame starrte sie an, – sie machte den Mund auf, um etwas zu sagen, – sie blickte wieder auf die Karte – und dann – aber das Wort erstarb ihr im Munde, weil voll und brausend in diesem Augenblicke die Orgel neu einsetzte.

Man reckte die Köpfe. Einige in den Bänken standen auf – andre – schließlich alle – –«

Denn das Brautpaar hatte sich erhoben, und die Gräfin Szatek begann am Arme ihres Gemahls den Rundgang.

Man schüttelte ihr die Hand, man drängte sich um sie, – sie kam dicht an dem Kirchenstuhl der beiden Damen vorbei, den Kopf leicht in den Nacken gelegt, das Gesicht etwas blaß, aber die großen Augen ganz ruhig und kühl.

Und so ging sie hinaus.

Um drei Uhr war die kirchliche Zeremonie beendet gewesen, aber erst kurz vor fünf Uhr kam Frau v. Pauly nach Hause. Die Dame in Schwarz hatte sie um keinen Preis eher losgelassen.

Nun saß sie und erstattete Schwerin Bericht.

Auf die Rückseite der Einladungskarte hatte ihre neue Freundin alle Namen aufgeschrieben, deren Träger bei der Hochzeit anwesend gewesen waren. So konnte sie mühelos dem Major die Gäste vorzählen.

Schwerin saß und hörte zu. Er hatte auch heute warten müssen, stundenlang, wie er jetzt oft warten mußte, aber in seinem Gesicht lag nichts mehr von dem alten cholerischen Aerger. Es war, als ob dieses Gesicht in den letzten Monaten kleiner geworden war. Der Schnurrbart schimmerte fast weiß, und das Monocle lag auf dem im Sessel zurückgelehnten Gesichte zwischen vielen Falten eingebettet wie ein kaltes, weißes Glas, das höhnisch alle Wechsel überdauert hat.

Frau v. Pauly hatte den natürlichen Wunsch, daß er wenigstens einige Fragen stellen möchte: nach Lena, nach dem Pastor, nach der Rede, nach den Gästen, – aber Schwerin fragte nicht. Wenn sie aufhörte zu erzählen, so entstand eine Pause, die nicht eher zu Ende ging, bis sie selbst das Wort von neuem ergriff. Nur einmal sagte er: »Ja, ja, das ist nun so.«

Und eine Zeit nachher klingelte er: »Clemens soll kommen.«

Er war seit Monaten aus seinem großen Sessel nicht mehr aufgestanden, außer abends, um sich ins Bett schaffen zu lassen, – nun gab er zu verstehen, daß man ihn in die Höhe richten sollte. Sie taten es verwundert. Und ohne daß einer von den dreien etwas sprach, ließ er sich in die Zimmer nebenan führen, – in Lenas Zimmer.

Er ging in das eine und darauf in das andre und stand in der Mitte und ließ seinen Blick über die Gegenstände gehen: das Bett, den kleinen Schreibtisch. Dann, beim Hinausgehen, schloß er, ohne ein Wort zu sprechen, den Schlüssel an der Tür und schob ihn in die Tasche.

Seine Begleiterin brach in Tränen aus, – er musterte sie erstaunt, als ob er nicht begriffe, weshalb, – aber dann nickte er:

»Ja, ja, – es ist wahr.«

– Er saß wieder in seinem Sessel, die Augen geschlossen, – bis er sich unerwartet einen Ruck gab: »Wir müssen über das alles sprechen. Es gibt nun niemand mehr, für den ich zu sorgen habe. Wenn ich abgerufen werde, dann soll das alles hier und das übrige Ihnen gehören.«

Sie fuhr auf: »O Gott, Herr Major!«

– Und sie wollte noch mehr sagen, alles das, was man in einer solchen Ueberraschung und Rührung hervorzubringen pflegt, – aber mit einem Rest seiner alten Heftigkeit winkte er ab: »Ich will das nicht, lassen Sie das, entweder – oder!«

Er nahm aus der Tasche einen Bund Schlüssel – »schließen Sie, bitte, auf, da die Schatulle, geben Sie her.«

Er kramte eine Weile in dem eisernen Kasten, nahm Schriftstücke heraus und legte sie wieder hinein, – alles etwas stumpf, ohne rechte Ueberlegung – und so mitten im Kramen und Suchen fielen ihm die Augen zu.

Aengstlich, erwartungsvoll hatte Frau v. Pauly seine Bewegungen verfolgt, nun berührte sie leise seinen Arm: »Herr Major –?«

Er öffnete die Augen und zwinkerte unsicher: »Ja, ja, was denn?«

Dann erinnerte er sich und beugte sich wieder über die Schatulle und kramte weiter.

Er nahm seine Brille; als er aber eine Zeitlang die Aufschriften auf den einzelnen Schriftstücken studiert hatte, legte er die Brille wieder beiseite, ganz gedankenabwesend.

Ein langes gelbes Couvert mit Siegeln hatte er in der Hand behalten, nun brachte er es dicht vor die Augen und versuchte zu lesen. »Was steht da drauf?« fragte er.

Sie beugte sich über seine Schulter und las: »Mein Testament.«

»Ja, ja, mein Testament. Das war es, was ich suchte. Wir können es nun zerreißen, nicht wahr? Die Frau Gräfin Szatek hat solche Bagatellen nicht nötig.«

Und langsam riß er mit der zitternden rechten Hand die Papiere der Länge nach auseinander.

Sie sagte nichts. Sie war erregt, wie es jedem in ihrer Lage ergangen wäre, aber sie war nie eine Frau gewesen, die mit Geld umzugehen verstanden oder den Besitz höher als notwendig geschätzt hatte. Der alte Schwerin würde eines Tages sterben und sie seine Erbin sein, aber dieser Gedanke hatte für sie nur etwas Trauriges.

Er nahm wieder seine Brille und suchte wieder unter den Papieren, aber alles ohne rechtes Nachdenken, wie ein Kind, das in seinem Spielzeugkasten kramt.

Ein Bild fiel ihm in die Hand, Lenas Bild, das sie darstellte, als sie noch ein kleines Mädchen war. Langsam zerriß er das Bild, – dann, verwirrt, hielt er die beiden Teile aneinander. Das gab wieder das ganze Bild, aber ein langer häßlicher Riß ging hindurch.

Er sah sich um, als suchte er jemand, und als er Frau v. Pauly fand, die noch immer hinter seinem Sessel stand, nickte er und deutete auf das Bild:

»Sie war doch das liebste kleine Mädchen.«

*

Es war Abend. Schwerin saß immer noch in seinem Sessel.

Die Schatulle war wieder zugeschlossen und fortgestellt, Clemens hatte die Lampe neben ihm auf den Tisch gerückt und dem Major die Abendzeitung in die Hand gegeben.

Die Tür wurde zögernd geöffnet, und Frau von Pauly schaute herein: »Herr George ist da.«

»Wer?«

George trat ins Zimmer. Er ging zu Schwerin und gab ihm die Hand. Er nahm einen Stuhl und setzte sich neben ihn.

»Ja, ja,« sagte der Major, »ganz recht, ganz richtig.«

Und mechanisch, wie er das immer getan hatte, holte er eine seiner Kisten vom Boden: »Nimm eine Zigarre, mein Junge. Da stehen Streichhölzer. Gib mir auch eine. Schneid sie ab.«

Es fiel ihm ein, daß er George lange nicht mehr gesehen hatte, aber er wußte nicht recht, wann zum letztenmal. Bis er sich erinnerte, daß es damals gewesen war auf dem Bahnhof, als George mit Lena abreiste nach – wie hieß doch der Ort – Oldeslo, – richtig.

»Bist du schon lange hier, mein Junge? Ich meine in Berlin? Du warst doch fort?«

George nickte.

»Wie lange bist du wieder hier?«

»Seit drei Monaten.«

»Wo –? Hier in Berlin –?«

»Ja.«

Eine Zeitlang sprachen sie nicht, und Schwerin sann über das alles nach. Er konnte sich das nicht recht zusammenreimen. Namentlich das, weshalb George nie bei ihm gewesen war. »Warum hast du dich nie sehen lassen, mein Junge?«

– Aber George antwortete nicht.

Wieder nach einer Weile, in der Schwerin sich von neuem bemüht hatte, in seine etwas unklaren Gedankenreihen Ordnung zu bringen, fragte er plötzlich: »Warst du in der Kirche, George?«

Und dann, als George nur nickte und wieder vor sich hinstarrte, bekam Schwerin seine widerspenstigen Gedanken endlich in Reih und Glied. Es dämmerte in ihm auf, daß er George trösten müsse, und weit ausholend, begann er ihm eine Geschichte zu erzählen von einer Liebe, die vor vierzig Jahren gespielt hatte und bei der es dem Leutnant Schwerin genau ebenso ergangen war wie heute dem armen George.

»Sie hat auch einen andern geheiratet, mein Junge, und ich bin doch 67 Jahre alt geworden. Oder bin ich schon älter? Ich weiß es selbst nicht mehr, aber es kommt ja auf eins heraus.«

Er bot George die Hand, und sie blickten sich an.

»Du wirst ein Glas Wein trinken wollen, mein Junge?«

»Nein. Danke.«

»Bleibst du in Berlin?«

»Nein.«

»Wann reist du ab?«

»Heute.«

»Nach Oldeslo.«

»Ja.«

»Hm. – Komm, schenk uns ein. Da das Glas.«

Er trank es auf einen Zug leer, dann schien das Denken in ihm aufzuwachen, lebhafter zu werden.

»Gib mir noch mal deine Hand. Ich will dir etwas sagen: Du wärst mit ihr nicht glücklich geworden. Glaub mir das. Zu einer Doktorsfrau in eurem Oldeslo ist Lena nicht geboren. Glaub mir das. Vielleicht geboren, ja, geboren sind wir alle zu allem Möglichen, – aber nicht erzogen! Das ist der Kasus, mein Junge, bedenke das! Sie war wie eine kleine Prinzeß, und wir haben damals immer gesagt, halb in Scherz: sie wird einen Prinzen heiraten.«

Neben ihm auf dem Tisch lag das zerrissene Bild. Er nahm es und legte es zusammen: »Sieh mal her.«

George stand neben ihn, er blickte auf das Bild, – da zum erstenmal verlor er seine Fassung. Er preßte die Hand vor das Gesicht und wandte sich ab. Er nahm seinen Hut, – dann, die Tränen niederkämpfend, trat er noch einmal zu Schwerin:

»Adieu.«

»Mein Junge,« sagte Schwerin und suchte vergebens aus seinem Sessel in die Höhe zu kommen, »Gott mit dir!«

Als George seine Hand frei machen wollte, beugte sich der Major noch einmal zur Seite, nahm eine große Kiste Zigarren vom Boden und schob sie ihm in den Arm:

»Da, nimm mit, für unterwegs.«

Und als George etwas erstaunt abwehrte, sagte Schwerin:

»Zum Andenken an mich, mein Junge. Rauch sie und denke, wenn du die letzte geraucht hast, nun ist der alte Schwerin auch verraucht, in die Luft verweht. Wie etwas, weißt du, an das sich niemand mehr erinnert. Vielleicht Lena ausgenommen. Und wenn sie an mich denkt, sag selbst, an was soll sie da groß denken? Sie wird lächeln: ›Ja, ja. Schwerin richtig. Der mich lesen und schreiben gelehrt hat. Voilà tout!‹ –.«

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