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Leben des Benvenuto Cellini

: Leben des Benvenuto Cellini - Kapitel 19
Quellenangabe
typeautobio
authorBenvenuto Cellini
titleLeben des Benvenuto Cellini
publisherInsel Verlag
editorJohann Wolfgang von Goethe
translatorJohann Wolfgang von Goethe
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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Sechstes Kapitel

Der Autor, nachdem er genesen, reist nach Florenz mit Felix, um der vaterländischen Luft zu genießen. – Er findet Herzog Alexandern durch den Einfluß seiner Feinde sehr gegen sich eingenommen. – Er kehrt nach Rom zurück und hält sich fleißig an sein Geschäft. – Feuriges Luftzeichen, als er zu Nachtzeit von der Jagd nach Hause kehrt. – Seine Meinung darüber. – Nachricht von der Ermordung Herzog Alexanders, welchem Cosmus Medicis nachfolgt. – Der Papst vernimmt, daß Karl V. nach seinem glücklichen Zuge gegen Tunis nach Rom kommen werde, schickt nach unserm Autor, ein kostbares Werk zum Geschenke für Seine Kaiserliche Majestät zu bestellen.

Acht Tage waren vorbei, und die Besserung so unmerklich, daß ich anfing, mir selbst zur Last zu werden, denn ich hatte wohl dreißig Tage die große Not ausgestanden; endlich entschloß ich mich, mietete ein paar Tragsessel und ließ mich und meinen lieben Felix nach Florenz in das Haus meiner Schwester tragen, die mich zu gleicher Zeit beweinte und belachte.

Da kamen viele Freunde, mich zu besuchen, unter andern Peter Landi, der beste und liebste, den ich auf der Welt gehabt hatte. Den andern Tag kam ein gewisser Niccolo da Monte Aguto, auch mein großer Freund, und erzählte, er habe den Herzog sagen hören: Er hätte besser getan zu sterben, denn ich werde ihm niemals verzeihen, und nun hab ich ihn am Stricke. Ich antwortete meinem Freunde, der ganz außer sich vor Bangigkeit war: Meister Niccolo, erinnert Seine Exzellenz, daß Papst Clemens mich auch einmal übereilt bestrafen wollte; er solle mich beobachten lassen, und wenn ich gesund bin, wollte ich ihm zeigen, daß er nicht viel so treue Diener hat. Irgendein Feind hat mir bei ihm diesen bösen Dienst geleistet.

Dieser Feind war, wie ich wohl erfuhr, Georg Vasellai (Vasari), Maler von Arezzo. Wahrscheinlich verleumdete er mich aus Dank für die vielen Wohltaten, die ich ihm erzeigt hatte. Schon in Rom, wo ich ihn aufnahm und ihn unterhielt, kehrte er mein Haus das Oberste zu unterst. Er hatte so einen gewissen trocknen Ausschlag, und seine Hände waren immer gewohnt zu kratzen. Da schlief er mit einem guten Knaben, den ich hatte, der sich Manno nannte; er glaubte, sich zu kratzen, und hatte mit seinen schmutzigen Pfoten, an denen er niemals die Nägel abschnitt, seinem armen Schlafgesellen das ganze Bein abgeschunden. Manno ging aus meinen Diensten und schwur, ihn tot zu schlagen; ich aber suchte die Sache beizulegen. So versöhnte ich auch den Kardinal Medicis mit gedachtem Georg und half ihm auf alle Weise. Zum Dank erzählte er nun dem Herzog Alexander, daß ich von Seiner Exzellenz übel gesprochen habe; ich hätte mich vermessen, in Verbindung mit den Ausgewanderten zuerst die Mauer von Florenz zu ersteigen. Nachher erfuhr ich wohl, daß der treffliche Herr Octaviano Medicis, der sich an mir wegen des Verdrusses über die Münze rächen wollte, den er nach meiner Abreise von Florenz mit dem Herzog gehabt hatte, ihm die Worte in den Mund gelegt habe. Ich hatte an dieser Nachrede nicht die mindeste Schuld und fürchtete mich auch nicht im geringsten. Der geschickte Meister Franz da Monte Varchi sorgte für meine Gesundheit; ihn hatte mein liebster Freund Lukas Martini zu mir geführt, der den größten Teil des Tages bei mir zubrachte. Indessen hatte ich meinen getreuen Felix wieder nach Rom geschickt, um meinen Sachen vorzustehen, und als ich mich nach vierzehen Tagen wieder ein wenig erholt hatte (ob ich gleich noch nicht auf den Füßen stehen konnte), ließ ich mich in den Palast Medicis auf die Terrasse tragen und setzte mich, um zu warten, bis der Herzog vorbeiging. Da versammelten sich meine vielen Freunde, die ich am Hof hatte, und verwunderten sich, daß ich, ohne meine Genesung abzuwarten, mich dem Herzog vorstellen wollte. Alle verwunderten sich, nicht sowohl, weil sie mich für tot gehalten hatten, sondern weil ich wie ein Toter aussah. Da sprach ich in aller Gegenwart: Es hat mich ein nichtswürdiger Mensch beim Herzog verleumdet, als wenn ich Übels von Seiner Exzellenz gesprochen und mich vermessen hätte, zuerst Ihre Mauern zu übersteigen. Nun kann ich nicht leben noch sterben, ehe ich diese Schande von mir gewälzt habe und bis ich weiß, wer der Verräter ist.

Inzwischen hatten sich mehrere Edelleute versammelt, die mir alle großen Anteil bezeugten; der eine sagte dies, der andere jenes, und ich versetzte, daß ich nicht von hinnen gehen wollte, ohne meinen Ankläger zu kennen. Da trat zwischen sie alle Meister Augustin, der Schneider des Herzogs, hinein und sagte: Wenn du weiter nichts wissen willst, das kannst du bald erfahren. In demselben Augenblick ging Meister Georg, der obbenannte Maler, vorbei. Da sagte Augustin: Hier ist dein Ankläger! nun magst du dich weiter erkundigen. Lebhaft, ob ich mich gleich nicht vom Platze bewegen konnte, fragte ich Georgen: ob es wahr sei? Dieser leugnete die ganze Sache. Augustin aber versetzte: Du Galgenschwengel! weißt du nicht, wie genau ich davon unterrichtet bin? Sogleich ging Georg hinweg und verharrte auf seinem Leugnen. Kurz darauf ging der Herzog vorbei; ich ließ mich aufheben und unterstützen, und er blieb stehen. Ich sagte ihm, daß ich in diesem Zustande nur gekommen sei, um mich zu rechtfertigen. Der Herzog sah mich an und war verwundert, mich lebendig zu sehen; dann sagte er: ich sollte redlich und brav sein und an meine Gesundheit denken.

Da ich nach Hause kam, besuchte mich Niccolo da Monte Aguto und sagte mir: ich sei für diesmal einer der größten und denklichsten Gefahren entgangen. Er habe mein Unglück mit unauslöschlicher Tinte geschrieben gesehen; ich solle nur suchen, bald gesund zu werden, und alsdann mit Gott mich davonmachen, denn es gedenke mirs ein Mann, der nicht leicht vergesse. Dann sagte er: Bedenk nur, was du dem Octaviano Medicis für Verdruß gemacht hast! Ich antwortete, daß ich ihm keinen, er wohl aber mir genug gemacht habe. Da erzählte ich ihm die Geschichte von der Münze, worauf er mir sagte: Gehe mit Gott so geschwind, als du kannst, und sei nur ruhig, denn geschwinder, als du denkst, wirst du dich gerochen sehen. Ich sorgte für meine Gesundheit und unterrichtete Peter Paulen weiters, wie er sich in verschiedenen Fällen wegen der Stempel zu verhalten habe; dann kehrte ich nach Rom zurück, ohne mich vom Herzog oder sonst jemand zu beurlauben.

Nachdem ich mich in Rom mit meinen Freunden genug ergötzt hatte, fing ich die Medaille des Herzogs an und hatte schon in wenig Tagen den Kopf in Stahl gegraben, das schönste Werk, das mir jemals in dieser Art gelungen war. Da kam wenigstens alle Tage einmal ein gewisser alberner Mensch, Franziskus Soderini, ein florentinischer Emigrierter, zu mir und sagte, da er meine Arbeit sah: Grausamer! so willst du uns doch den rasenden Tyrannen unsterblich machen! An deiner vortrefflichen Arbeit sieht man wohl, daß du unser grimmiger Feind und ebensosehr Freund von jenem bist. Haben dich der Papst und er nicht zweimal ungerecht wollen aufhängen lassen? Jenes war der Vater, das ist der Sohn: nimm dich nun vorm Heiligen Geist in acht! Denn man glaubte ganz gewiß, Herzog Alexander sei der Sohn von Papst Clemens. Dabei schwur Herr Francesco: wenn er könnte, wollte er mir die Stempel der Medaille entwenden. Ich sagte ihm drauf: es wäre gut, daß ich es wüßte; ich wolle mich vor ihm schon in acht nehmen, und er solle sie nicht wieder sehen.

In der Zeit ließ ich nach Florenz wissen, man möchte Lorenzinen an die Rückseite der Schaumünze erinnern, die er mir versprochen habe. Niccolo da Monte Aguto, dem ich geschrieben hatte, antwortete mir: er habe den närrischen, hypochondrischen Philosophen, den Lorenzin gesprochen, der ihn versichert habe, er denke Tag und Nacht an nichts anders und wolle sobald als möglich die Rückseite liefern. Doch riet mir mein Freund, ich solle darauf nur nicht weiter hoffen, die Rückseite nach meiner Erfindung vollenden und, wenn ich fertig sei, dem Herzog Alexander die Arbeit freien Mutes überbringen. Ich machte darauf eine Zeichnung und arbeitete fleißig vorwärts. Da ich mich aber noch nicht ganz von meiner entsetzlichen Krankheit erholt hatte, ging ich manchmal mit meinem lieben Felix auf die Jagd, der zwar nichts von meiner Kunst verstand, weil wir aber Tag und Nacht beisammen waren, von einem jeden für einen großen und trefflichen Meister gehalten wurde. Er war sehr angenehm und munter, und wir lachten oft über den großen Ruf, den er sich erworben hatte. Besonders scherzte er manchmal mit einer Anspielung auf seinen Namen, indem er Felix Guadagni hieß, daß sein Gewinn gering sein würde, wenn ich ihn nicht zu einem so großen Gewinner gemacht hätte. Ich sagte ihm darauf: es gebe zwei Arten zu gewinnen, einmal für sich und dann für andere; an ihm hätte ich die zweite Art zu loben, denn er habe mir das Leben gewonnen.

Auf diese Weise unterhielten wir uns öfters, und einmal vorzüglich am Feste Epiphania (1537), da wir auf der Jagd waren, wo ich viel schoß und wieder recht krank hätte werden können, weil sich noch abends, indem ich eine getroffene Ente aus dem Graben holen wollte, mein rechter Stiefel mit Wasser füllte und mir bei der großen Kälte der Fuß erstarrt wäre, wenn ich nicht sogleich den Stiefel mit Entenflaumen angefüllt hätte.

Wir ritten wieder nach Rom zurück. Es war schon Nacht, und als wir auf eine kleine Höhe gelangten und nach der Gegend von Florenz hinsahen, riefen wir beide zugleich aus: Gott im Himmel! was ist das für ein Zeichen, das über Florenz steht? Es war wie ein großer Feuerbalke, der funkelte und den stärksten Glanz von sich gab. Ich sagte zu Felix: Wir werden bald hören, daß etwas Großes in Florenz vorgefallen ist. So kamen wir nach Rom in finstrer Nacht. Ich stürzte noch über und über mit dem Pferde, das sehr brav war und einen Schutthaufen hinaufsprang, den ich nicht bemerkt hatte; doch tat ich mir, durch Gottes Hülfe, keinen Schaden, speiste abends mit guten Freunden, da denn noch viel von unsern Jagdstückchen, besonders auch von dem Feuerbalken gesprochen wurde. Jeder fragte: was das wohl bedeuten möchte? worauf ich sagte: Wir werden schon was Neues von Florenz hören.

Den folgenden Abend spät kam die Nachricht von dem Tode des Herzogs Alexander, und meine Bekannten verwunderten sich, wie wahr ich gesprochen hatte. Da kam auf seinem Maultiere, mit Bockssprüngen, Franziskus Soderini herbeigehüpft, lachte unterweges wie ein Narr und rief: Da hast du die Rückseite zur Medaille des schändlichen Tyrannen: Lorenzin hat sein Wort gehalten. Du wolltest die Herzoge verewigen: wir wollen keine Herzoge mehr! Und so trutzte er mir spöttisch, als wenn ich ein Haupt der Sieben gewesen wäre, welche den Herzog zu wählen pflegen. Nun kam auch noch ein gewisser Baccio Bettini dazu, der einen garstigen dicken Kopf, wie ein Korb, hatte und mich auch aufziehen wollte. Haben wir sie doch entherzogt! rief er; wir wollen keine Herzoge mehr, und du wolltest sie unsterblich machen!

Diese und andere verdrießliche Reden wurden mir denn doch zuletzt lästig, und ich sagte: O ihr albernen Menschen! ich bin ein armer Goldschmied, ich diene jedem, der mich bezahlt, und ihr begegnet mir, als wenn ich das Haupt einer Partei wäre! Wollte ich euch Ausgewanderten jetzt eure ehemalige Unersättlichkeit, eure Narrheiten und euer ungeschicktes Betragen vorwerfen, so hätte ich viel zu tun. Aber so viel sollt ihr bei eurem albernen Lachen nur wissen: ehe zwei oder höchstens drei Tage vergehen, werdet ihr einen neuen Herzog haben, der schlimmer ist als der letzte.

Den ändern Tag kam Bettini wieder an meine Werkstatt und sagte: Wahrlich, du brauchst kein Geld für Kuriere auszugeben, denn du weißt die Dinge, ehe sie geschehen; was für ein Geist offenbart dir das? Dann sagte er mir, daß Cosmus Medicis, Sohn des Herrn Johannes, Herzog geworden sei, doch nur unter gewissen Bedingungen, die ihn abhalten würden, nach Belieben zu schalten und zu walten. Da kam nun die Reihe, über sie zu lachen, an mich, wobei ich sagte: Die florentinischen Bürger haben einen Jüngling auf ein herrliches Pferd gehoben, sie haben ihm die Sporen selbst angeschnallt und ihm den Zaum frei in die Hand gegeben; dann haben sie ihn in das schönste Feld geführt, wo Blumen, Früchte und unzählige Reizungen sind, und haben ihm dabei gesagt, er möchte nur gewisse bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Nun sagt mir: wer will ihn halten, wenn er Lust hat, drüber hinauszugehen? Kann man dem Gesetze geben, den man so zum Herrn macht? Von der Zeit an ließen sie mich in Ruh, ich war ihr verdrießlich Geschwätze losgeworden und arbeitete immer fleißig in meiner Werkstatt, aber keine bedeutenden Sachen; denn es lag mir vorzüglich an der Wiederherstellung meiner Gesundheit, die noch nicht ganz befestigt war.

Indessen kam der Kaiser siegreich von seiner Unternehmung auf Tunis zurück, und der Papst schickte nach mir, um sich zu beraten, was er für ein würdiges Geschenk dem Kaiser machen könnte. Ich versetzte, daß ich für sehr schicklich hielt, Seiner Majestät ein goldenes Kreuz mit einem Christusbilde zu verehren, wozu ich die Zieraten gewissermaßen schon fertig hätte; dadurch würden mir Seine Heiligkeit auch eine besondere Gnade erzeigen, denn drei runde Figürchen von Gold, ungefähr einen Palm groß, stünden schon da. Es waren jene Figuren, die ich für den Kelch des Papst Clemens gearbeitet hatte, die Glaube, Hoffnung und Liebe vorstellten. Sogleich fügte ich alles übrige von Wachs dazu, nicht weniger das Modell von dem Christusbilde und ändern sehr schönen Zieraten. Der Papst war alles sehr wohl zufrieden, und wir verglichen uns, wie es gemacht werden sollte; auch wurden wir einig über den Preis. Das war vier Uhr in der Nacht, und der Papst hatte Herrn Latino Juvinale Befehl und Auftrag gegeben, mir des andern Morgens das Geld auszahlen zu lassen. Diesem Herrn Latino, der eine gewaltige Narrenader im Leibe hatte, fiel es ein, eine eigene Erfindung dem Papst aufzudringen, und so zerstörte er alles, was ausgemacht war. Des Morgens, da ich von ihm das Geld zu erhalten dachte, sagte er mit seinem bestialischen Dünkel: Uns gehört die Erfindung, und Ihr mögt immerhin ausführen. Ehe ich gestern abend vom Papste wegging, haben wir uns was Besseres ausgedacht. Da ließ ich ihn gleich nicht weiterreden und versetzte: Weder Ihr noch der Papst könnt was Besseres erdenken, als wo Christus und sein Kreuz gegenwärtig ist. So sagt denn aber Euer höfisches Getratsch nur heraus! Zornig und ohne ein Wort zu reden, ging er fort und suchte die Arbeit einem andern zuzuwenden; der Papst aber ließ sich darauf nicht ein, schickte nach mir und sagte, daß ich wohl gesprochen hätte, sie wollten aber ein kleines Brevier zu Ehren der Mutter Gottes, das ganz herrlich gemalt sei, dem Kaiser zum Geschenk bestimmen: dem Kardinal Medicis habe die Miniatur mehr als zweitausend Scudi gekostet. Man müsse sich gegenwärtig nach der Zeit richten, denn der Kaiser werde in sechs Wochen erwartet; nachher könne man ihm noch immer das Geschenk, das ich vorgeschlagen hätte und das seiner würdig sei, verehren. Das Büchlein sollte einen Deckel von massivem Golde haben, reich gearbeitet und mit vielen Edelsteinen geziert; sie mochten ungefähr sechstausend Scudi wert sein. Ich erhielt sie und das Gold, legte fleißig Hand an, und in wenig Tagen erschien das Werk schon von solcher Schönheit, daß der Papst sich verwunderte und mir außerordentliche Gunst bezeigte. Besonders war ausgemacht, daß die Bestie, der Juvinale, mir nicht zu nahe kommen sollte.

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