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Jochen Klepper: Kyrie - Kapitel 29
Quellenangabe
typepoem
authorJochen Klepper
titleKyrie
publisherEckart-Verlag
printrunSechste Auflage
year1955
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20131120
projectid1d1a3165
wgs
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Abendmahl der Männer

So will ich nun, daß die Männer beten an allen Orten und aufheben heilige Hände ohne Zorn und Zweifel.

Die Bibel

 

So will ich, daß die Männer wieder beten,
an allen Orten heilige Hände heben
und ohne Zorn und Zweifel vor dich treten,
du mögst allem Kampf sein Ziel erst geben.

Die Männer sollen beten, wie sie streiten:
mit ganzem Willen und mit allen Kräften;
im Aufbruch schon sich auf den Tod bereiten
und deinen Namen an die Fahnen heften.

Denn es genügt nicht, über Menschen siegen.
Der letzte Streit bleibt immer noch zu führen.
Mit Gott und Menschen kämpfen und obliegen,
vermögen nur, die ringend dich berühren.

Dann wird sich als der Siege Sieg erweisen,
daß du sie selber in den Kampf gerissen.
Und selbst erliegend werden sie es preisen,
vom König aller Könige zu wissen.

Die aus der Schlacht des Betens wiederkehren,
erwartest du, daß deine Kraft sie stärke,
wie wir's vom König Melchisedek hören,
mit Brot und Wein, den größten deiner Werke.

Noch immer hast du die vom Kampfe Wunden
am Tische deines Abendmahls bewirtet,
sie mit dem Kranze, der nicht welkt, umbunden
und mit dem Schwerte deines Geists gegürtet!

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