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Kulturgeschichte des Altertums

Egon Friedell: Kulturgeschichte des Altertums - Kapitel 383
Quellenangabe
typetractate
booktitleKulturgeschichte des Altertums
authorEgon Friedell
year2009
firstpub1936
publisherDiogenes Verlag
addressZürich
isbn978-3-257-23881-5
titleKulturgeschichte des Altertums
pages957
created20120603
sendergerd.bouillon@t-online.de
secondcorrectorHerbert Niephaus
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Die persische Post

Auch in der Anlage von Straßen waren die Perser Meister: eine, die sogenannte Königsstraße, führte von Ephesos nach Sardes und von da über Lydien, Phrygien, Kappadokien, Armenien bis nach Susa. Vor allem aber sind sie die Erfinder der Post. An den Hauptstraßen lagen in Abständen von vier bis fünf Parasangen (eine Parasange maß gegen sechs Kilometer) königliche Stationen, an denen Tag und Nacht entweder die Pferde oder die Kuriere gewechselt werden konnten, so daß die Botschaften »fast rascher als die Kraniche über das Land hinflogen«. Sowohl die Ptolemäer wie die Römer haben diese Einrichtung übernommen, die zunächst nur dem Nachrichtenverkehr der Regierung und der Beförderung von Beamten diente, und daraus hat sich erst in der Neuzeit die Privatpost entwickelt. Ferner hat Dareios den Suezkanal, den der Pharao Necho begonnen hatte, zu Ende geführt; er stand noch zur Zeit Herodots, »vier Tagereisen lang, zwei Trieren breit«, in 770 Gebrauch, dann versandete er, und erst Ptolemaios der Zweite stellte ihn wieder her.

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