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Kulturgeschichte des Altertums

Egon Friedell: Kulturgeschichte des Altertums - Kapitel 337
Quellenangabe
typetractate
booktitleKulturgeschichte des Altertums
authorEgon Friedell
year2009
firstpub1936
publisherDiogenes Verlag
addressZürich
isbn978-3-257-23881-5
titleKulturgeschichte des Altertums
pages957
created20120603
sendergerd.bouillon@t-online.de
secondcorrectorHerbert Niephaus
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Kreta

Die zweite große Siedlung des dorischen Stammes war Kreta. Homer nennt die völkerwimmelnde Insel, ihre Schönheit und Fruchtbarkeit preisend, ἑκατόμπολις, hundertstädtig. Die Eroberer hatten nicht, wie in Lakonien, den Boden parzelliert, sondern zum größten Teil zu Gemeindeland gemacht. Die Syssitien wurden vom Staat bestritten, und nicht nur diese, sondern auch die Mahlzeiten der Frauen, Kinder und Sklaven in den Hausständen. Aber auch dieser Kollektivismus, der viel weiter ging als der spartanische, hatte keinen Bestand. Es kam zu Aufteilungen und Sondernutzungen, viele Kreter wanderten auch aus und waren in der ganzen Mittelmeerwelt als Söldner durch ihre Kriegstaten berühmt und berüchtigt, außerdem, wie Polybios meldet, wegen ihrer schamlosen Gewinnsucht.

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