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Gutenberg > Friedrich Rückert >

Kindertodtenlieder

Friedrich Rückert: Kindertodtenlieder - Kapitel 443
Quellenangabe
typepoem
booktitleKindertodtenlieder
authorFriedrich Rückert
year1993
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-33245-6
titleKindertodtenlieder
pages43-400
created19990330
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1872
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Inhalt

Abzuschaffen geschärfte Todesarten
Ach daß dich noch mit fester
Ach daß ohne Wehen
Ach von meinem lieben Schwärmchen
Ach, dies leiblich schwache Auge
Ach, mit euerm frohen Lachen
Ach, nur eines möcht' ich wissen
Ach, von dort
All Ros' auf Rose kam, um dir
Alle Wässerlein fließen
Allen harten Proben
Alles Irdische muß haben
Alles Klagen frommt nicht
Als das Kraut ward für den Winter
Als der Freund die Kinder wollte
Als Gestalten hab' ich euch besessen
Als ich aus dem Fenster schaute
Als ich einen Monat einst
Als ich glücklich war
Als ich sah die Wolken weinen
Als ich vor'gen Herbst mit euern
Als Knabe war mein größtes Wohlbehagen
Als mein Seelchen schied
Als sich der Tod meiner Kinder bejährte
Als von den vier Todeskranken
Also sei ich selbst, und also mein Gedicht
Am Himmel immer gern
An der Thüre Pfosten waren
An des schönsten Bildes Platze
An die Kleingebliebenen
Ich hatt' im Haus zwei Bilder
Ärzte wissen nach den Regeln
Auch vom Felsen widerhalle
Auf dem Kirchhof
Aus des Morgens Silberflor
Blumen im Garten
Da sind die Neujahrsgratulanten
Das erste Frühlingsblatt
Das Glück gibt um zu nehmen
Das Haus ist leer
Das ist meine Klage
Das Mutterherz zu trösten
Das sei mein Trost allein
Das sind unsre irdischen
Das Veilchen ist aufgeblüht
Daß es Täuschung ist, weiß ich
Daß ich also die ganze Nacht
Daß ich trinken soll und essen
Daß im Krankenzimmer
Daß man aufs zuversichtigste
Deine Kinder, hier verloren
Dem Auge schweben Farben vor
Den du weder hast geboren
Den erloschnen Freudenstral
Der Baum ertrüge selbst nicht die Beschwerden
Der Freund hat Recht: Kein dunkler Schleier
Der Frühling spricht
Der grelle Schrei der rohen Lust
Der Himmel weiß es einzurichten
Der Kanarienvogel büßt
Der Kinder Geburtstagswunsch
Der Liebe Leben ist schnell vollbracht
Der Mai macht alles grün
Der Mond hat abgenommen
Der Mond sieht in die Kammer
Der mütterlichen Großmutter
Der Speer, der meine Wunde schlug
Der Vater an die Mutter
Der Wärterin
Des verstorbnen Töchterchens
Dich raubte mancher Lebenslust
Dich seh' ich in des Zimmers Raum gemalt
Dich verloren zu haben
Die Blumen, die erfrieren
Die du den Lebensherbst
Die Gestalten meiner Lieben
Die kein Weh gethan auf Erden
Die Kinder, die nettesten
Die Mutter spricht
Die Mutter wählt das Todtenkleidchen
Die Rosen sind verblüht
Die Schwalb' ist angekommen
Die Vernunft, wie sträubig
Die Zeit ist aufgeregt
Dies Haus, in welchem ich das tiefste Leid erfuhr
Diese Weise klang mir
Dieser Schlummer wird werden zum scheidenden
Dieses Kleidchen lilienweiß
Dreizeilen-Hundert
Du bist allein gekommen
Du bist die erste Rose
Du bist ein Schatten am Tage
Du bist vergangen, eh ich's gedacht
Du brauchst nicht deinen Schmerz zu nähren
Du gingest nicht, du flogest
Du glaubtest längst dich vorbereitet
Du hast fünf Jahre lang
Du hast gewacht und gesprungen
Du hast uns überlebt die Nacht
Du hattest ein viel zu großes Glück
Du heißest Ernst, und Spielen war dein Ziel
Du kannst mich auch nicht trösten
Du kennest selbst die Sage
Du sprichst, o Freund: O Freund, laß dich belehren
Du wandelst ober der Sonne
Du warest klein, und kleine Blumen schling' ich
Du warest mein Gast in der guten Zeit
Du warst an Scherzen reich
Du warst mein lieber Engel
Ein Bettler steht vor der Thür
Ein fleißiges Hausmütterchen
Ein Jahr ist nun geschwunden
Ein Knöspchen unentfaltet
Ein leichenbalsamirender
Ein Rosenbaum vorm Hause stand
Ein Thränchen ist mir geflossen
Ein Winter wars und keiner
Eine Lerch' in der Luft
Eine Rose hat man
Einen einzlen Mann, der wehrlos
Engel umschweben uns
Entgegen geh' ich nun den trüben Tagen
Erwach, o Licht des Gesanges
Es brannt' in meiner Kammer
Es bringt die Magd die Todeskunde
Es hat dir die Weihnachtszeit
Es ist kein Fleckchen
Es ist mir unbegreiflich
Es ist zu schwer, was ich erlitt
Es kam zu unserm Garten
Es kommt der lieblichste der Lenze
Es kommt der Regen des Frühlings
Es war eine Thür, kein Schlüssel dran
Es war in meinem Hause
Es war kein Traum
Es waren meine Kindchen
Etwas brauchest du zu lieben
Etwas sind sie wol für sich
Euch ihr beiden
Euch preis' ich bei jedem rauhen Wind
Euer Locken
Eure Geister sind nicht hier zugegen
Freilich klag' ich nicht um dich
Freuet euch, ihr lebenden
Freundesbrief, zu guter Stunde
Frühlingsblumen müßten
Funfzig Fabeln für Kinder
Gar zu schnakisch, gar zu schnakisch
Geh nur immer grade
Geh! du kannst ja doch nicht bleiben
Geht, Kinder, nicht ans Wasser 'nan
Gestern hatt' ich in Gottes Hand
Gestorben seyn, muß eine Wonne seyn
Glücklich ihr, daß ihr der Welt entronnen
Glücklich, wer die halbe Nacht
Glücklich, wer zur Ruh sich legt
Goldne Himmelsschlüsselchen
Grad in diesen Tagen
Großvater ist gegangen
Gute Nacht und guten Morgen
Hab' ich jetzt erst eingesehn
Hab' ich wol vergessen dich
Habt ihr, liebe Knaben
Hast mit halbem Scherz gefragt
Hat von allen Lächeln
Hat's doch schwer genug zu tragen
Hätt' ich um Gold und Edelstein
Hebet, Wolkendecken
Hebt mir von des Himmels Ecken
Heiße Thräne selbst zu weinen
Heranzualtern ist der Jugend Looß
Heut ist voll das fünfte Jahr
Heut kommen deine Vier
Hier im dunkeln Stübchen
Hier lieg' in der Truhe
Hoffte, daß du solltest bei mir bleiben
Hyacinthe, deren Glocken
Ich dachte, daß du solltest
Ich dachte, weil mit Freuden
Ich danke Gott, daß diese Plage
Ich fand eine Wunderpflanze
Ich fürcht', es war Entweihung
Ich geh' in Hain und Flur
Ich gieng mit gesenktem Haubte
Ich hab' ein Mährchen gehört einmal
Ich hab' es allen Büschen gesagt
Ich hab' in läss'gen Ohren
Ich habe Gott gebeten
Ich habe ja nicht soviele gewollt
Ich habe so mit Rosen
Ich hatte dich lieb, mein Töchterlein
Ich hatte mir zwei Pforten
Ich kann hinauf nicht steigen
Ich kenn' einen alten tauben Mann
Ich konnte recht im Ernste fragen
Ich möchte wissen, was mich freute
Ich sah vor meinem Schreibetisch
Ich schäme mich fast, es zu gestehn
Ich sprach zu meinem Mädchen
Ich sprach, wann Kind um Kind gelegt
Ich trug aus frühsten Jährchen
Ich war der Mann, dein Vater, du mein Kind
Ich war gewohnt, euch etwas mitzubringen
Ich weiß nicht, ob es mich heute
Ich wollt' eine Knospe pflücken
Ich wollte gar nicht klagen
Ich wollte mir erziehn eine Spinnemädchen
Ich wollte, daß ich schliefe
Ihr fünf Rosendorne
Ihr habet nicht umsonst gelebt
Ihr nicht seid mir gestorben allein
Ihr waret Schmetterlinge
Ihr zwei unglücksel'ge Folianten
Im Frühling unsrer Liebe
Im Gedränge des Heeres
Im Sommer war es mir ein Trost, mit Blüten
Im Verluste zu gewinnen
Immer sah ich, und es hüpfte
Immer that ich ihren Willen
In dem Zimmer, dessen Fenster
In des Waldes heil'gem Schweigen werd' ich meine Kinder sehn
In diesem Wetter, in diesem Braus
In Gesichten und Gedichten
In guten Tagen
In meine häuslichen Lieder
In meinen Blumengarten ist
In mildem lauem Klima
Inseparables
Ist es doch, alsob ich eben
Ists besser, nicht besessen haben
Jede Blume
Jedes meiner Kinder ist
Klagen muß ich, daß ich klage
Komm in den Wald, wenn du willst bei uns seyn
Komm, o lieblicher Bruder
Könnte Trost mir etwas geben
Krank erst Kind um Kind
Lasset uns streuen Rosen und Lilien
Laß mich nur entschlafen
Laßt im Grünen mich liegen
Laßt mich zagen, laßt mich zagen
Leb wohl, geliebtes Leben
Liebe Kinder sandt' ich zwei zu Grabe
Liebesblüte der Natur
Lilien und Rosen standen
Lust aus Leid
Machest nur das Herz dir schwer
Maienglöckchen
Man läutet wieder einem Kind zum Grabe
Manches ist mir doch beschieden
Mein Engelchen, mein Engelchen
Mein Engelchen, mein Engelchen
Mein Herz dem Leid ergab ich
Mein Mädchen und mein Bübchen
Mein Töchterlein, von dir gemalt
Meine Freunde, Herzverwandte
Meine Gute kam zu mir im Traume
Meine Guten
Meine Klagen sollen lieblich wallen
Meine Knaben brachen Blüten
Meine Rolle, denk' ich, ist nun ausgespielt
Menschenkind, noch eh sie trocken
Menschentod und Menschenleben
Mild beschwichtendes Element
Mir das schönste Paar zu rauben
Mir im Herzen ist es wehe
Mir ist ein Licht erschienen
Mir zum Troste wollt' ich sprechen
Mit dem Himmel zanken
Mit der Fülle liebevollster lieblichester Namen
Mit frischen Blumen täglich will ich zieren
Mit soviel ich einst zu deinen Thoren
Morgenlicht
Morgens bei der Sichel Klang
Musen, meine Freundinnen
Nicht allein zu Schmerzerbeutung
Nicht ein Rosenknöpfchen
Nicht genug, daß ich mich grämen
Nicht von kunstbehaunen
Nicht wußt' ich was mir fehlte
Nie auf dem schmalen Wege
Nie noch war ein Januar
Nie von Zeichendeutelein
Niemals anders sah ich dich erwachen
Niemand soll mich weinen sehn
Noch bis in die letzten Züge
Nun hast du's arg genug gemacht
Nun hat euch Gott verliehen
Nun ist das Licht im Steigen
Nun laß den Handel uns beendigen
Nun muß ich Alles machen
Nun seh' ich wohl, warum so dunkle Flammen
Nun will die Sonne so hell aufgehn
Nun, mein Köpfchen flachsen
Nur ein wenig hätt' ich gern
Nur wer gelebt in einer Volksgemeine
O Bild von meinem Knaben
O Bildnerin, Natur, von keinen Schranken
O du traurig winternde Thräne
O goldnes Morgenroth
O ihr Sternenaugen
O ihr zu früh entzognen
O Knospe roth im Morgenlicht, womit hast du's verdient
O Weihnachtsbaum
O wie ich nun so einsam bin
O wie matt
Ob nicht etwa die Großmutter
Ob sei eigens mir verhänget
Oft denk' ich, sie sind nur ausgegangen
Oft ist mir, es müß' ein Wunder geschehn
Pflegte stets die Poesie
Primula Veris
Rathet mir nicht zum Vergnügen
Reizender als alle Sprachen
Sag', wo nun entbunden
Sagt mir nichts von Erden Jammerthalen
Sagt mir nur und laßt mich fühlen
Schlafet bei der Blumen
Schlimmer als ein Kranker seyn
Schmeichelndste der Lügnerinnen
Schöner ist es wol im Himmel
Seh' ich eine schöne Blume
Seh' ich eure Bettchen
Sei in deinem Trauerfall
Sei nur ohne Sorgen
Selber der Gesundheit Fülle
Selbst den Tod wollt' ich belügen
Seufzer, die ihr wehet
Sie feyern Freudenfeste
Sie haben das Herz aus der Brust mir genommen
Sie haben dir die Augen
Sie haben ganz, o Kind, um das wir trauern
Sie haben nun ihre Possen
Sie wollen unter anderm Trost
So bringt ihr mir noch immer eure Rosen
So kurz war euer Beider Leben
So weit nun hab' ichs schon gebracht
Soll ich bringen Veilchen
Soll ich denn in diesen
Soll ich nun die Stadt verlassen
Sollt' ich die Wolk' anflehen
Sollt' ich wol mich grämen
Sonne, gehst du nieder
Sonst pflegen die Menschen Mitleid zu tragen
Sonst vom Sterben konnt' ich plaudern
Sonst wann ich dich, mein Kindchen
Sonst wann ich gegangen
Soviel Gutes ist nicht eingetroffen
Sprechen muß ich immerdar
Sprichst du: wo ist Gottes Hand
Statt des Arztes stehn zwei Aerzte
Still, nur still! die bösen Stunden gehen auch
Süßes Glück, beweint zu werden
Tausch
Thau, o Mai, und jede
Thränen fließen reichlich
Tief im Waldesgrund
Trauriger Ahnung Gedanken
Trost für Winterfrost
Über alle Gräber wächst zuletzt das Gras
Uebertags kann ich den Kummer
Und so sind die zwei der Meinen
Und soll der liebe Knabe
Und soll ich nicht der Sitte fluchen
Unglaublich, wie erträgt ein Herz
Unglückselige Wohnung
Unruhig ist's in der Natur
Uns ist ein halberwachs'nes Kind
Unter des Himmels Blau
Untergeht die Sonn' am Abend
Unzertrennliches, ach vom Tod getrenntes
Viel hab' ich, was gelernt, vergessen
Vom Frühlingshimmel ausgegossen
Von den Brüdern jedem war ein
Von den Spielsachen
Von des Lebens Plage
Von Freuden floß um mich vorzeiten
Von fünf Brüdern, o beneidenswerthe
Von Gebirg umschlossen
Vor deinen Augen hänget
Wär' ich minder eingescheucht
Warum tobst du, Sturm
Was an dir des Tods Unbilden
Was blickest du beklommen
Was fang' ich an mit Frühlings-Anfang
Was geschehn, ist nicht zu ändern
Was hilft der Sonnschein dann
Was ich noch irgend verlier' an Habe
Was ihr rathet vom Zerstreuen
Was ist sterben? was ist todt seyn?
Was kann mich denn verhindern
Was siehst du mich so finster an
Was soll das Glockenläuten
Weihnachten frisch und gesund
Weil ich mich nirgends fürchte zu verlieren
Weil ich nicht am Fastnachtdienstag
Weil ich sie dir leider
Weil ihr wart die Kleinsten
Weil Schönres nicht im Garten blüht als Ros' und Lilie
Welch plumper Fuß ist mitten hier in meinen Blumenflor getreten
Wenn auch ein Wind des Unglücks weht
Wenn das Tausendgüldenkraut
Wenn dein Herz Gedanken nachhängt
Wenn dein Mütterlein
Wenn der Gärtner Blumen hegt
Wenn der Tag sich neiget
Wenn die Sonne lustanregend scheinet
Wenn dir nicht deine Todten leben
Wenn du an das Knie dich setztest
Wenn du gealtert dir die Jugend wieder
Wenn du stets beim Blühenden
Wenn erst das Todte ist unter der Erde
Wenn ich betet' über meinem Kinde
Wenn ich blick' ins stille Licht
Wenn ich euch so klein und niedlich
Wenn ich euer denke
Wenn ich, mit Augen und mit Ohren trunken
Wenn ihr redlich es meinet
Wenn ihr solltet gehn einmal
Wenn ihr suchet die beglückte
Wenn mir ihre beiden Namen
Wenn sie traurig mir aussehn
Wenn wie mich dich Kummer labt
Wenn zur Thür herein
Wer gewohnt ist wie ich zu thun
Wer mir von euch Beiden
Wer möchte gegen fremde Lust
Wer von eurem Ruhekissen
Wie dauert mich der Freund, sooft ich ihm begegne
Wie den Anschein es gewann
Wie der Baum der indianischen Feige
Wie der Stahl der glühende zischt
Wie die Biene
Wie die Leute
Wie du mir von lustdurchpochter
Wie du sonst dein kleines Leid
Wie ich den Brief gesiegelt
Wie ich reiflich
Wie Jakob da man Josefs Kleid
Wie lieblich ist der Sonne Schein
Wie schön die Blumen blühn
Wie sie rannten und liefen mit Macht, mit Macht
Wie tröstlich ist die Nacht, die uns umschwimmt
Wie übel ists auf dieser Welt
Wie wir zu dir uns neigten herab, und du langtest zu uns auf
Wie's der armen Henne
Wiedersehn
Willst du scheinen, schein', o Mond
Winter, der du jetzt im Norden
Wir verbitten uns Beileidsbezeugungen
Wo die Blumen so still leben
Wo ihr, Sommerlüfte
Wo Pflanzen stehn zu dicht
Wo sind Schranken
Wo sonst ich im Frühlingswind
Wo Spiel des Abendwindes bewegt die Blütenrispe
Wo zu hören oder lesen
Zu leiden hast du selbst genug
Zu verschwinden, zu verschweben
Zur heiteren Stunde fehlet ihr

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