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Jungfreudig Volk

Franz Diederich: Jungfreudig Volk - Kapitel 33
Quellenangabe
authorFranz Diederich
titleJungfreudig Volk
publisherArbeiterjugend-Verlag
year1925
printrun1. bis 5. Tausend
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20180925
projectid618a43d1
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Die Jugendschaft

Nach dem Holländischen des Genossen J. Oudegeest

Jungfreudig Volk, das einst den Kampf soll streiten,
du, dessen Hand die Zukunft hält,
du, Führer einst dem Volk aus Leidenszeiten,
des Wille Freude und Gedeihn der Welt,
der Väter Bürde sollst du packen,
schwing dir die Last auf junge Nacken,
trag vorwärts sie ins frohe Morgenrot!

Die Väter, deren Kräfte sich verzehren,
zu lang' schon standen sie im Streit;
zu lange irrten sie im Freudeleeren,
doch dir glüht auf der Tag in Herrlichkeit.
Nimm du die Waffe, die sie halten,
brich du die letzten Jochgewalten,
führ du das Volk ins frohe Morgenrot!

Jungfreudig Volk, halt frisch der Kräfte Schwingen
und spare sie für Kampf und Wacht!
Wie oft hat todbeklommner Nächte Ringen
nach deiner Hilfe unser Blut entfacht!
Nun gürte mit dem Schwert die Lenden,
umpanzre dich: Nichts darf dich schänden!
Und führ das Volk ins frohe Morgenrot!

Der Kampf ist schwer, doch schön das Sieggewinnen!
Steil ist der Pfad, doch schön das Ferneschaun!
Trink seinen Glanz, wenn auf den höchsten Rinnen
des Turms du stehst, den deine Wünsche baun!
Sei Mann und Streiter, kühne Tat zu wagen,
an Willen fest, dem Volk die Bahn zu schlagen,
wegein, wegein ins frohe Morgenrot!

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