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Jungfreudig Volk

Franz Diederich: Jungfreudig Volk - Kapitel 28
Quellenangabe
authorFranz Diederich
titleJungfreudig Volk
publisherArbeiterjugend-Verlag
year1925
printrun1. bis 5. Tausend
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20180925
projectid618a43d1
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Wetterwild

Durch schwarze Nacht hinrast mit gellen Pfiffen
Der Sturm und prasselt an die Häuserwände,
es fährt des Blitzes Schwert in blauer Blende
durchs Wolkenwüten zauberscharf geschliffen.

Aufleuchtend jagen sich die Wetterbrände:
Und licht umher mit tausend Giebelriffen
Zerrt jeder Blitz die Stadt hervor, als griffen
wegreißend an das Dunkel Riesenhände.

O zuckt, ihr Lichter! Ströme nieder, Regen!
Naturgewalten, die den Mut erfrischen,
Hand an die Finsternis der Welt zu legen!

Wie dieser Himmelsblitze helles Zischen
möcht' ich des Wissens Flammen niederfegen
und sturmwild alle Geistesnacht verwischen!

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