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Jost Seyfried. Zweiter Band

Cäsar Flaischlen: Jost Seyfried. Zweiter Band - Kapitel 92
Quellenangabe
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typefiction
authorCäsar Flaischlen
titleJost Seyfried. Zweiter Band
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
year1922
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20120512
projectid75027f19
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XXXX

Der Sturm hats nicht vermocht ...
so wild er tat!

 

Da aber kam, vor ein paar Tagen schon, die Niederungen her, ein feiner grauer Schein
und schlich
am Hang hinauf
und rann und spann
und kroch in die Höhe
und nistete sich in die Kronen
und nahm ihnen Glauben
und nahm ihnen Freude!

 

Und dann der Regen, gestern und heute ...
der mich selbst beinahe kleinmütig gemacht!

 

Mir war, als hätt ich weinen hören in der Nacht ...

 

Sturm hätt es nicht vermocht!

Sturm hätt es nicht vermocht!

*

O was da alles sterben muß in diesem Nebel! draußen in den Gärten und auf den Wiesen und an den Hängen und im Wald!

 

Und wie es stirbt:
klaglos ins Heidekraut sich duckend,
müd und müder werdend,
lautlos, einsam, still und ungesehn
tief im Gebüsch im toten Blätterwerke sich verkriechend, voll Scheu vor allem, das noch leben darf!

 

O Sonne! o Sonne!

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