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Jost Seyfried. Zweiter Band

Cäsar Flaischlen: Jost Seyfried. Zweiter Band - Kapitel 83
Quellenangabe
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typefiction
authorCäsar Flaischlen
titleJost Seyfried. Zweiter Band
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
year1922
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20120512
projectid75027f19
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XXXI

Tief am Horizont ein heller Streifen goldrotleuchtender Sonne ...

 

Sie ist also doch irgendwo!
und war den ganzen Tag da!
und wir sagten, sie sei weg!
und waren traurig, weil alles plötzlich so zag und zögernd wurde ...
und es waren nur Wolken, derentwegen wir sie nicht sahen ...
und Wolken kommen immer nur von der Erde, nicht vom Himmel ...

 

Weißt du, wir wollen nie mehr sagen: die Sonne sei nicht da!

Sie ist immer da!
sogar bei Nacht ...
wir sehen sie nur nicht, weil wir so klein und kleinmütig sind!

 

Wenn wir groß, wirklich groß wären ... so groß, daß wir über unsere Kleinmütigkeit wegsehen könnten, würde sie immer da sein irgendwo!
und wenn wir wollen, können wir so groß werden ... und noch viel größer!

 

Es ist gar nicht so schwer ... wenn wir nur wirklich wollen! ...
ich will! willst du mit?!

*

Die Wolken ...
sieh, das ist auch immer nur ... was aufwärts möchte! und Sehnsucht hat nach ... Licht und Leichtheit!

Wir wollen ihnen drum nicht gram sein, wenn sie uns die Sonne verhängen ...
wir wollen Geduld haben
und warten und wissen: sie ist da und kommt durch!

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