Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Cäsar Flaischlen >

Jost Seyfried. Zweiter Band

Cäsar Flaischlen: Jost Seyfried. Zweiter Band - Kapitel 64
Quellenangabe
pfad/flaischl/seyfrie2/seyfrie2.xml
typefiction
authorCäsar Flaischlen
titleJost Seyfried. Zweiter Band
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
year1922
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20120512
projectid75027f19
Schließen

Navigation:

XII

Ich bin nun auf heiligem Boden wieder
in unserem Heimat-Sonnenland ...
in klingendem Goldblau leuchtet der Himmel
und auf den Höhen rauschen die Wälder,
die Wellen spielen am weißen Strand ...

Und ich grüße dich über das Meer hinüber
und rufe dich und geb dir die Hand:

Wir wollen, was hinter uns liegt, begraben!
wir wollen nicht mehr rückwärts sehn!
wir wollen mit allem Frieden machen,
was geschehen und nicht geschehn!

Es ist heiliger Boden, auf dem ich steh,
es ist heiliges Land, durch das ich geh!

Wir wollen uns nicht mehr so müde quälen,
wir haben uns gequält genug!
wir wollen ein neues Leben beginnen!
und was uns das alte an Wunden schlug
und was wir uns selbst in törichter Pein
zertragen haben mit Zagen und Fragen,
wir wollen schweigend es uns verzeihn:
es soll vergessen und abgetan sein!

Es ist heiliger Boden, auf dem ich steh,
es ist heiliges Land, durch das ich geh,
und keine Sorge, kein Groll, kein Weh
soll es entweihn!

 << Kapitel 63  Kapitel 65 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.