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Jost Seyfried. Zweiter Band

Cäsar Flaischlen: Jost Seyfried. Zweiter Band - Kapitel 37
Quellenangabe
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typefiction
authorCäsar Flaischlen
titleJost Seyfried. Zweiter Band
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
year1922
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20120512
projectid75027f19
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XXXV

Bei allem und allem! o, und wozu denn!
wozu denn dies ewige trübe Genörgel,
dies ewige mürrische Verneinen
und kindische Gescheitersein:
Dies sei zu geistreich! jenes zu eckig!
dies zu farblos! jenes zu fleckig!
dies zu schrill! und das zu schrull!
es ist an allem was auszusetzen!
ich weiß das auch! wir kommen aber
rettungslos damit auf Null!

Was schafft es denn
dieses ewige Wenn?!

Freut euch lieber, wo einer was kann
und wo einer suchenden Willens ist ...
suchender Wille ist schon viel!
und seht aufs Ziel!
und helft ihm weiter!
aber ohne Nörgelei!
unreine Reime sind einerlei!
und kleine Verzeichnungen machen es nicht!
es kommt aufs Ganze an,
auf die Stimmung
und auf die Seele, die darin spricht!

Und ... allerdings:
auch auf die Menschen, die davorstehn!

Ob sie selber Seele haben,
ob sie selber ein Ganzes sind
oder bloß Wind?!
auf die Augen, die es sehen,
auf die Ohren, die es hören,
auf die Herzen, die es wollen,
ob sie selber arm oder reich?
Was wir machen, weiß Gott, wir machen es
nicht für uns, wir machens für euch!

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