Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Cäsar Flaischlen >

Jost Seyfried. Zweiter Band

Cäsar Flaischlen: Jost Seyfried. Zweiter Band - Kapitel 30
Quellenangabe
pfad/flaischl/seyfrie2/seyfrie2.xml
typefiction
authorCäsar Flaischlen
titleJost Seyfried. Zweiter Band
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
year1922
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20120512
projectid75027f19
Schließen

Navigation:

XXVIII

Flöte würde sagen:

Nein! es ist ein lustiges Lied! es ist ein lustiges Lied, das Lied von den alten Stammtischen:

Nicht einer dachte anders als die andern,
und war auch Wappenspruch und -schild verschieden,
es galt dem einen gleichen Ziel:
den Bann zu brechen, der zu brechen war!
und jeder schwur
als Winkelried sich vor den Feind zu werfen:
Einer für alle! alle für Einen!

Doch als es sich begab dann, daß ein Feuerzeichen
dem Lauschenden verriet, die Zeit sei da ...
verhallte antwortlos der Ruf zum Streit! und
weder Roß noch Reiter war noch Knecht zu sehen!

Nur als der Morgen dann die Dämmerung löste,
konnt man erkennen: wie sich allenthalben
das Land hin über Stock und Stein
ein zwei, drei Mann hoch Häuflein Ritter trieb ...
und jedes irgendwo seis Dorf seis Burg
sich in den eigenen Säckel zu befreien suchte! oder
auf fettem Hof
ein freundliches Quartier bezog,
um ohne Blutvergießen, stolz: nec soli cedit!
sich den verdienten Lorbeer sieghaft zu ersitzen!

Wie's einer will, also geschichts!
nur mit der Winkelriederei ... wars nichts!

 << Kapitel 29  Kapitel 31 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.