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Jost Seyfried. Zweiter Band

Cäsar Flaischlen: Jost Seyfried. Zweiter Band - Kapitel 18
Quellenangabe
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typefiction
authorCäsar Flaischlen
titleJost Seyfried. Zweiter Band
publisherDeutsche Verlags-Anstalt
year1922
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20120512
projectid75027f19
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XVI

Weißt du, ich glaube, das ist unserer ganzen Sehnsucht letzter Wunsch:
so leben zu können, so alltagslos in festlichem Gewande durch das Leben schreiten, wie wir in Büchern lesen, wie wir auf der Bühne sehen und auf Bildern
und wie wir selbst wohl sind bei fröhlichen Festen!

 

Es ist der ewige kleine Alltag rundum, der uns nicht zu Freude kommen läßt, der immer wieder uns zu Boden bindet und die Kraft zerbröckelt ...
dies immer neue Staubabwischenmüssen von den Dingen, um sie blank und klar zu halten,
dies Ordnungschaffen- Uhraufziehen- und
Maschinennachsehen-müssen, das Getrieb des Tages in glattem Gang zu halten ...
all die hundert unscheinbaren mühen Sorgen hinter den Kulissen ...
von denen nirgendwo in allen unseren Büchern etwas steht und die wir selbst vergessen, wenn die Türe hinter uns ins Schloß fällt, und über die wir spotten, wenn andere davon reden, als von Wichtigem!
und
sie sind zwei Drittel oder mehr noch jedes Tages
und bevor wir noch zu Hause wieder, bevor wir noch die Treppe oben, stehen sie da und wollen ihr Recht
und zerren uns des Abends heiteres Lachen aus der Seele!

 

Nicht erlahmen und nicht müde werden ... ist das einzige!

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